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Ich bin iM EINsatz: Der Kraftfahrer des EOD-Trupps

Koulikoro, 23.02.2018.

Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Portrait eines Soldaten in Mali
Timo K. ist nicht zum ersten Mal in Mali (Quelle: Bundeswehr/PAO EUTM Mali)Größere Abbildung anzeigen

Mein Name ist Oberstabsgefreiter Timo K. Ich bin 30 Jahre jung und seit Januar 2008 bei der Bundeswehr. In der Heimat diene ich als Instandsetzungssoldat und Fahrer eines Kranes im Bergetrupp beim Panzerpionierbataillon 1 in Holzminden. Dies ist mein dritter Einsatz. Ich war bereits 2011 in Kunduz für ISAF und hier bei EUTM Mali im Jahr 2016.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Timo ist für das Material seines Trupps verantwortlich
Timo ist für das Material seines Trupps verantwortlich (Quelle: Bundeswehr/PAO EUTM Mali)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin als Kraftfahrer des EOD-Trupps eingesetzt. Meine Aufgabe besteht neben dem Fahren darin, das Material meines Trupps instand zu halten, sodass alles immer einsatzbereit ist. Des Weiteren unterstütze ich bei der Durchführung von „Vehicle Checks“. Hierbei werden Fahrzeuge auf Sprengsätze untersucht. Zusätzlich helfe ich bei der Beseitigung alter Munition und Pyrotechnik. Unser Team besteht aus deutschen und spanischen Kampfmittelabwehrspezialisten. Zusammen wechseln wir uns im Bereitschaftsdienst für Notfälle ab.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Der Umgang mit immer neuen Situationen, Problemen und Herausforderungen, welche wir als internationales Team bewältigen, motiviert mich täglich aufs Neue.

Das vermisse ich hier am meisten.

Am meisten vermisse ich meine Frau und meinen kleinen Sohn, dessen Geburtstag ich leider von hier via Skype mit ihm feiern muss. Natürlich fehlen auch die Freunde und Kameraden meines Zuges in Holzminden.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Zu Hause werde ich erst mal den Geburtstag mit meinem Sohn nachholen und mit meiner Familie in den Urlaub reisen. Bis dahin hoffe ich, dass die Situation hier ruhig bleibt und mein Team und ich gesund nach Hause kehren werden.


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Stand vom: 23.02.18 | Autor: Timo K.


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