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Internationaler Weihnachtsmarkt in Erbil

Erbil, 24.12.2017.

Stabsfeldwebel Martin S. hat es vor seinem geistigen Auge gesehen. Ein Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Mitten des Lagers. Als die Temperaturen im November in Nordirak unter 10 Grad fielen, erweckte ein Organisationskomitee die heimeligen Ideen von Buden und Leckereien zum Leben.

Weihnachtliche Atmosphäre auf dem Marktplatz im Camp Stephan

Weihnachtliche Atmosphäre auf dem Marktplatz im Camp Stephan (Quelle: Bundeswehr/Haehnel)Größere Abbildung anzeigen

Der tägliche Dienst für die Ausbildung der regionalen Sicherheitskräfte fordert den Soldaten schon so einiges ab. Trotzdem haben die Kameraden für einen Weihnachtsmarkt mit beachtlichem Geschick improvisiert. So auch bei der Verköstigung: Vom Grill oder der Feldküche gibt es jede Woche andere Schmankerl aus den unterschiedlichen Heimatregionen der Soldaten. Aber egal ob deftig süddeutsche Bosna-Bratwurst oder süße Apfelküchle und Waffeln, die gestatteten zwei Becher Glühwein dürfen dabei nicht fehlen.

Der Kontingentführer Oberst Eichelsdörfer eröffnet den Weihnachtsmarkt

Der Kontingentführer Oberst Eichelsdörfer eröffnet den Weihnachtsmarkt (Quelle: Bundeswehr/Haehnel)Größere Abbildung anzeigen

Im Schein der Feuertonne leuchtet die liebevoll von den Soldaten in Handarbeit gestaltete Dekoration mit den roten Wangen der Besucher um die Wette. Dann ist da noch der Adventskalender des Kontingentsweihnachtsmarktes und die tannengrünen Tarnnetze über den Köpfen bieten ausreichend Platz für rote Glaskugeln und Lichterketten. In der zweiten Woche wurden sie schließlich durch die aus Deutschland eingetroffenen Weihnachtsbäume ergänzt.

An diesem Freitag ging es bei Apfelküchle und „Reiberdatschi“ heiß her

An diesem Freitag ging es bei Apfelküchle und „Reiberdatschi“ heiß her (Quelle: Bundeswehr/Haehnel)Größere Abbildung anzeigen

„Wenn man dastand und die Augen ein wenig zukniff, fühlte es sich tatsächlich wie Weihnachten an“, so duftet, schmeckt und klingt der Weihnachtsmarkt für Oberfeldwebel Nicole H. mit bekannten Melodien und fröhlichen Gesprächen wie in Deutschland. Die weite Entfernung zu den Lieben daheim könne die Stimmung zwar nicht verkürzen, aber dennoch fühle man sich der Heimat näher.

Das schätzen auch die Soldaten anderer Nationen. Im Laufe des Abends nutzen alle die Gelegenheit, sich mit den anderen Nationen über das Weihnachtsfest und ihre jeweiligen Rituale auszutauschen. Die Deutschen erfahren von ihren Gästen einiges über Weihnachten in Schweden, Holland, Großbritannien, den USA, Italien, Finnland, Ungarn und Frankreich. Während man herzlich miteinander lacht und sich Geschichten erzählt, können alle Angehörigen des Einsatzkontingents den Grund für ihren Aufenthalt im Irak und die damit verbundene Arbeit vergessen. Fast wie ihre Angehörigen in Deutschland, wenn sie in diesen Tagen zu Hause die Weihnachtsmärkte besuchen.

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Stand vom: 20.12.17 | Autor: PAO Erbil


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