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Mali: Der Lufttransportstützpunkt im benachbarten Niger

Niamey (Niger), 21.12.2016.

Soldaten der Luftwaffe sind seit einigen Monaten in der Hauptstadt der Republik Niger, dem östlichen Nachbarland Malis, stationiert. Von dort werden zwei Luftfahrzeuge vom Typ C-160 als Teil des deutschen Beitrags zu MINUSMA eingesetzt. Die „Transall“-Maschinen sind in erster Linie für den Transport von Verletzten oder erkrankten deutschen Soldaten vorgesehen. Zusätzlich können sie für Personal- und Materialtransporte eingesetzt werden. Im Rahmen freier Kapazitäten stehen die geschützten Maschinen auch für Transporte von Partnernationen in der Region zur Verfügung.

Zwei Transportmaschinen vom Typ C-160 Transall sind dauerhaft in Niamey stationiert

Zwei Transportmaschinen vom Typ C-160 Transall sind dauerhaft in Niamey stationiert (Quelle: Bundeswehr/PAO DEU EinsKtgt MINUSMA )Größere Abbildung anzeigen

Maschinen und die Besatzungen kommen aus den Lufttransportgeschwadern der Luftwaffe. Etwa 40 Soldaten arbeiten zurzeit auf dem Lufttransportstützpunkt, rund 400 Kilometer Luftlinie südöstlich von Gao, dem Einsatzort des deutschen MIMUSMA-Kontingents in Mali. Dem dortigen Kontingentführer sind die Soldaten in Niamey auch unterstellt. Vor Ort wurden und werden die deutschen Soldaten von französischen Streitkräften unterstützt.

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Optimierte Versorgung

Vor Ort werden die deutschen Soldaten von französischen Kräften unterstützt

Vor Ort werden die deutschen Soldaten von französischen Kräften unterstützt (Quelle: Bundeswehr/PAO DEU EinsKtgt MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Einrichtungen für den Flugbetrieb, die Luftfahrzeugtechnik und Büroräume sind in den letzten Monaten aufgebaut worden. Eine optimierte sanitätsdienstliche Versorgung der deutschen Soldaten bei MINUSMA ist dabei der primäre Auftrag. Denn es geht vor allem um eine bruchfreie und belastbare Rettungskette für die deutschen Soldaten im Norden Malis.

Eines der Transportflugzeuge nach der Landung im nordmalischen Gao, dem Standort der deutschen MINUSMA-Soldaten

Eines der Transportflugzeuge nach der Landung im nordmalischen Gao, dem Standort der deutschen MINUSMA-Soldaten (Quelle: Bundeswehr/PAO DEU EinsKtgt MINUSMA)Größere Abbildung anzeigen

Mehr als 650 Flugstunden wurden von den deutschen Crews seit dem Frühjahr bereits erbracht. Koordiniert werden die Transportflüge dabei von einem deutschen Offizier im „Joint Force Air Component Command (JFACC)“ in Lyon (Frankreich), wo der militärischen Flugbetrieb der französischen Streitkräfte in der Region um Mali geplant und gesteuert wird.

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Keine Newcomer

Deutsche Transalls über Mali sind indes kein Novum. Neu ist jedoch die Fähigkeit zum luftgestützten Sekundärtransport von Verwundeten (TACAIRMEDEVAC). Zwischen Januar 2013 und Juli 2014 waren Flugzeuge dieses Typs zunächst für die afrikanisch geführte Unterstützungsmission AFISMA und anschließend für MINUSMA über dem westafrikanischen Land als reine Transportmaschinen unterwegs. Damals waren die Flugzeuge im westlichen Nachbarland Senegal stationiert. Mit ihnen wurden damals auf über 1.000 Flügen mehr als 6.500 Passagiere und 1.650 Tonnen Material nach und in Mali transportiert.

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Stand vom: 21.12.16 | Autor: PIZ EFK Redaktion


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