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Kontingentwechsel bei Operation „Sophia“

Catania, 17.01.2018.

In ihrem Einsatz hat die Besatzung der Mecklenburg-Vorpommern einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Bekämpfung von Schleusernetzwerken geleistet und über 700 Menschen aus Seenot gerettet. Ein besonderes Ereignis war die Geburt eines kleinen Jungen auf dem Schiff.

Angetreten zur Kontingentübergabe: Die Männer und Frauen der Mecklenburg-Vorpommern vor ihrem stolzen Schiff.
Angetreten zur Kontingentübergabe: Die Männer und Frauen der Mecklenburg-Vorpommern vor ihrem stolzen Schiff. (Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR Med)Größere Abbildung anzeigen

Fünf Monate patrouillierte die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern unter dem Kommando von Fregattenkapitän Christian Schultze vor der libyschen Küste. Nun ist Schluss. Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Erich Pfeffer, übergab das Kommando über den deutschen Anteil an der EU-geführten Mission „Sophia“ an den Kommandanten der Fregatte Sachsen, Fregattenkapitän Mirko Wilcken.

Für die Sachsen ist es der erste Einsatz bei EUNAVFOR MED. Schiff und Besatzung werden sich schnell mit der Lage im Einsatzgebiet auseinanderzusetzen haben, kann doch jeden Moment ein Rettungseinsatz oder aber eine Annäherung an potenzielle Menschenschleuser auftreten.

Große Wertschätzung für die geleistete Arbeit

Die große Expertise der Besatzung und ihrer Schiffsführung veranlassten nicht nur Generalleutnant Pfeffer, zur Kontingentübergabe nach Catania auf Sizilien zu reisen: Der Zeremonie wohnte außerdem Vizeadmiral Rainer Brinkmann bei, Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte. Weitere Teilnehmer waren Kapitän zur See Jörg-Michael Horn, Kommandeur des 2. Fregattengeschwaders, sowie Kapitän zur See Christoph Mecke, Leiter der Einsatzgruppe „Maritime Operationen“ im Einsatzführungskommando der Bundeswehr.

Fregattenkapitän Schultze war während der Kontingentübergabe sichtlich beeindruckt von all der militärischen Prominenz. Es ist schließlich nichts Selbstverständliches, dass eine solche Delegation für eine Zeremonie anreist, die eigentlich gelebte Routine für eine Armee im Einsatz ist.


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Stand vom: 17.01.18 | Autor: PAO EUNAVFOR Med


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