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Georgien - UNOMIG (United Nations Observer Mission in Georgia)

Karte vom Einsatzgebiet UNOMIG

Karte vom Einsatzgebiet UNOMIG (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

In Folge der Auflösung der Sowjetunion entstand im Westen Georgiens ein bewaffneter Konflikt um Abchasien, das sich selbst als unabhängig erklärte – ein Umstand, den Georgien nicht anerkannte.

Die im August 1993 eingerichtete United Nations Observer Mission in Georgia (UNOMIG) mit bis zu 136 Militärbeobachtern aus 33 Staaten hatte in erster Linie den Auftrag, die zwischen Georgien und Abchasien eingerichtete Sicherheitszone zu überwachen und die Voraussetzungen für eine sichere und geordnete Rückkehr der Kriegsflüchtlinge zu schaffen.

Deutschland beteiligte sich seit 1994 mit bis zu 20 Soldaten an der Friedensmission, bei der es sich um einen unbewaffneten Einsatz handelte, für den kein Bundestagsmandat erforderlich war. Das deutsche Kontingent aus Militärbeobachtern und vor allem medizinischem Fachpersonal umfasste zeitweilig zwölf Soldaten. Die Bundeswehr stellte damit die gesamte medizinische Versorgung für die Mission und insgesamt das größte nationale Truppenkontingent.

Der Konflikt zwischen Russland und dem durch Russland unterstützten Abchasien einerseits und Georgien andererseits im August 2008 konnte durch UNOMIG nicht verhindert werden. Die Mission wurde vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bis zum 15. Juni 2009 mandatiert. Auf Grund der politischen Entwicklungen in der Region wurde das Mandat nicht verlängert und endete im Juni 2009.

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Stand vom: 27.05.15


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.abgeschlossene_einsaetze.georgien.unomig