„Hermelin“ und „Gepard“ melden sich zu UNIFIL
Limassol, 11.06.2012.
Bei herrlichem Sonnenschein liefen die Schnellboote S71 „Gepard“ und S73 „Hermelin“ im Hafen von Limassol ein. Die Schnellboote werden nun die Minenabwehreinheiten ablösen.

Um kurz vor zehn Uhr am 10. Juni war es so weit, als die Schnellboote am Horizont auftauchten. Wenig später machten sie im Hafen von Limassol fest. Der Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes, Fregattenkapitän Christian Meyer, war mit seinem Stab auf der Pier angetreten, um die Schnellboote gebührend zu empfangen.
Am 24. Mai liefen die Schnellboote aus ihrem Heimathafen in Rostock aus und machten sich auf den Weg. Während des Transits kreuzten sie die Biskaya, passierten Gibraltar und durchquerten das gesamte Mittelmeer. S71 „Gepard“ und S73 „Hermelin“ machten in mehreren Häfen Rast, um Kraftstoff und Proviant zu übernehmen.
Ihren Dienst werden die beiden Schnellboote erst am 14. Juni von den beiden Minenabwehreinheiten „Ensdorf“ und „Auerbach“ übernehmen. Bis dahin bleibt noch Zeit, um nach dem langen Transit wieder Kräfte zu sammeln, den Körper an die hohen Temperaturen zu gewöhnen und sich vor allem auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.

Mit dem Einlaufen der beiden Boote ist der Wechsel von den Minenabwehreinheiten zu den Schnellbooten aber noch nicht vollzogen. Die Vorboten kündigten sich schon am 05. Juni an, als 15 große Container der Systemunterstützungsguppe (SUG) im Hafen von Limassol per Schiff angeliefert wurden. Ausgerüstet mit Werkstätten und ausgefeilter Technik gewährleistet die SUG die technische Einsatzbereitschaft der Schnellboote. Im Hintergrund liefen schon die ganze Woche die Vorbereitungen für das Einlaufen am heutigen Tage.
Die Besatzungen der beiden Schnellboote werden bis in den September hinein ihren Dienst beim Deutschen Einsatzkontingent UNIFIL leisten, dann wird die Besatzung getauscht. Die Schnellboote „Gepard“ und „Hermelin“ bleiben bis in das Jahr 2013 im Einsatzgebiet vor der libanesischen Küste eingesetzt.

