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Der Einsatz der Bundeswehr im Mittelmeer (EUNAVFOR MED - Operation Sophia)

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland an der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA. Die Schiffe des Verbands tragen zur Aufklärung von Schleusernetzwerken auf der Zentralen Mittelmeerroute bei und können auf Hoher See gegen Boote vorgehen, die von Schleppern genutzt werden. Die Soldaten haben außerdem Tausende Menschen aus Seenot gerettet. Derzeit sind zwei deutsche Schiffe in dem italienisch geführten EU-Einsatz. Die Operation ist nach einem somalischen Mädchen benannt, das am 24. August 2015 an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ zur Welt kam.
Der Einsatz im Mittelmeer

Aktuelle Artikel

  • Zu der Besatzung der „Werra“ gehören bei „Sophia“ auch finnische Boardingsoldaten. Reporter Michael Behrendt erlebte den Einsatz der Soldaten hautnah.

    „DIE WELT“ auf der „Werra“ – „Eisbrecher im Mittelmeer“


    Potsdam, 23. August 2016 - Der Tender „Werra“ ist seit rund anderthalb Monaten im Einsatz bei EUNAVFOR MED vor der libyschen Küste. Der Marineverband unter italienischem Kommando hat den Auftrag, gegen Schleusereiverdächtige vorzugehen und Informationen über die Schleppernetzwerke zusammenzutragen. Die Besatzung hat in den knapp 45 Tagen mehrere Hundert Menschen aus Seenot gerettet, Skiffs im Seegebiet überprüft, ein schleusereiverdächtiges Fahrzeug angehalten, an Bord kam ein Kind zur Welt. Der Journalist Michael Behrendt war für „Die Welt“ an Bord und hat die Besatzung zwölf Tage lang begleitet.


  • Die erschöpften Geretteten haben Mühe über die Lotsenleiter an Bord zu kommen.

    Alles andere muss warten - „Datteln“ rettet 133 Menschen aus Seenot


    In See, 09. August 2016 - Geübte Routine wird zum Ernstfall. Nun kommt es darauf, dass alle Besatzungsmitglieder des Minenjagdbootes „Datteln“ ihre Aufgaben so umsetzen, wie sie es zuvor bei vielen Übungen gelernt haben. Jeder Handgriff sitzt, um die 133 in Seenot geratenen Insassen eines Schlauchbootes aus ihrer misslichen Lage zu retten. Ein italienisches Schiff übernimmt im Anschluss die aufgenommenen Passagiere. Korvettenkapitän Björn Fischer und sein Team setzen ihren eigentlichen Auftrag fort.


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  • Hessischer Rundfunk bei Sophia: Die "Frankfurt am Main" und die Flüchtlinge im Mittelmeer


    Seit rund zwei Monaten ist der Einsatzgruppenversorger "Frankfurt am Main" unter Führung von Fregattenkapitän Andreas Schmekel im Einsatz EUNAVFOR MED Operation Sophia. Die Schiffe des europäischen Marineverbands haben den Auftrag, im Einsatzgebiet zwischen der italienischen und libyschen Küste gegen Schleusereiverdächtige vorzugehen. Nach dem Völkerrecht sind sie außerdem verpflichtet, Menschen aus Seenot zu retten. Zwei Journalisten des Hessischen Rundfunks waren Anfang März 2016 an Bord des Einsatzgruppenversorgers "Frankfurt am Main" und haben die Besatzung für anderthalb Wochen bei ihrem Einsatz begleitet.


  • Im Einsatz gegen Schleuser


    Die Operation EUNAVFOR MED, kurz für European Union Naval Force Mediterranean, wurde am 22. Juni 2015 vom Rat der Europäischen Union gebilligt. Sie folgt dem nationalen Seenotrettungs-Einsatz im Mittelmeer, hat aber einen anderen Kernauftrag: Mit EUNAVFOR MED will die EU in drei Phasen gegen die Schleuserkriminalität vorgehen.



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Stand vom: 25.08.16


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.aktuelle_einsaetze.eunavformed