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Ich bin iM EINsatz: Der rollende Supporter auf dem Flugfeld

Al-Asrak, 08.02.2018.

Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Stabsunteroffizier Freddi B. vor dem A400M
Stabsunteroffizier Freddi B. vor dem A400M (Quelle: Bundeswehr/PAO Counter Daesh)Größere Abbildung anzeigen

Mein Name ist Stabsunteroffizier Freddi B. und in Deutschland bin ich in der 1. Technischen Staffel der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung in Köln eingesetzt. Als Stabsunteroffizier bin ich jetzt seit fast vier Jahren in der Technik. Mein tägliches Business sind alle Bodendienstgeräte des Tankflugzeugs der Bundeswehr: dem Airbus A310 MRTT.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Den Auftrag im Fokus: Neue Arbeit kommt angerollt
Den Auftrag im Fokus: Neue Arbeit kommt angerollt (Quelle: Bundeswehr/PAO Counter Daesh)Größere Abbildung anzeigen

Wasserwagen, Sauerstoffwagen, Klimawagen, Treppe, Förderband oder ein Generator; zusammen mit meinen Kameraden kümmere ich mich um alle Bodendienstgeräte des A310 MRTT. Somit bin ich ständig am Flugzeug oder sorge dafür, dass zum Beispiel die Wassersysteme mit frischem Wasser befüllt sind und die Tankschläuche des MRTT auf dem Förderband ausgerollt und begutachtet werden können. All das habe ich in meiner dreimonatigen Ausbildung an dem technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe Nord in Faßberg erlernt.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Bevor es dunkel wird: Freddi B. trifft die letzten Vorbereitungen für den bevorstehenden Einsatz
Bevor es dunkel wird: Freddi B. trifft die letzten Vorbereitungen für den bevorstehenden Einsatz (Quelle: Bundeswehr/PAO Counter Daesh)Größere Abbildung anzeigen

Damit die Crew überhaupt erst losfliegen kann, müssen Sauerstoff und Wasser aufgefüllt werden. Auch das Schmutzwasser muss ausgetauscht werden. Wie ein Zahnrad im Getriebe sehe ich mich auch als Unterstützung für die gesamte Technikcrew. Falls sie Reparaturen an dem Schleppschlauch-Korb vornehmen, müssen diese auf einem Förderband abgelegt werden. Dieses Förderband ist auf einem Bodendienstgerät montiert, womit wir wieder ins Spiel kommen. Sobald wir dann mit allem fertig sind kann der Flieger wieder seine 45 Tonnen Kerosin mit 1250 kg pro Minute an die Jets abgeben. Gemeinsam bringen wir den Vogel wieder in die Luft – und das ist, was zählt!

Das vermisse ich hier am meisten.

„Ich bin froh, hier sein zu können“ Stabsunteroffizier Freddi B. beim Überwachen der Wassertankbefüllung
„Ich bin froh, hier sein zu können“ Stabsunteroffizier Freddi B. beim Überwachen der Wassertankbefüllung (Quelle: Bundeswehr/PAO Counter Daesh)Größere Abbildung anzeigen

Ehrlich gesagt bin ich froh hier sein zu können, da es eine gute Erfahrung ist. Ich genieße die Zeit mit den Jungs hier sehr. Wir haben viel Spaß und leisten einen wichtigen Beitrag für die Luftbetankung und damit für den Einsatzauftrag.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Ich wünsche uns allen hier weiterhin Spaß an der Arbeit und eine erfolgreiche Zeit im Einsatz. Sobald ich wieder in der Heimat bin, werde ich mit meinem Bruder in eine WG ziehen – darauf freue ich mich!

Liebe Grüße gehen an die ganze Familie, vor allem an meinen Bruder, aber auch an meinen besten Freund Simon und meine beste Freundin Hannah. Ich freue mich, sie bald alle wiedersehen zu können.


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Stand vom: 09.02.18 | Autor: Freddi B.


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