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Fregatte „Lübeck“ – Massen-Selfie für Matthias-Leithoff Schüler

In See, 11.10.2017.

Dass die Fregatte „Lübeck“ mit der Lübecker Matthias-Leithoff-Schule eine Patenschaft verbindet ist längst eine gute Tradition. Immer wieder hatten die Soldaten des Schiffes der Deutschen Marine in den vergangen Jahren nicht nur an ihre „Patenkinder“ in der Hansestadt gedacht, sondern ihnen auch Geldspenden überreichen können. Was aber tun, wenn die „Lübeck“ und ihre Schüler rund 2000 Kilometer trennen? Immerhin sollten doch liebe Grüße von der hohen See bis an die Trave kommen. Weil Entfernung aber erfinderisch macht, hat sich die Besatzung da etwas einfallen lassen: Eine selbst kreierte Postkarte ist dabei herausgekommen.

Eine Postkarte nur für ihre Patenkinder. Die Besatzung der Fregatte „Lübeck“ ist auf dem Oberdeck angetreten, um die Kinder der Lübecker Matthias-Leithoff-Schule aus dem Einsatz zu grüßen

Eine Postkarte nur für ihre Patenkinder. Die Besatzung der Fregatte „Lübeck“ ist auf dem Oberdeck angetreten, um die Kinder der Lübecker Matthias-Leithoff-Schule aus dem Einsatz zu … (Quelle: Bundeswehr/PAO Fregatte Lübeck)Größere Abbildung anzeigen

Es ist eine besondere Patenschaft, die die Fregatte „Lübeck“ und die Lübecker Matthias-Leithoff-Schule miteinander verbindet. Jedes Jahr sammeln die 200 Soldaten des Marine-Schiffes auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt mit einem eigenen Glühweinstand Spenden für ihre Schützlinge. Die Patenschaft mit der Schule für Kinder mit körperlichen Handicaps reicht bereits Jahrzehnte zurück. Sie ist für Schiff und Besatzung längst ein fester Bestandteil ihrer Identität geworden.

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Open-Ship für die Paten-Schüler

Für den Kommandanten der Fregatte „Lübeck“, Fregattenkapitän Matthias Schmitt, hat die Patenschaft besonderes Gewicht. Er schrieb ein „Open-Ship“ für die Schüler auf den Dienstplan: „Gerade erst im Frühjahr dieses Jahres haben wir die Kinder der Matthias-Leithoff-Schule bei unserem Besuch in Lübeck zu einer Kakao-Party eingeladen. Es war meiner Besatzung und mir eine besondere Freude den Kindern bei dieser Gelegenheit auch ihr Patenschiff zeigen zu können. Meine Mannschaft hatte sich extra für die Kinder verkleidet.“

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Dienst ist Dienst

Was die Kinder und ihr Paten-Schiff derzeit trennt, ist der hoheitliche Auftrag der Fregatte „Lübeck“. Sie ist als Teil des Ständigen NATO Einsatzverbandes 2 in der Ägäis eingesetzt, um dort den Seeraum zu überwachen und zusammen den Küstenwachen Griechenlands und der Türkei sowie der Grenzschutzagentur FRONTEX einen Beitrag zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität in der Region zu leisten. Geführt wird das deutsche Kontingent zurzeit von Kapitän zur See Guido Brach, der gleichzeitig auch die NATO Unterstützungsmission in der Ägäis leitet.

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Ein Massen-Selfie für die Matthias-Leithoff Schüler

Mit etwas Arbeit am Computer wird aus einem einfachen Foto eine gelungene Postkarte

Mit etwas Arbeit am Computer wird aus einem einfachen Foto eine gelungene Postkarte (Quelle: Bundeswehr/PAO Fregatte Lübeck)Größere Abbildung anzeigen

Klar, dass die Soldaten an Bord auch in der Ferne an ihre Patenkinder denken und über die gut 2000 Kilometer Distanz doch mit den Schülern in Kontakt kommen wollen. So ließ man es sich nicht nehmen, trotz aller Verpflichtungen die das Schiff im Einsatz hat, einen kurzen Moment für einen kleinen Fotogruß zu pausieren. Und weil Selfies ja schwer angesagt sind, stand gleich die ganze Mannschaft für den originellen Karten-Gruß Modell. Vielleicht können die Schüler das Postkarten-Format ja zur Poster-Größe aufpumpen . . .

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Stand vom: 11.10.17 | Autor: PAO Fregatte „Lübeck“


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