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Einsatz der Bundeswehr am Horn von Afrika
(EU NAVFOR Somalia- Operation Atalanta)

Die Operation Atalanta schützt die Transporte des Welternährungsprogramms, Seeleute und Handelsschiffe am Horn von Afrika und verhindert Piraterie vor der Küste Somalias. Deutschland beteiligt sich seit 2008 nicht nur durchgehend mit Schiffen, Booten und Flugzeugen an der EU-Operation, sondern stellt seit dem 24. März 2016 zum dritten Mal den Kommandeur der EU-Schiffe am Horn von Afrika: Flottillenadmiral Jan Kaack an Bord des Flaggschiffs Fregatte „Bayern“ führt als „Commander Task Force“ die Operationen des Verbands in See.

Durch den Golf von Aden verläuft die Haupthandelsroute zwischen Europa, der Arabischen Halbinsel und Asien - Gleichzeitig gehört sie zu den weltweit am stärksten von Piraterie gefährdeten Seewegen. Mehr als 20.000 Schiffe passieren das Gebiet pro Jahr, sie befördern etwa 95 Prozent des Handelsvolumens zwischen Afrika, Asien und Europa. Europa und Deutschland hängen von offenen und sicheren Seewegen ab und von diesem ganz besonders. Seit drei Jahren ist die Piraterie am Horn von Afrika stark rückläufig, was unter anderem auf die Präsenz der europäischen Kriegsschiffe zurückzuführen ist. In 2015 gab es keinen Piraterieangriff im Einsatzgebiet; im Jahr zuvor waren es zwei Angriffe, wobei kein Schiff von Piraten entführt werden konnte. Die Anzahl der Angriffe ist seit dem Höchststand in 2011 stetig gesunken. Die Seewege am Horn von Afrika sind wesentlich sicherer geworden.
Der Einsatz am Horn von Afrika

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Stand vom: 26.07.16


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.aktuelle_einsaetze.somalia