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Einsatz der Bundeswehr am Horn von Afrika
(EU NAVFOR Somalia- Operation Atalanta)

Collage Operation Atalanta
Collage Operation Atalanta (Quelle: Bundeswehr)

Das Horn von Afrika gehört seit Jahren zu den am stärksten von Piraterie gefährdeten Gebieten der Welt. Im Jahr 2008 wurde die maritime Operation Atalanta (EU Naval Forces Somalia) von der Europäischen Union ins Leben gerufen. Dieser Marineverband wird primär zum Schutz humanitärer Hilfeleistungen und darüber hinaus zur Bekämpfung der Piraterie vor Somalia eingesetzt.

Der Schutz der Schiffe des World Food Programme (WFP) zur Sicherstellung der humanitären Hilfe für die somalische Bevölkerung stellt den Hauptauftrag der Operation dar und konnte bislang zu 100 Prozent erfüllt werden. Die EU verfolgt zunehmend einen umfassenderen Ansatz, um gegen die Piraterie vor der somalischen Küste vorzugehen und bezieht neben der militärischen nun auch verstärkt die zivile Komponente mit ein. Mit der zivilen Mission EUCap Nestor unterstützt die EU die Ausbildung der regionalen Küstenwachen und –polizeien am Horn von Afrika.

Der Bundeswehreinsatz am Horn von Afrika


Mit einem tiefen Vorbeiflug beendet die Orion ihren vorerst letzten Einsatzflug

„Jester“ meldet sich ab


Djibouti, 29. April 2013 - „Letzten Einsatzflug der 12. Einsatzgruppe P-3C durchgeführt.“ Mit diesen Worten an den Kommandeur meldete der Leiter des Flugbetriebes am 27. April die vorübergehend letzte Landung der Orion im Rahmen des Atalanta-Einsatzes in Djibouti. Vom 1. Mai an treten die Marineflieger eine sechsmonatige Einsatzunterbrechung an. Für die 50 Soldaten der Einsatzgruppe sowie das MPRA (Maritime Patrol and Reconnaissance Aircraft) geht es bis Ende Oktober dieses Jahres zurück zum Marinefliegerstützpunkt Nordholz.


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Stand vom: 29.04.13


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.aktuelle_einsaetze.somalia