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Ich bin iM EINsatz: „Mit Schild und Stock“

Novo Selo, 20.03.2014.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In dreizehn Einsatzgebieten leisten deutsche Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Stellvertretender Zugführer in der Einsatzkompanie: Hauptfeldwebel Stefan H.
Stellvertretender Zugführer in der Einsatzkompanie: Hauptfeldwebel Stefan H. (Quelle: Bundeswehr/PAO KFOR)Größere Abbildung anzeigen

Ich heiße Stefan H., bin 30 Jahre jung, glücklich verheiratet und habe eine drei Monate alte Tochter. Auf sie bin ich sehr stolz. Meine Stammeinheit ist das Panzerartilleriebataillon 215 in Augustdorf, wo ich als Beobachtungsfeldwebel eingesetzt bin. Seit Januar 2006 diene ich bei der Bundeswehr. Meinen ersten Einsatz absolvierte ich von 2011 zu 2012 bei ISAF in Afghanistan.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Praktische Ausbildung gehört zum Alltag
Praktische Ausbildung gehört zum Alltag (Quelle: Bundeswehr/PAO KFOR)Größere Abbildung anzeigen

Bei KFOR bin ich als stellvertretender Zugführer in der Einsatzkompanie in Novo Selo eingesetzt. Zu meinen Aufgaben gehören regelmäßige Patrouillenfahrten im Kosovo und auch die „Crowd and Riot Control Ausbildung“ (CRC). Mein Tag beginnt hier um 08:00 Uhr mit dem Antreten der Kompanie. Im Anschluss findet eine Zugbesprechung statt, in der die aktuellen Befehle umgesetzt und die Aufträge, wie zum Beispiel Erkundungsfahrten oder Ausbildungen, verteilt werden.
In der Einsatzkompanie sind wir ein buntgemischter „Haufen“. Vom Obergefreiten bis zum Hauptmann, vom Panzergrenadier über den Sanitäter bis hin zum Artilleristen ist alles dabei. Da bleibt es tagsüber immer unterhaltsam und spannend. Der Tag endet mit der sogenannte Abendlage, bei dem der Tag ausgewertet wird und die für den Folgetag anstehenden Aufträge bekannt gegeben werden.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Mit dem „WOLF“ fahre ich meine Patrouillen
Mit dem „WOLF“ fahre ich meine Patrouillen (Quelle: Bundeswehr/PAO KFOR)Größere Abbildung anzeigen

Der Tagesdienst ist hier nur zu bewältigen, wenn man mit der richtigen Einstellung und Motivation an die Sache geht. Die Tätigkeiten kann hier im Kosovo quasi jeder Soldat bewältigen. Fast jeder im Land spricht deutsch, dass macht die Arbeit leichter.

Das vermisse ich hier am meisten.

Mir fehlen die Menschen, die mich unterstützen und denen ich vertraue: Meine Familie, meine Frau, meine Tochter, meine treuen Freunde und die Kameraden vom Handballverein.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Zu sagen ist nur eins: Heil und gesund nach Hause kommen. Ein Gruß geht an alle Zuhause. Denkt daran: Ihr, die uns in der Heimat unterstützt, Ihr seid die wahren Helden.


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Stand vom: 08.01.18 | Autor: Stefan H.


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