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Auf Einsatzfahrt bei UNIFIL

Beirut, 16.04.2010.

Informationen aus erster Hand über das 11. Deutsche Einsatzkontingent Boote im Rahmen des UNIFIL-Einsatzes erhielt das Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) und Mitglied im Verteidigungsausschuss Frau Elke Hoff Anfang April im Rahmen ihres Informationsbesuches der deutschen Marineeinheiten im libanesischen Beirut.

Fregattenkapitän Martin Kübel begrüßt MdB Elke Hoff
Begrüßung an Deck (Quelle: Bundeswehr/Pressestelle Limassol)Größere Abbildung anzeigen

Mit den marinetypischen Ehren empfing der Kommandeur des 11. Deutschen Einsatzkontingentes, Fregattenkapitän Martin Kübel, zusammen mit dem Chef des Stabes, Korvettenkapitän Torsten E., und dem Kommandanten des Tenders MOSEL Frau Hoff im Hafen von Beirut auf. In der anschließenden Besprechung informierte sich Hoff über den Umfang des Auftrages der deutschen Marineeinheiten im UNIFIL-Einsatz, den Erfolg der bisherigen Umsetzung und über die Einschätzungen der mittelfristigen Entwicklung.

„Wir unterstützen derzeit den Libanon bei der Wahrnehmung seiner hoheitlichen Befugnisse zur See. Beispielsweise erfolgt mittlerweile die Kontrolle der libanesischen Seegrenze durch ein eigenes Küstenradarnetz mit gut ausgebildetem Personal, welches den gesamten Schiffsverkehr zu koordinieren vermag. Neben der Seeraumüberwachung als einem der Eckpfeiler der UNIFIL-Mission unterstützt die UN maßgeblich den Aufbau von Strukturen, der Ausbildungsorganisation und Ausbildung der libanesischen Marine“, resümiert Fregattenkapitän Martin Kübel.

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Fregattenkapitän Martin Kübel im Gespräch mit MdB Elke Hoff
Im Gespräch (Quelle: Bundeswehr/Pressestelle Limassol)Größere Abbildung anzeigen

Auf Einsatzfahrt

Im Rahmen einer Einsatzfahrt auf den schwankenden Planken des Minensuchbootes AUERBACH/OBERPFALZ konnte sich Frau MdB Hoff selbst von der Professionalität der Besatzung und der libanesischen Küstenradarstationen überzeugen. Sie erlebte auf einem simulierten „nicht autorisierten Eindringling“ das sogenannte „Hailing“, eine Funkabfrage der Küstenradarstation zum Klären der Identifikation des Schiffes und bekam die entsprechenden Maßnahmen zum Abfangen von verdächtigen Kontakten erläutert.

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Stand vom: 10.05.2010 | Autor: Pressestelle Limassol

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