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Operation „Active Endeavour“ (OAE)

Die Operation „Active Endeavour“ (OAE) hatte das Ziel, NATO-Solidarität und Entschlossenheit zu demonstrieren und terroristische Aktivitäten im Mittelmeer aufzuklären. Maritime Präsenz sollte auch abschreckende Wirkung erzielen. Den Schwerpunkt des Auftrages bildete dabei eine lückenlose Seeraumüberwachung, um den zivilen Seeverkehr zu erfassen und zu dokumentieren sowie Handelsrouten zu identifizieren. Die erfassten Daten wurden in einem Netzwerk gesammelt und bildeten die Grundlage für präventive Maßnahmen gegen terroristische Aktivitäten. Sie wurden auch für andere Marineeinsätze im Mittelmeerraum - wie zum Beispiel den UNIFIL-Einsatz der Deutschen Marine vor dem Libanon – zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen der NATO war OAE eine Antwort des Bündnisses auf die Anschläge vom 11. September 2001 (Artikel 5 Bündnisfall). OAE beruht völkerrechtlich auf Art. 51 der VN Charta, der die kollektive Verteidigung gegen einen Angriff begründet. Dieser Angriff durch den internationalen Terrorismus dauert weiterhin an.

Für die Dauer eines Mittelmeertransits west- oder ostwärts beteiligten sich immer wieder Schiffe und Boote der Deutschen Marine an der OAE. Das Einsatzgebiet umfasste das Östliche Mittelmeer und die Straße von Gibraltar. Der Einsatz dauerte vom 26. Oktober 2001 bis zum 15. Juli 2016 und wurde durch die Operation „Sea Guardian“ mit einem weiter gefassten Auftrag abgelöst.

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Stand vom: 08.11.17


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.abgeschlossene_einsaetze.oae