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Chronologie des Einsatzes der Bundeswehr in Bosnien-Herzegowina (EUFOR)

16. September 2009

Der Stellvertretende Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalmajor Wolf-Dietrich Kriesel übergibt im Feldlager Butmir das Kommando über das Deutsche Einsatzkontingent EUFOR von Brigadegeneral Robert Löwenstein an Brigadegeneral Gerhard Kemmler.

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18. März 2009

In einer feierlichen Zeremonie übergibt Generalleutnant Karlheinz Viereck, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, im Feldlager Butmir das Kommando über das Deutsche Einsatzkontingent EUFOR von Brigadegeneral Joachim Wundrak an Brigadegeneral Robert Löwenstein.

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11. September 2008

Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos, Generalleutnant Karlheinz Viereck, übergibt im Feldlager Butmir in einer feierlichen Zeremonie das Kommando über das Deutsche Einsatzkontingent EUFOR von Brigadegeneral Robert Löwenstein an Brigadegeneral Joachim Wundrak.

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19. Juni 2008

Gegen 11.45 Uhr stürzte circa 20 Kilometer nördlich von Travnik ein spanischer Hubschrauber der multinationalen EUFOR-Truppe in Bosnien-Herzegowina ab. Alle vier Insassen kamen bei dem Absturz ums Leben – darunter auch zwei Bundeswehrsoldaten des Deutschen Einsatzkontingents EUFOR. Der Hubschrauber vom Typ BO 105 befand sich auf einem Routineflug und war auf dem Rückweg von Banja Luka nach Camp Butmir/ Sarajevo.

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26. März 2008

Im Rahmen eines feierlichen Appells übertrug der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Karlheinz Viereck, die Aufgaben des Kontingentführers des 10. Deutschen Einsatzkontingent EUFOR von Oberst Friedhelm Tränapp auf Brigadegeneral Robert Löwenstein.

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04. Dezember 2007

Der britische General und stellvertretende NATO-Oberbefehlshaber Europa, General John McColl, übergibt das Kommando über die European Union Force (EUFOR) von Konteradmiral Hans-Jochen Witthauer an den spanischen Generalmajor Ignacio Martin Villalain.

Mit einem feierlichen Appell wurde das Feldlager Rajlovac an die bosnisch-herzegowinischen Gesamtstreitkräfte übergeben.

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03. Oktober 2007

Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Karlheinz Viereck, übergibt das Kommando über das Deutsche Einsatzkontingent EUFOR von Oberst Rudolf Giegeling an Oberst Friedhelm Tränapp.

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12. September 2007

Nach über zehn Jahren erschien die erste deutsche Feldzeitung „Der Keiler“ mit ihrer 555. Auflage zum letzten Mal.

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06. Juli 2007

Im Rahmen seiner Balkanreise besuchte der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Horst Köhler, die Soldaten des 8. Deutsche Einsatzkontingentes EUFOR im Feldlager Rajlovac in Sarajewo.

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30. Mai 2007

Der Stellvertretender Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalmajor Rainer Glatz, übergibt das Kommando über das deutsche Einsatzkontingent EUFOR an Oberst Rudolf Giegeling. Er folgt damit Oberst Hans-Joachim Zimmermann, der die Soldaten in den vergangenen vier Monaten befehligte.

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05. Januar 2007

Das Kommando über das deutsche Einsatzkontingent EUFOR wird von Oberst i.G. Rogat an Oberst Zimmermann übergeben.

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05. Dezember 2006

Konteradmiral Hans-Jochen Witthauer übernimmt die Führung der EU-Friedenstruppe EUFOR in Bosnien-Herzegowina.

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03. Oktober 2006

Das Kommando über das deutsche Einsatzkontingent EUFOR wird von Oberst Harich an Oberst i.G. Rogat übergeben. Rogat übernimmt für die nächsten Monate die Verantwortung über das 6. DEU Einsatzkontingent EUFOR.

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10. März 2006

Die BwFuhrparkService GmbH eröffnet in Rajlovac ihren ersten ausländischen Stützpunkt.

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02. Februar 2006

Übergabe des Kommandos über das deutsche Einsatzkontingent EUFOR von Oberst Hans-Jürgen Folkerts an Oberst Detlef-Holger Müller.

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28. September 2005

Oberst Hans-Jürgen Folkerts übernimmt von Oberst Axel Loewe das Kommando über Deutsche Einsatzkontingent EUFOR.

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25. Mai 2005

Kommandoübergabe des 2. Deutschen Einsatzkontingents EUFOR von Oberst Paul Bacher an Oberst Axel Loewe.

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02. Dezember 2004

Die ca. 7000 Soldatinnen und Soldaten umfassende EUFOR - Truppe löst die von der NATO seit 1996 geführte multinationale SFOR-Truppe in Bosnien-Herzegowina ab. Die Europäische Unionbeginnt ihre bisher größte Militäraktion in ihrer Geschichte. Die EUFOR übernimmt in der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Bosnien-Herzegowina die gesamten militärischen Aufgaben von der NATO.

