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Ich bin iM EINsatz: Teamarbeit ist gerade im Einsatz wichtig

Prizren, 10.02.2017.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Der „S1“ auf dem Weg ins Stabsgebäude: „Ich bin stolz auf meine Abteilung“
Der „S1“ auf dem Weg ins Stabsgebäude: „Ich bin stolz auf meine Abteilung“ (Quelle: Bundeswehr/PAO KFOR)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin Major Oliver F. und seit 1988 Soldat. Bislang war ich sechs Mal im Auslandseinsatz: Drei Mal jeweils im Kosovo und in Afghanistan. Zurzeit bin ich der S1-Stabsoffizier (S1= Personalwesen und Innere Führung) des deutschen Einsatzkontingents KFOR. Mein Heimatverband ist der Stab der 1. Panzerdivision in Oldenburg. Hier bin ich Dezernatsleiter in der G1-Abteilung.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Major F. und seine Truppe: „Teamarbeit ist gerade im Auslandseinsatz besonders wichtig“
Major F. und seine Truppe: „Teamarbeit ist gerade im Auslandseinsatz besonders wichtig“ (Quelle: Bundeswehr/PAO KFOR)Größere Abbildung anzeigen

Morgens früh raus und abends spät ins Bett – so sieht mein Arbeits- und Tagesablauf hier in Prizren in der Regel aus. Dabei gilt es die Themenfelder Betreuung und Fürsorge, Beurteilungs- und Beschwerdewesen, Flugbuchungen, Besucherbetreuung und Medaillenbearbeitung zu beackern. Andere Dinge sind auch noch wichtig, sodass keine Langeweile aufkommt. Teamarbeit ist gerade im Auslandseinsatz besonders wichtig – die Aufgaben im Einsatz können nur zusammen erfolgreich bewältigt werden. Mein Team ist bunt gemischt: Soldaten aus dem Heer, von Luftwaffe und Marine sowie aus der Streitkräftebasis sind bei mir tätig. Und siehe da, es klappt sehr gut!

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Major Oliver F. kümmert sich bei KFOR mit seinem Team um die Personalangelegenheiten – Zeit für Sport muss jedoch auch sein
Major Oliver F. kümmert sich bei KFOR mit seinem Team um die Personalangelegenheiten – Zeit für Sport muss jedoch auch sein (Quelle: Bundeswehr/PAO KFOR)Größere Abbildung anzeigen

Mein Arbeitsbereich ist sehr vielfältig. Jeden Tag gibt es etwas zu organisieren, zu besprechen und auf den Weg zu bringen. Das ist sehr fordernd, aber auch sehr befriedigend. Spannend ist zu beobachten, wie sich vorher unbekannte Soldaten zu einem gut funktionierenden Team entwickeln. Kleine Rückschläge inbegriffen. Ich bin sehr stolz auf meine Abteilung, die in den letzten vier Monaten richtig „rangeklotzt“ hat.

Das vermisse ich hier am meisten.

Eindeutig am meisten vermisse ich meine Frau und meine beiden Kinder. Natürlich auch meinen Dackel Hugo und den „Rest“ der Familie. Ebenso „die Helden der Turnhalle“ – meine Altherren-Fußball-Sportsfreunde. Auch meine Kameraden aus dem Stab der 1. Panzerdivision aus Oldenburg fehlen mir – auch wenn einige von ihnen gemeinsam mit mir hier im Kosovo dienen.


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Oliver F.


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