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„Der Erste bitte!“ – Sprechstunden jetzt auch im Norden Malis

Gao, 16.02.2016.

Tausende Kilometer von Deutschland entfernt, öffnete sich am Valentinstag erstmals die Tür zum Behandlungszimmer im Camp Castor. Oberstabsarzt Rene S. behandelt hier als einer von zwei deutschen Ärzten erstmals deutsche Soldaten im Norden Malis. Von kleineren Beschwerden bis zur Notfallversorgung – die deutschen Sanitätskräfte sind auch in Gao von Beginn an für die Soldaten da.

Eingespieltes Team: Oberstabsarzt Rene S. und Oberfeldwebel Julia Q.

Eingespieltes Team: Oberstabsarzt Rene S. und Oberfeldwebel Julia Q. (Quelle: Bundeswehr/PAO DEU EinsKtgt MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Von Herzschmerzen wurde am Valentinstag nichts berichtet. Doch egal ob Magen-Darm-Beschwerden, Sonnenbrand oder Erkältungserkrankungen – der Truppenarzt ist auch in Gao für seine Patienten da. Oberstabsarzt Rene S. (33) kümmert sich mit Oberfeldwebel Julia Q. (26) um die kleinen und großen medizinischen Sorgen der deutschen MINUSMA-Soldaten. Beide sind ein erfahrenes und eingespieltes Team – sie haben bereits im Trainingscamp in Koulikoro, bei der Trainingsmission der Europäischen Union (EUTM Mali) im Süden des Landes, gemeinsam gearbeitet.

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Mehr Soldaten – mehr Bedarf

Am vergangenen Freitag trafen rund 80 weitere Soldaten in Gao ein

Am vergangenen Freitag trafen rund 80 weitere Soldaten in Gao ein (Quelle: Bundeswehr/PAO DEU EinsKtgt MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Bis zur Ankunft der Ärzte und Sanitäter am vergangenen Freitag konnten die deutschen Soldaten in Gao die Sprechstunde des niederländischen Ärzteteams nutzen. Mit dem jüngsten Aufwuchs des deutschen Kontingents um weitere 80 Soldaten werden jetzt die Sprechzeiten verlängert und von nun an vom deutschen und niederländischen Arzt gemeinsam durchgeführt.

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Vorbereitung für den Ernstfall

Jeder Handgriff muss sitzen – und wird von den Sanitätern vorher nochmal geübt

Jeder Handgriff muss sitzen – und wird von den Sanitätern vorher nochmal geübt (Quelle: Bundeswehr/PAO DEU EinsKtgt MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Während der eine deutsche Arzt die ersten Patienten behandelte, übte der andere, Oberstabsarzt Tim T. (29), mit den ersten mobilen Teilen der deutschen Sanitätskräfte die Routine im Einsatz. Das Team des Beweglichen-Arzt-Trupps sowie der Rettungstrupp nutzten die sonntägliche Ruhe, um ihr Material aufeinander abzustimmen und zu schauen, wie etwa Beatmungsmaske, Verbandszeug, Infusionen und Medikamente einsatzerprobt und zweckmäßig verpackt werden. Dabei ging es den Sanitätsprofis besonders darum, sich aufeinander einzuspielen, Abläufe zu standardisieren und immer wieder jeden Handgriff, der lebensrettend sein kann, mit dem vorhandenen Material zu proben. Denn dafür gibt es gerade im Einsatz keinen zweiten Versuch.

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Stand vom: 16.02.16 | Autor: PAO DEU EinsKtgt MINUSMA


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