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Ich bin iM EINsatz: „Kaltes klares Wasser“

Djibouti, 11.03.2014.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In dreizehn Einsatzgebieten leisten deutsche Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Beim Aufbau der Aufbereitungsanlage (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin Stabsunteroffizier Marc P., ich bin 23 Jahre und seit April 2011, nach meiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker, bei der Bundeswehr. Ich habe mich für acht Jahre verpflichtet und bin Wasseraufbereiter beim 1. Spezialpionierbataillon 164 in Husum. Dies ist mein erster Einsatz im Ausland.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Ich bin für die Wasserversorgung der Marineschiffe in Djibouti verantwortlich. Ich kümmere mich um die Wartung der Wasseraufbereitungsanlage und um unsere Dienstfahrzeuge. Die Aufbereitungsanlage macht aus Rohwasser bis zu 1.600 Liter Trinkwasser in der Stunde.

Es ist sehr schön, viele Menschen aus anderen Nationen kennenzulernen. Manchmal ist es zwar schwierig sich zu verständigen, da nicht jeder Englisch spricht, aber irgendwie klappt es immer.

Das macht meine Tätigkeit besonders hier.

„Die Verständigung klappt eigentlich immer“ (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Das Besondere an meiner Tätigkeit ist, die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Besatzungen aus unterschiedlichen Nationen, wenn sie mit ihren Schiffen an „meiner“ Pier anlegen. Das geht vom U-Boot bis zum Zerstörer.

Es macht mir Freude zu sehen und zu erfahren, dass alle Besatzungen sehr dankbar für frisches Trinkwasser sind. Alle bedanken sich stets für die geleistete Arbeit.

Chlor gehört zur Wasseraufbereitung dazu (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Wenn einmal Trinkwasser übrig bleiben sollte, liefere ich dies an eine Tierauffangstation in der Nähe. Auch dieser wiederkehrende Termin macht mir viel Freude.

Das vermisse ich hier am meisten.

Am meisten vermisse ich mit meinem Hund „Manny“ und mit ihm an der Elbe entlang zu spazieren. Gern würde ich auch mal wieder mit meinen Freunden bei entspannter Musik am Lagerfeuer sitzen.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Zunächst wünsche ich mir, dass der Einsatz ohne Komplikationen zu Ende geht. Mittelfristig ist es mein Plan, nochmal die Laufbahn und in die kämpfende Truppe zu wechseln. Ich grüße meine ganze Familie, meine Freunde und alle Kameraden zu Hause.


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Stand vom: 08.01.18 | Autor: Marc P.


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