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Würdevolle Trauerfeier für unseren gefallenen Kameraden im Feldlager Kunduz

Kunduz , 28.05.2011.

Am Samstag, 28. Mai 2011 verabschiedeten die Soldaten des Ausbildungsschutzbataillon Kunduz im Rahmen einer würdevollen Trauerfeier ihren gefallenen Kameraden Markus M. Abordnungen aller Verbände und zivilen Säulen des PRT Kunduz, belgische, niederländische armenische und amerikanische Soldaten erwiesen Hauptmann M. auf dem Ehrenhain im Feldlager Kunduz die letzte Ehre.

Feldgottesdienst

Feldgottesdienst (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Am Abend zuvor hatte Militärpfarrer Ralf Eckert in einem bewegenden Gottesdienst den Kameraden und Freunden des gefallenen Offiziers Mut und Zuversicht zugesprochen: Weiße Knicklichter wurden am Trauerbild abgelegt, viele nutzten die Messe, um ihre ganz persönlichen Erlebnisse mit Markus während des Einsatzes der letzten Monate zu erzählen.

Der Kommandeur des Ausbildungsschutzbataillon Kunduz, Oberstleutnant Andreas Steinhaus, verlieh ihm posthum neben der Einsatzmedaille für den ISAF-Einsatz die Einsatzmedaille ‚Gefecht’. Steinhaus betonte in seiner Trauerrede unter anderem, „dass das Bataillon mit dem Mut und der Standhaftigkeit, die Hauptmann Markus M. auszeichnete, seinen Auftrag weiter fortführen wird.“

Generalmajor Markus Kneip spricht zu den angetretenen Soldaten

Generalmajor Markus Kneip spricht zu den angetretenen Soldaten (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Generalmajor Markus Kneip, Kommandeur Regionalkommando Nord (RC-N), hatte seinen afghanischen Kon-Kommandeur General Wesa mitgebracht. „Nicht weit weg von hier, aber tausende Kilometer von zuhause hat Hauptmann M. das Wertvollste gegeben – sein Leben – genommen von einem Mörder. Unsere Gedanken sind bei ihm, bei seinen Eltern, seiner Lebensgefährtin, seinen Freunden und Kameraden in Stadtallendorf. Im Auftrag des NATO-Generalsekretärs verlieh der General dem gefallenen Kameraden die NATO-Einsatzmedaille.

Ehrengeleit

Ehrengeleit (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Mit einem Gebet des Militärpfarrers, dem Trompetensignal ‚Ich hatte einen Kameraden’ und der Nationalhymne mündete die Zeremonie über in den Marsch zum Hubschrauberlandeplatz. Dicht gedrängt standen die Soldaten Ehrenspalier, durch das der mit dem Sarg beladene Transportpanzer Fuchs seinen Weg nahm. Eine Fallschirmjäger-Ehrenformation eskortierte ihn. Mit einem „Gottes Segen und Glück ab“ der beiden Kommandeure verließ die Hubschrauberformation das Feldlager in Richtung Camp Marmal in Mazar-e-Sharif. Von dort aus wird der Leichnam über Termez nach Deutschland gebracht, wo am Mittwoch, 01. Juni 2011 die Trauerfeier mit den Angehörigen, Freunden und Kameraden in Anwesenheit des Verteidigungsministers im Standort Stadtallendorf stattfinden wird.

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Stand vom: 04.12.13 | Autor: Pressestelle Kunduz


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