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Einsatz der Bundeswehr am Horn von Afrika
(EU NAVFOR Somalia- Operation Atalanta)

Die Operation ATALANTA schützt die Transporte des Welternährungsprogramms, Seeleute und Handelsschiffe am Horn von Afrika und verhindert Piraterie vor der Küste Somalias. Deutschland beteiligt sich seit 2008 durchgehend mit Schiffen, Booten und Flugzeugen an der EU-Operation und hat von März bis August 2016 zum dritten Mal den Kommandeur der EU-Schiffe am Horn von Afrika gestellt.

Durch den Golf von Aden verläuft die Haupthandelsroute zwischen Europa, der Arabischen Halbinsel und Asien - gleichzeitig gehört sie zu den weltweit am stärksten von Piraterie gefährdeten Seewegen. Mehr als 20.000 Schiffe passieren das Gebiet pro Jahr, sie befördern etwa 95 Prozent des Handelsvolumens zwischen Afrika, Asien und Europa. Seit drei Jahren ist die Piraterie am Horn von Afrika stark rückläufig, was unter anderem auf die Präsenz der europäischen Kriegsschiffe zurückzuführen ist. In 2015 gab es keinen Piraterieangriff im Einsatzgebiet; im Jahr zuvor waren es zwei Angriffe, wobei kein Schiff von Piraten entführt werden konnte. Der letzte versuchte Angriff im Operationsgebiet datiert auf Februar 2014. Die Anzahl der Angriffe ist seit dem Höchststand in 2011 stetig gesunken. Die Seewege am Horn von Afrika sind wesentlich sicherer geworden.


Der Einsatz am Horn von Afrika

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  • 14.000 Tonnen am Haken


    In See, 09. August 2016 - Am Horn von Afrika beteiligen sich derzeit zwei deutsche Marineschiffe an der Operation Atalanta. Deren Einsatzgebiet ist rund eineinhalb Mal so groß wie Europa. Wenn ein Schiff in diesem weiten Gebiet in Seenot gerät, kann es schon mal mehrere Stunden dauern, bis ihm ein anderes Schiff zur Hilfe eilt. Auch Schiffe können sich in solch einer Notsituation gegenseitig abschleppen. Sogenannte „Schleppanläufe“ übte die Fregatte „Bayern“ gemeinsam mit dem Betriebsstofftransporter „Spessart“.


  • Übergabe bei Atalanta: „Zwei Fliegen mit einer Klappe“


    Djibouti, 08. August 2016 - Nachdem Flottillenadmiral Jan C. Kaack am Vormittag das internationale Kommando über die Operation Atalanta an den niederländischen Commodore René Luyckx übergab, fand am Nachmittag der nationale Führungswechsel in Djibouti statt.



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Stand vom: 15.08.16


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