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Der Weihnachtsmann zu Besuch im Familienbetreuungszentrum

Wiesbaden, 09.12.2017, FBZ Wiesbaden.

Zu einer  Informations- und Betreuungsveranstaltung lud das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Wiesbaden am 09. Dezember zu einer Dombesichtigung in Mainz ein

Der Weihnachtsmann bekommt ein selbst gemaltes Bild überreicht (Quelle: Bundeswehr/Glockmann-Raab)Größere Abbildung anzeigen

Der Leiter des FBZ Wiesbaden, Oberstabsfeldwebel Christian Wilkening, begrüßte die Angehörigen von Soldaten die sich derzeit im Auslandseinsatz befinden, sehr herzlich. Die Gäste waren gut gelaunt, da ein toller Tag mit aufregendem Programm für Groß und Klein bevorstand. Nachdem Oberstabsfeldwebel Wilkening sein hauptamtliches Team vorgestellt hatte, waren nun die ehrenamtlichen Helfer an der Reihe. Dabei wurden Rita Bienewald und Karin Andres besonders hervorgehoben, denn die beiden sind seit über 10 Jahren im Ehrenamt für das FBZ aktiv. Anschließend wurde das reichlich gedeckte Buffet mit dem gut duftenden Kaffee eröffnet.

Während des Frühstücks hatten die rund 80 Angehörigen die Gelegenheit bei einem angereisten Team von „Radio Andernach“ Weihnachtsgrüße aufzunehmen. Diese werden dann in der Weihnachtszeit in den Einsatzländern ausgestrahlt.

Reichhaltig gedeckter Tisch (Quelle: Bundeswehr/Glockmann-Raab)Größere Abbildung anzeigen

Schon war es an der Zeit die bereitstehenden Busse zu besetzen, um  nach Mainz zu fahren. Nachdem die Gruppe aufgeteilt war, begann die Führung durch den Dom.

Der Dom zu Mainz……..

Staunende Besucher an der Domkrippe (Quelle: Bundeswehr/Glockmann-Raab)Größere Abbildung anzeigen

Der gewaltige Dom gibt auch tausend Jahre nach seiner Erbauung der Stadt ihr Gesicht, und er hat ihre Geschichte geprägt. Mainz, am Schnittpunkt alter Völkerstraßen, wurde mit dem Wirken des heiligen Bonifatius ab 746/47 zum kirchlichen Zentrum nördlich der Alpen. Willigis, Erzbischof und zugleich Erzkanzler des Deutschen Reiches, legte 975 den Grundstein für den Dom, geschaffen nach dem Vorbild von St. Peter in Rom.

Sieben Königskrönungen fanden im Lauf der Jahrhunderte im Mainzer Dom statt. Allerdings überstand der Neubau den Tag der Weihe im August 1009 nicht - ein Brand zerstörte das Bauwerk, und der Dom konnte erst 1036 erneut genutzt werden.  Noch immer wird der Mainzer Dom durch eine fast vollständige Umbauung eingefasst. Das im Lauf der Jahrhunderte gewachsene "Domgebirge" aus rot gefärbtem Sandstein bildet einen Kontrast zu der in hellem Stein hervortretenden romanischen Gotthard-Kapelle. Siebenmal hatte der Dom im Lauf der Jahrhunderte gebrannt, und die Angst vor Feuer war groß. Nach einem Blitzschlag erhielt der westliche Vierungsturm 1767 eine neue Turmspitze. Gebaut wurde mit Stein und nicht wie früher mit Holz.

Der Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert ist zweigeschossig. In den angegliederten Stiftsgebäuden lebten früher die Domherren. Heute ist dort das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum untergebracht. In den restaurierten spätgotischen Ausstellungsräumen sind religiöse Kunstschätze aus Spätmittelalter und Neuzeit zu bewundern.

Nach diesem beeindruckenden Rundgang, besuchte die Gruppe den Mainzer Weihnachtsmarkt, um bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Schneefall sich mit Glühwein und Punsch aufzuwärmen.

Überraschende Begegnung…

Dann ging es zurück nach Wiesbaden, wobei vor allem die Kinder, dem bevorstehenden Besuch des Weihnachtsmannes entgegen fieberten. Nach der Rückkehr im 7. Stock des Familienbetreuungszentrums versüßte Kaffee und selbstgemachter Kuchen die Wartezeit auf den besonderen Gast. Dann war es soweit. Eine Glocke ertönte und der Weihnachtsmann betrat den Saal und die Bescherung konnte beginnen.

Die Kinder wurden einzeln nach vorne gerufen. Jedes von ihnen bekam ein tolles Geschenk und so manch ein Spross bedankte sich mit einem Gedicht oder einem selbstgemalten Bild. Eine sehr angenehme ruhige Weihnachtsstimmung machte sich breit.

Und als alle Kinder beschert waren, „zitierte“ der Mann mit der rot-weißen Robe und dem grauen Bart zur Überraschung aller noch,  Oberstabsfeldwebel Christian Wilkening, nach vorne. Voller Ehrfurcht stand der Leiter des FBZ vor dem Weihnachtsmann. Nachdem die erste Nervosität abgelegt und er ein Gedicht aufsagen konnte, bekam auch er sein Geschenk. Ein von seinem Team präpariertes Glas Nutella für den, erst kürzlich vom süßen Brotaufstrich losgesagten Leiter. „Leider“ nur gefüllt mit lustigen Sprüchen über die süße Masse.

Im Anschluss klang diese Veranstaltung in einer angenehmen vorweihnachtlichen Atmosphäre gemütlich bei netten Gesprächen und einem Glas Moselwein aus.

Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle an den deutschen Bundeswehrverband, das Bundeswehrsozialwerk, die Katholischen  Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. und den Förderverein Bundeswehrfamilien Wiesbaden Frankenberg/HE e.V.  richten, die durch ihre Spenden einen erheblichen Anteil zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.


 


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Stand vom: 13.02.18 | Autor: OStFw Wilkening


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