Schiffswechsel bei ATALANTA
Djibouti/ Potsdam, 18.09.2009.
Frisch beladen mit Ersatzteilen, Post, Kantinenwaren, Proviant, militärischen Ausrüstungsgegenständen sowie Sanitätsmaterial begann am vergangenen Wochenende die Fregatte KARLSRUHE in Djibouti ihren Einsatz für die Antipirateriemission ATALANTA. Nach zweieinhalb Monaten im Einsatz löste die KARLSRUHE die Fregatte BRANDENBURG ab. Neues deutsches Führungsschiff der Mission wird die ebenfalls im Seegebiet operierende Fregatte BREMEN.
Verantwortlich für diesen wichtigen Versorgungsauftrag – denn ohne Nachversorgung könnten die Schiffe ihren Auftrag im Rahmen der multinationalen Operationen nicht erfüllen – waren Soldaten der Deutschen Verbindungs- und Unterstützungsgruppe (DVUG). Eine Aufgabe, die Koordination verlangt. Stillstandszeiten verursachen Zusatzkosten.
Vor allem aber eine Palette wurde aus Sicht der Besatzung besonders sehnlich erwartet: die Post. Diesmal hatte der Airbus aus Deutschland neben den Grüßen aus der Heimat auch die Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl „im Bauch“.
Bilder
Im Hafen (Quelle: Bundeswehr)
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