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Der Einsatz der Bundeswehr im Mittelmeer (EUNAVFOR MED - Operation Sophia)

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland an der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA. Die Schiffe des Verbands tragen zur Aufklärung von Schleusernetzwerken bei und können auf hoher See gegen Boote vorgehen, die von Schleppern genutzt werden. Die Soldaten haben außerdem Tausende Menschen aus Seenot gerettet. Derzeit sind zwei deutsche Schiffe dort im Einsatz, der Tender „Werra und das Minenjagdboot „Datteln“. Die Operation ist nach einem somalischen Mädchen benannt, das am 24. August 2015 an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ zur Welt kam.

Der Einsatz im Mittelmeer

Aktuelle Artikel

  • Die Obermaate René (links) und Daniel – gemeinsam viermal um die Welt auf der „Werra“

    „Gebrüder F.“ auf der „Werra“ - Wir sehen uns auf Sehrohrtiefe!


    In See, 20. Juli 2016 - Es ist seit langem der erste Tag für Obermaat René F. ohne seinen Kameraden, Daniel F. Die beiden Soldaten teilen nicht nur den Nachnamen, den Dienstgrad, das Alter und eine Kammer an Bord der „Werra“ im Einsatz bei EUNAVFOR MED. „Brüder im Geiste“ nennen ihre Kameraden sie. Neun Jahre sind sie zusammen gefahren, 85.000 Seemeilen hat das Schiff in dieser Zeit zurückgelegt. Nun hieß es Abschied nehmen. Daniel – der Heizer – geht auf Tiefe.


  • Überprüfung des Skiffs, darin Kraftstoffvorräte und weitere Außenbordmotoren: „Wir sind nur Fischer.“

    Schleusungen auf der Mittelmeerroute – „Wir sind nur Fischer.“


    In See, 14 Juli 2016 - Nicht immer läuft es so wie am 9. Juli, als der Tender „Werra“ ein schleusereiverdächtiges Skiff auf Hoher See anhalten und die Insassen später an die italienischen Behörden übergeben konnte. Schleuser operieren an Land und machen schon vor der Abfahrt der Boote ihr Geschäft. Wenn ihre Handlanger versuchen, wieder an Schlauchboote oder Motoren heranzukommen, bleiben sie in libyschen Hoheitsgewässern, wo die Operation „Sophia“ kein Mandat hat. Auf Hoher See lassen sie sich kaum blicken.


Video

  • Hessischer Rundfunk bei Sophia: Die "Frankfurt am Main" und die Flüchtlinge im Mittelmeer


    Seit rund zwei Monaten ist der Einsatzgruppenversorger "Frankfurt am Main" unter Führung von Fregattenkapitän Andreas Schmekel im Einsatz EUNAVFOR MED Operation Sophia. Die Schiffe des europäischen Marineverbands haben den Auftrag, im Einsatzgebiet zwischen der italienischen und libyschen Küste gegen Schleusereiverdächtige vorzugehen. Nach dem Völkerrecht sind sie außerdem verpflichtet, Menschen aus Seenot zu retten. Zwei Journalisten des Hessischen Rundfunks waren Anfang März 2016 an Bord des Einsatzgruppenversorgers "Frankfurt am Main" und haben die Besatzung für anderthalb Wochen bei ihrem Einsatz begleitet.


  • Im Einsatz gegen Schleuser


    Die Operation EUNAVFOR MED, kurz für European Union Naval Force Mediterranean, wurde am 22. Juni 2015 vom Rat der Europäischen Union gebilligt. Sie folgt dem nationalen Seenotrettungs-Einsatz im Mittelmeer, hat aber einen anderen Kernauftrag: Mit EUNAVFOR MED will die EU in drei Phasen gegen die Schleuserkriminalität vorgehen.



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Stand vom: 25.07.16


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.aktuelle_einsaetze.eunavformed