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Übergabe der Sanitätseinsatzkompanie bei „Norddeutschem Wetter“

Prizren, 06.12.2017.

Wochenlang war das Wetter im Kosovo spätherbstlich schön. Ausgerechnet an dem Tag, an dem die Sanitätseinsatzkompanie des 48. Deutschen Einsatzkontingentes KFOR von Oberfeldarzt Bodo D. an Oberfeldarzt Dr. Martin M. übergeben wurde, öffnete der Himmel über Prizren seine Schleusen. Oberfeldarzt Bodo D. hatte dafür eine plausible Erklärung.

Angetreten zur Verabschiedung bei „Nnorddeutschem Schmuddelwetter“ im Kosovo

Angetreten zur Verabschiedung bei „Nnorddeutschem Schmuddelwetter“ im Kosovo (Quelle: Bundeswehr/PAO DEU EinsKtgt KFOR)Größere Abbildung anzeigen

„Wir haben das Wetter extra bestellt, denn mein Nachfolger ist Oldenburger, da ist das Wetter so. Und ich als Hamburger fühle mich bei diesem Wetter auch richtig wohl.“ Mit diesen launigen Worten begrüßte Oberfeldarzt Bodo D. seine Soldaten der Sanitätseinsatzkompanie und die internationalen Gäste zur Übergabe seiner Dienstgeschäfte als Kompaniechef.

Oberfeldarzt Bodo D. verzichtete ganz bewusst, wie er sagte, auf eine Rede und stellte vielmehr die Leistungen seiner Soldaten in den Vordergrund, indem er zwei von ihnen mit einem Bestpreis auszeichnete.

Oberstleutnant i.G. Hans Jürgen Elsen, der Kommandeur des Deutschen Einsatzkontingent, nahm die Wettermetapher von Oberfeldarzt D. in seiner Rede auf: „Wie sagt man in Norddeutschland: heute weht eine steife Brise.“ Im Anschluss fand er jedoch reichlich „warme Worte“ für den scheidenden Kompaniechef, der sich, so Elsen, durch Leistungsbereitschaft, Flexibilität und durch Vorschläge statt Ausreden ausgezeichnet habe. „Sie können mit Stolz auf ihre Zeit im Kosovo und auf die Leistungen ihrer Kompanie zurückblicken“, stellte Elsen fest, bevor Bodo D. mit dem Coin des Deutschen Einsatzkontingents ausgezeichnet wurde .

Oberstleutnant i.G. Hans Jürgen Elsen übergab die Sanitätseinsatzkompanie des Deutschen Einsatzkontingent KFOR von Oberfeldarzt Bodo D. (li.) an Oberfeldarzt Martin M. (re.)

Oberstleutnant i.G. Hans Jürgen Elsen übergab die Sanitätseinsatzkompanie des Deutschen Einsatzkontingent KFOR von Oberfeldarzt Bodo D. (li.) an Oberfeldarzt Martin M. (re.) (Quelle: Bundeswehr/PAO DEU EinsKtgt KFOR)Größere Abbildung anzeigen

Auch für die Sanitätseinsatzkompanie fand der Kontingentführer bei „Schmuddelwetter“ erfrischende Worte: „Sie haben etwas bewegt, angepackt und weggepackt“, lobte Elsen die angetretenen Soldaten. Diese hatten in den vergangenen Monaten damit begonnen, die Schließung des deutschen Einsatzlazarettes in Prizren vorzubereiten.

Das Einsatzlazarett in Prizren wird zum 31. Dezember 2017 geschlossen. Deutschland reduziert im Einklang mit der NATO-Strategie und aufgrund der verbesserten Sicherheitslage im Land schrittweise bis Ende 2018 sein Bundeswehrengagement im Kosovo. Die Aufgaben des Einsatzlazaretts werden künftig multinational im Hauptquartier der KFOR in Pristina wahrgenommen.

Eine wesentliche Aufgabe für Oberfeldarzt Martin M. wird die Weiterführung des Rückbaus des Einsatzlazaretts bis zu seiner Schließung sein. „Sie, Herr Oberfeldarzt Dr. M. sind ein erfahrener Sanitätsstabsoffizier, der aus seinen Einsätzen in Afghanistan und Mali heraus weiß, worauf es jetzt ankommt. Sie sind der richtige Mann am richtigen Ort“, schloss Oberstleutnant Hans Jürgen Elsen die Veranstaltung an diesem verregneten Tag, der aber zwei strahlende Gesichter hinterließ. Oberfeldarzt Bodo D. freute sich sichtlich auf den Flug in die Heimat und Oberfeldarzt Martin M. auf seine bevorstehende Zeit als Kompaniechef der Sanitätseinsatzkompanie.

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Stand vom: 06.12.17 | Autor: PAO KFOR


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