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Ich bin iM EINsatz: Zwischen Sand und Staub – Brandschutzsoldat  in Mali

Gao, 15.01.2018.

Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Stabsunteroffizier Maximilian T. ist Brandschutzsoldat im Camp Castor
Stabsunteroffizier Maximilian T. ist Brandschutzsoldat im Camp Castor (Quelle: Bundeswehr/PAO MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin Stabsunteroffizier Maximilian T., 24 Jahre alt und komme aus Köln. Seit 2016 bin ich bei der Bundeswehr und als Brandschutzunteroffizier im Transporthubschrauberregiment 30 in Niederstetten eingesetzt. Dies ist mein erster Einsatz.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Fahrzeug und Material sind steht`s einsatzbereit
Fahrzeug und Material sind steht`s einsatzbereit (Quelle: Bundeswehr/PAO MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Wie auch in meiner Stammeinheit, bin ich im Camp Castor als Brandschutzsoldat eingesetzt. Unsere Aufgabe ist es, den abwehrenden Brandschutz sicherzustellen. Für den Flugbetrieb stellen wir die Feuerwache. Das bedeutet, dass wir auf dem Fahrzeug mit angelegter Schutzausrüstung die Start-, Lande- und Tanktätigkeiten sichern um im Notfall eingreifen zu können. Zusätzlich sind wir für den Brandschutz im Arbeits- und Unterkunftsbereich des Camps verantwortlich. Unsere Arbeit kann man im Wesentlichen mit einer Werksfeuerwehr vergleichen.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Der Sandstaub in Mali ist allgegenwärtig und macht das Arbeiten nicht leichter
Der Sandstaub in Mali ist allgegenwärtig und macht das Arbeiten nicht leichter (Quelle: Bundeswehr/PAO MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Die Wartung der Fahrzeuge und des Materials ist besonders wichtig, damit im Notfall alles funktioniert. Das Klima und vor allem der staubige Sand sind hier in Mali eine Belastungsprobe für Mensch und Material. Es ist eine körperliche Herausforderung in der Schutzausrüstung bei den hohen Temperaturen seinen Dienst zu verrichten. Meine persönliche Motivation ist auf der einen Seite meine Familie, die hinter mir und dem Einsatz steht und auf der anderen Seite die Mannschaft hier. Wir sind zu einem eingespielten Team herangewachsen und ergänzen uns gut. Es ist ein gutes Gefühl etwas zu der Sicherheit des Camps beizutragen.

Das vermisse ich hier am meisten.

Stabsunteroffizier Maximilian T. in seiner Fahrerkabine
Stabsunteroffizier Maximilian T. in seiner Fahrerkabine (Quelle: Bundeswehr/PAO MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Am meisten vermisse ich meine Familie und Freunde, gerade an den Weihnachtstagen oder wenn jemand in der Heimat Geburtstag hat. Aber auch das heimische Essen und einfach mal abzuschalten vermisse ich hier.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

An erster Stelle möchte ich, dass alle Kameraden gesund und munter nach Hause zurückkehren und wir unseren Auftrag hier bestmöglich beenden. Ich freue mich schon meine Familie und Freunde wiederzusehen. An alle die mich kennen, schöne Grüße. Bleibt gesund und bis bald!


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Stand vom: 15.01.18 | Autor: Maximilian T.


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