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Einsatz beendet: Fregatte „Hamburg“ geleitet „Cape Ray“ sicher nach Bremen

In See, 05.09.2014.

Am 4. September liefen die Fregatte „Hamburg“ und das US-amerikanische Spezialschiff in Bremen ein. An Bord der „Cape Ray“ befinden sich circa 370 Tonnen Reststoffe aus der Vernichtung der chemiewaffenfähigen Kampfstoffe aus Syrien sowie angefallene Abfallstoffe. Diese werden heute in der Hansestadt entladen, um sie anschließend im niedersächsischen Munster entgültig zu entsorgen. Damit endet der Einsatz der Deutschen Marine bei der UN / OPCW-Mission.

Die „Cape Ray“ hat in Bremen festgemacht

Die „Cape Ray“ hat in Bremen festgemacht (Quelle: Bundeswehr/Fünfstück )Größere Abbildung anzeigen

Zuvor hatte die „Cape Ray“ im finnischen Kotka bereits erste Teile der insgesamt 600 Tonnen neutralisierter Kampfstoffe entladen. Mit der Entladung in Bremen endet nicht nur der Einsatz für die „Hamburg“ zum Schutz der „Cape Ray“, sondern auch die maritime Begleitschutzoperation für die Deutsche Marine, die sich seit dem 30. April 2014 durchgängig mit einer Fregatte beteiligt hat.

Für diesen letzten Teil des Einsatzes war die Fregatte „Hamburg“ am 20. August aus Wilhelmshaven ausgelaufen, um die „Cape Ray“ sicher über den Nordostatlantik sowie über Nord- und Ostsee zu den Bestimmungshäfen in Finnland und Deutschland zu geleiten. Dabei war für Schiff und Besatzung ursprünglich ein anderes Programm vorgesehen. Statt in den Nordostatlantik sollte es in Richtung Ostsee gehen, um am multinationalen Großmanöver „Northern Coasts“ teilzunehmen.

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Fregattenkapitän Axel Schulz, Kommandant der Fregatte „Hamburg“

Fregattenkapitän Axel Schulz, Kommandant der Fregatte „Hamburg“ (Quelle: Bundeswehr/Timpf)Größere Abbildung anzeigen

„Trotz der Kurzfristigkeit des Einsatzes und der damit einhergehenden geringen Vorbereitungszeit hat sich die Besatzung den Herausforderungen jederzeit mit vorbildlichem Engagement gestellt und sie entschlossen gemeistert“, so Fregattenkapitän Axel Schulz, der Kommandant der Fregatte.

In sechzehn Tagen hat die „Hamburg“ dabei circa 5.000 Seemeilen zurückgelegt. „Durch unseren kurzen aber wichtigen Einsatz haben wir einen entscheidenden Beitrag zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen geleistet. Meine Besatzung und ich sind stolz auf das Geleistete“, so Schulz weiter.

Die Fregatte „Hamburg“ begleitete die „Cape Ray“ vom Nordostatlantik über die Nord- und Ostsee bis nach Bremen

Die Fregatte „Hamburg“ begleitete die „Cape Ray“ vom Nordostatlantik über die Nord- und Ostsee bis nach Bremen (Quelle: Bundeswehr/Timpf)Größere Abbildung anzeigen

Während die „Cape Ray“ nach der Entladung Kurs auf die USA nimmt, wird die „Hamburg“ in die Ostsee verlegen, um dort am nationalen Manöver „FLOTEX“ (Flotilla Exercise) teilzunehmen. Anschließend werden Schiff und Besatzung am 25. September im Marinestützpunkt Wilhelmshaven zurück erwartet.

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Stand vom: 28.01.15 | Autor: Alexander Timpf


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