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Ich bin iM EINsatz: „Geldtransfer ist sichergestellt“

Koulikoro, 04.08.2014.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In sechzehn Einsatzgebieten leisten deutsche Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Wie schnell die Zeit im Einsatz vergeht, stellt man bei Verabschiedungen von Kameraden fest.
Wie schnell die Zeit im Einsatz vergeht, stellt man bei Verabschiedungen von Kameraden fest. (Quelle: Bundeswehr/Knut Klein)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin seit dem 15. Oktober 1981 bei der Bundeswehr und arbeite derzeit als Liegenschaftsmaterialverwalterin in Aachen. Dies ist bereits mein vierter Einsatz. Erfahrungen konnte ich zuvor im 16. und 21. Kontingent KFOR im Kosovo und im 2. Kontingent AFTUR in der Türkei sammeln.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Als Angehörige der Einsatzwehrverwaltung bin ich Bürosachbearbeiterin Haushalt und veranlasse die Zahlungen von Auslandsverwendungszuschlag, Wehrsold und Reisekosten an die Soldaten des deutschen Einsatzkontingentes. Daneben bereite ich die Belege über getätigte Zahlungen für die Buchungen in Deutschland vor. Weiterhin unterstütze ich das National Support Element dort, wo Hilfe benötigt wird. Das National Support Element (NSE) unterstützt die Trainer bei ihrer Aufgabe, die malischen Soldaten auszubilden.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Das Platzangebot in den Bürocontainern ist recht begrenzt.
Das Platzangebot in den Bürocontainern ist recht begrenzt. (Quelle: Bundeswehr/Knut Klein)Größere Abbildung anzeigen

Mir persönlich gefällt das internationale Miteinander bei dieser Mission. So kann ich meine vergessen geglaubten Englisch-, Spanisch- und Französischkenntnisse auffrischen. Ein besonderes Erlebnis war sicherlich das Finale der Fußball-WM, welches von den Angehörigen aller 23 hier vertretenen Nationen gemeinsam auf dem Antreteplatz angeschaut wurde. Alle haben die deutsche Mannschaft angefeuert und mitgefiebert – mitten in Afrika.

Besonders fasziniert bin ich von den Maliern. Sie sind alle freundlich, offen und sehr dankbar für die Unterstützung, die sie bei der Ausbildung ihrer Soldaten durch die EU erhalten.

Das vermisse ich hier am meisten.

Am meisten vermisse ich meine Familie, meine Freunde und ein ganz kleines bisschen deutsches Essen.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Ich hoffe, dass ich gesund nach Hause komme und freue mich auf die gemeinsame Zeit mit meiner Familie. Grüßen möchte ich meinen Mann, der nun schon das vierte Mal klaglos zu Hause alles schmeißt.


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Stand vom: 08.01.18 | Autor: Petra K.


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