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Gegen Schleusernetzwerke - Der Einsatz im Mittelmeer

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland an der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA. Die Schiffe des Verbands tragen zur Aufklärung von Schleusernetzwerken auf der Zentralen Mittelmeerroute bei und können auf Hoher See gegen Boote vorgehen, die von Schleppern genutzt werden. Die Soldaten haben außerdem Tausende Menschen aus Seenot gerettet. Derzeit sind zwei deutsche Schiffe in dem italienisch geführten EU-Einsatz. Die Operation ist nach einem somalischen Mädchen benannt, das am 24. August 2015 an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ zur Welt kam.
Der Einsatz im Mittelmeer

Aktuelle Artikel

  • Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ jetzt Teil von EUNAVFOR MED


    Augusta , 15. September 2016 - Im Hafen von Augusta (Sizilien) erfolgte am 14. September ein Führungswechsel bei der EUNAVFOR MED Operation „Sophia“. Fregattenkapitän Torsten Eidam, der das deutsche Kontingent bislang vom Tender „Werra“ aus führte, übergab die Verantwortung an den Kommandanten der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“, Fregattenkapitän Christian Schultze.


  • Interview: Versorgung von Geretteten in einer nicht für möglich gehaltenen Zahl


    In See, 15. September 2016 - Am 20. Juni sind das Minenjagdboot „Datteln“ und der Tender „Werra“ gemeinsam aus Kiel in Richtung Mittelmeer ausgelaufen. Die „Datteln“ ist bereits wieder auf dem Rücktransit, sie wurde von der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ im Einsatz bei der EUNAVFOR MED Operation „Sophia“ abgelöst. Im Interview ziehen der ehemalige Kontingentführer, Fregattenkapitän Torsten Eidam, und der Kommandant der „Datteln“, Korvettenkapitän Björn Fischer, ihre Bilanz.


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  • Hessischer Rundfunk bei Sophia: Die "Frankfurt am Main" und die Flüchtlinge im Mittelmeer


    Seit rund zwei Monaten ist der Einsatzgruppenversorger "Frankfurt am Main" unter Führung von Fregattenkapitän Andreas Schmekel im Einsatz EUNAVFOR MED Operation Sophia. Die Schiffe des europäischen Marineverbands haben den Auftrag, im Einsatzgebiet zwischen der italienischen und libyschen Küste gegen Schleusereiverdächtige vorzugehen. Nach dem Völkerrecht sind sie außerdem verpflichtet, Menschen aus Seenot zu retten. Zwei Journalisten des Hessischen Rundfunks waren Anfang März 2016 an Bord des Einsatzgruppenversorgers "Frankfurt am Main" und haben die Besatzung für anderthalb Wochen bei ihrem Einsatz begleitet.


  • Im Einsatz gegen Schleuser


    Die Operation EUNAVFOR MED, kurz für European Union Naval Force Mediterranean, wurde am 22. Juni 2015 vom Rat der Europäischen Union gebilligt. Sie folgt dem nationalen Seenotrettungs-Einsatz im Mittelmeer, hat aber einen anderen Kernauftrag: Mit EUNAVFOR MED will die EU in drei Phasen gegen die Schleuserkriminalität vorgehen.



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Stand vom: 15.09.16


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