300 Stunden über dem Horn von Afrika
Djibouti/ Potsdam, 09.07.2009.
Seit Beginn ihres Einsatzes am Horn von Afrika am 10. April haben die deutschen Marineflieger die 300ste Flugstunde mit ihrem Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion absolviert.

Das Kontingent wird in wenigen Tagen von Kameraden ihres Heimatgeschwaders, des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz abgelöst. Es flog über 75.000 Seemeilen. Diese umgerechnet 140.000 Kilometer entsprechen etwa dreieinhalb Erdumrundungen. Bei durchschnittlich zwei von drei Flügen kam es zu piratenbezogenen Ereignissen. Entweder wurden verdächtige Kontakte nach eigenen Beobachtungen oder nach Hinweisen von Handelsschiffen näher untersucht.
Zweimal wurde die Besatzung unmittelbar Zeuge, als Handelsschiffe vor der Küste Somalias von Piraten angegriffen wurden.

Dies verdeutlicht wie wichtig der Einsatz im Rahmen der EU-Mission ATALANTA ist. Trotz extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit schafften es die Techniker und Besatzungen immer wieder, das Flugzeug einsatzbereit zu halten.
Der Kommandeur der Einsatzgruppe P-3C, Korvettenkapitän Heiko M., flog den Jubiläumsflug als Mission-Commander selbst mit. Unmittelbar nach der Landung sagte er: „Ich bin stolz auf die Leistungen der Soldaten der Einsatzgruppe P-3C. Sie haben es geschafft, dass von 47 angesetzten Flügen 45 Flüge planmäßig unter diesen klimatischen Verhältnissen mit Temperaturen von weit über 40 Grad Celsius durchgeführt werden konnten.“
Bilder
Flugzeugbesatzung nach dem Jubiläumsflug (Quelle: Bundeswehr)
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