Das „fliegende Auge“ hat einen neuen Chef
Djibouti, 21.09.2012.
Die Einsatzgruppe des Seefernaufklärers P-3C „Orion“ steht seit dem 20. September unter dem Kommando von Korvettenkapitän Christian Husung. Damit ist er Nachfolger des seit 18. Juni als Kommandeur im Einsatz befindlichen Korvettenkapitän Daniel Peter.

Der Seefernaufklärer mit dem Codenamen „Jester“ hat unter der Führung von Korvettenkapitän Peter, seit Mitte Juni diesen Jahres, 37 Einsatzflüge mit insgesamt rund 306 Stunden erfolgreich beendet. Damit hat die Einsatzgruppe P-3C mit ‚Jester‘, wie der 35-jährige Korvettenkapitän feststellte „einen signifikanten Beitrag zur Operation Atalanta geleistet“. „Es geht für die Marineflieger darum, mit unseren besonderen Möglichkeiten aus der Luft Handlungsoptionen und Taktiken der Piraten an Land und auf See festzustellen.“, so Peter.
Und er kann mit gutem Gewissen zurück nach Deutschland fliegen: „Ich habe auch bei diesem Einsatz wieder wertvolle Erfahrungen gesammelt und vor allem bin ich stolz auf die Leistungen meiner Soldaten, ganz besonders vor dem Hintergrund der extremen Wetterbedingungen, die hier im Sommer herrschen.“ Wieder zurück im Heimatstandort, dem Marinefliegergeschwader in Nordholz, wird Korvettenkapitän Peter verantwortlich für die Erstellung und Einhaltung einheitlicher fliegerischer Verfahren sein.
Spannende Herausforderungen warten auf den Neuen
Korvettenkapitän Christian Husung kommt aus der Luftfahrzeugtechnik und ist in Nordholz stellvertretender Kommandeur der technischen Gruppe. Er wird als Kommandeur bis Mitte Dezember verantwortlich für die Einsatzgruppe sein und sieht den neuen Aufgaben mit Spannung entgegen: „Ich freue mich auf die Zeit in der Einsatzgruppe und werde hier als Kommandeur ganz sicher neue Erfahrungen im operativen Bereich sammeln.“
Die Einsatzgruppe P-3C besteht nicht nur aus der Luftfahrzeugbesatzung selbst, sondern auch aus einer Techniker-Crew sowie einem Stab, der sich um personelle und materielle Belange kümmert. In den letzten Tagen hat ein vollständiger Wechsel der Einsatzgruppe stattgefunden; vor Ort ist mittlerweile das 10. Einsatzkontingent der Marineflieger aus Nordholz.

