Tauchereinsatz! Tauchereinsatz!
In See, 06.08.2012.
Die Fregatte „Sachsen“ ist derzeit auf den Weg in das Einsatzgebiet am Horn von Afrika. Ab dem 09. August soll sie dort die Fregatte „Bremen“ aus dem Einsatz Atalanta ablösen. Während der Fahrt in Richtung Ensatzgebiet kamen die Soldaten der Tauchereinsatzgruppe, die ebenfalls an Bord der Fregatte „Sachsen“ sind, zu ihrem ersten Einsatz auf dieser Fahrt.

Unter ihm liegen 2000m Wasser. Der Taucher hört nur die Geräusche seines eigenen Atmens. Ganz weit dort unten gleiten Schatten vorbei. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, wenn die Mitglieder der Tauchereinsatzgruppe der Fregatte „Sachsen“ in die Tiefe gehen: „In so einem Moment fühlt man sich als Mensch ganz klein“, sagt Kapitänleutnant B. der Leiter des neunköpfigen Taucherteams der „Sachsen“. Und besonders wenn die Dimensionen des Schiffes, unter dem man taucht, so beeindruckend sind. 143 m misst das Schiff in der Länge. Angetrieben wird es von zwei Propellern mit einem Durchmesser von 3,50m.
Wartungsarbeiten unter Wasser

Bei Schäden unterhalb der Wasserlinie sind zuerst einmal die Taucher dran. Meist werden diese Arbeiten jedoch im Hafen durchgeführt, wo das Wasser oft nicht so klar ist. Manchmal lässt sich der Weg für sie nur ertasten. Doch dieser Einsatz im Mittelmeer war etwas Besonderes.
Azurblaues Wasser. Die Fregatte „Sachsen“ befand sich auf dem Weg durch das Mittelmeer in Richtung Djibouti, wo sie ab dem 09. August an der Operation Atalanta teilnehmen wird. Da die Fahrtgeschwindigkeit nicht mehr exakt angezeigt wurde, suchte man nach dem Fehler. Schnell wurde das elektro-magnetische Log, welches unten am Schiffsrumpf angebracht und für die Geschwindigkeitsmessung zuständig ist, als Ursache für die Fehlfunktion ausgemacht. Bei besten Sichtbedingungen waren nun die Taucher gefragt. Während des Tauchgangs reinigten sie das Log und der Fehler war behoben. „Das war ein Tauchgang, wie im Bilderbuch“, schwärmte der Hauptgefreite S. wieder zurück an Bord.


