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Eine Landebahn kommt in die Jahre

Kunduz, 24.07.2012, Bundeswehr.
Die Soldaten beseitigen Löcher und Risse in der Landebahn, die durch die enorme Hitze und der hohen Belastung der startenden und landenden Flugzeuge im Laufe der Zeit entstanden sind. Die Landebahn des Flughafens in Kunduz wurde ursprünglich von der sowjetischen Armee gebaut und wird nun durch Nato-Kräfte im Norden Afghanistans genutzt.

Der Luftwaffenpionier trägt neben seiner Schutzweste auch eine Atemschutzmaske und Arbeitshandschuhe
Mit Schutzausrüstung (Quelle: Bundeswehr/Pressestelle Kunduz)Größere Abbildung anzeigen

Der Flughafen, mit seiner Start- und Landebahn, ist die Drehscheibe für ankommende und heimfliegende Soldaten, sowie für den gesamten Umschlag von luftbeweglichen Gütern aller Art. Dementsprechend hoch ist die Belastung durch unzählige Maschinen, die hier starten und landen. Durch den stetigen Betrieb des Flughafens bleibt den Luftwaffenpionieren zum Ausbessern der Landebahn immer nur ein kleines Zeitfenster, in dem sie ihrer Arbeit nachgehen können. Oft haben sie dafür nur den Nachmittag, wenn die Sonne am höchsten steht. Doch genau dann ist der Flugverkehr von und nach Kunduz am geringsten.

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Eine große Belastung für Mensch und Material

Gemeinsam verarbeiten die Soldaten den schnell aushärtenden Beton auf der Landebahn
Zügiges Arbeiten unter der Nachmittagssonne (Quelle: Bundeswehr/Pressestelle Kunduz)Größere Abbildung anzeigen

Nicht nur an die Landebahn, sondern auch an die verwendeten Materialien zur Ausbesserung werden hohe Ansprüche gestellt. Sie müssen schnell trocknen, hitzebeständig und leicht zu verarbeiten sein. Obwohl die Luftwaffenpioniere alle handwerklich begabt sind und das nötige „Know-how“ besitzen, ist es keine leichte Arbeit. Bei oft mehr als 45 Grad Celsius müssen sie, mit ihrer Schutzweste bekleidet, einen schnell härtenden Beton auf die Landebahn auftragen. Es wird dabei auf spezielle Baustoffe zugegriffen, die dann, zur Sicherheit der Soldaten, nur mit Schutzausrüstung, wie Atemschutzmaske und Arbeitshandschuhen, verarbeitet werden. Jeder der in Deutschland mit einer Schutzmaske seine Arbeit verrichtet, kann sich vorstellen, wie belastend dies ist und welche körperliche Anforderung bei diesen klimatischen Verhältnissen an die Soldaten gestellt wird.

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Seine Fürsorgepflicht wahrgenommen

Der Zugführer gibt nicht nur Anweisungen an die Soldaten, sondern lässt auch öfters eine Trinkpause einlegen
Im Blick des Zugführers (Quelle: Bundeswehr/Pressestelle Kunduz)Größere Abbildung anzeigen

Damit es seinen Soldaten, trotz der hohen körperlichen Belastung, immer gut geht, achtet der Zugführer gewissenhaft auf sie. Er regelt den Arbeitsablauf, befiehlt Pausen im Schatten und versorgt seine Soldaten mit ausreichend Wasser. Denn bei diesen Temperaturen und dieser Arbeit ist jeder Soldat innerhalb kürzester Zeit nassgeschwitzt. Er könnte dehydrieren oder einen Sonnenstich bekommen. Die Motivation im Team der Luftwaffenpioniere ist so hoch, dass sie sonst bei den Ausbesserungsarbeiten an der Landebahn über Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit gehen würden. Doch ihr Zugführer behält alle im Auge und greift verantwortungsbewusst ein. Er spricht den Soldaten seine Anerkennungen aus und beachtet, dass alle mal eine Pause machen können.

Die Arbeitskolonne der Luftwaffenpioniere ist ein starkes Team. Die schweißtreibende Arbeit für diesen Tag ist geschafft, und alle freuen sich auf eine wohltuende kalte Dusche.

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Stand vom: 13.08.12 | Autor: Pressestelle Kunduz


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