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09. Juli 2004

Die Vereinten Nationen verlängern mit der Resolution 1551 das SFOR Mandat bis zum 31. Dezember 2004.

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29. Juni 2004

NATO Gipfel in Istanbul. Die NATO beschließt den Abschluss der SFOR-Mission mit Wirkung vom 31. Dezember 2004. Die EU soll unter einem neuen Mandat der Vereinten Nationen für die Sicherheit auf dem Balkan garantieren.

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21. Mai 2004

Auflösung der Deutsch-Italienischen Brigade.

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02. Dezember 2002

Die Deutsch-Italienische Brigade wird in Dienst gestellt.

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07. November 2002

Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos Generalleutnant Friedrich Riechmann, und der Befehlshaber des Comando Operativo di Vertice Interforze, Generalleutnant Filiberto Cecchi, unterzeichnen die "Allgemeine Richtlinie für eine enge Deutsch-Italienische Zusammenarbeit bei KFOR und SFOR."

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12. Juli 2002

Nachdem ein Kompromiss gefunden ist, verlängert der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das SFOR-Mandat um weitere 12 Monate.

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30. Juni 2002

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verlängert das SFOR-Mandat zunächst nur bis zum 3. Juli 2002, danach um weitere zwölf Tage. Hintergrund ist die Diskussion um die Forderung der USA, ihre eigenen Soldaten nicht der Gerichtsbarkeit des internationalen Strafgerichthofes zu unterwerfen.

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19. Juni 1998

Das erste SFOR-Mandat läuft aus. Der Deutsche Bundestag stimmt der deutschen Beteiligung an der SFOR-Folgeoperation zu. Diese Zustimmung ist zeitlich nicht begrenzt, Voraussetzung ist jedoch ein Mandat des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.

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15. Juni 1998

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verlängert das Mandat von SFOR um zunächst weitere 12 Monate (bis 21. Juni 1999). In den Folgejahren wird das Mandat jeweils um ein weiteres Jahr verlängert.

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20. Dezember 1996

Auf IFOR folgt der SFOR-Einsatz.

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13. Dezember 1996

Der Deutsche Bundestag stimmt der Entsendung von bis zu 3.000 deutschen Soldaten im Rahmen von SFOR zu.

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12. Dezember 1996

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedet die Resolution 1088 zum internationalen Einsatz in Bosnien-Herzegowina (SFOR).

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18. November 1996

Der NATO-Rat beschließt die Entsendung einer Friedenstruppe nach Bosnien-Herzegowina.

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18. Juli 1992 bis 19. Juni 1996

Parallel zum später folgenden SFOR-Einsatz (Stabilization Force) beteiligen sich deutsche Marineeinheiten in der Adria an der Überwachung und Durchsetzung des Handelsembargos. Dabei handelt es sich um den längsten deutschen Marineeinsatz seit dem Bestehen der Bundeswehr.

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20. Dezember 1995

Auf UNPROFOR folgt der IFOR Einsatz. Das seit Juli 1995 in Trogir, Kroatien im Rahmen der United Nation Protection Force (UNPROFOR) eingesetzte deutsche Kontingent wird in das NATO Kontingent Implemantation Force (IFOR) überführt. Erster Kontingentführer des deutschen Kontingent ist Brigadegeneral Friedrich Riechmann.

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15. Dezember 1995

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erteilt mit der VN-Resolution 1031 dem IFOR-Einsatz das entsprechende Mandat.

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6. Dezember 1995

Der Deutsche Bundestag stimmt der Teilnahme deutscher Soldaten an IFOR zu.

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14. Dezember 1995

Der Friedensvertrag für Bosnien und Herzegowina wird in Paris unterzeichnet. Die Konfliktparteien stimmen darin der Entsendung einer multinationalen Friedenstruppe IFOR (Implementation Force), bestehend aus Soldaten aus NATO- und Nicht-NATO-Staaten, zu.

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21. November 1995

Nach langen, zähen Verhandlungen und unter starkem internationalen Druck wird in Dayton (USA) der Durchbruch zu einem Friedensvertrag zwischen den Konfliktparteien erreicht.

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08. April 1993 und 12. Juli 1994

Das Bundesverfassungsgericht erklärt den Einsatz deutscher Soldaten bei friedenssichernden Einsätzen im Rahmen der Vereinten Nationen für verfassungsgemäß.

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30. Mai 1992

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verhängt mit der Resolution 757 ein Handelsembargo gegen die Staaten des ehemaligen Jugoslawien.

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25. September 1991

Wegen der ethnisch motivierten Auseinandersetzungen verhängt der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit der Resolution 713 ein Waffenembargo gegen die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens.

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Stand vom: 17.09.2009

http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/a/einsatzbw/aktuelle_einsaetze/balkan/bosnien/chrono_eufor