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Nordirak: Der Wehrbeauftragte zu Besuch im Einsatzkontingent

Erbil, 17.08.2017.

Dr. Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages, besuchte das Deutsche Einsatzkontingent Ausbildungsunterstützung Nordirak. Im Vordergrund des Aufenthalts standen für den Parlamentarier Gespräche mit den in Erbil stationierten Soldaten. Ihr Auftrag ist es, für die Sicherheitskräfte der Regierung in der Region Kurdistan-Irak und für die irakischen Streitkräfte Ausbildungsunterstützung zu leisten.

Im Gespräch: Hans-Peter Bartels informiert sich bei den Soldaten

Im Gespräch: Hans-Peter Bartels informiert sich bei den Soldaten (Quelle: Bundeswehr/Andre Klimke)Größere Abbildung anzeigen

Bei seinem mittlerweile dritten Besuch beim Deutschen Einsatzkontingent Ausbildungsunterstützung Nordirak konnte Dr. Hans-Peter Bartels sich vor Ort ein gutes Bild vom Arbeitsalltag der Soldaten machen. „Gegenüber den Schwierigkeiten, die ich vor zwei Jahren gesehen habe, hat sich schon vieles verbessert“, stellte Dr. Bartels bei seinem aktuellen Besuch in Erbil fest. Jeder Soldat kann sich mit einer Petition direkt an den Wehrbeauftragten wenden – ohne Einhaltung des Dienstweges. Dabei können die Petitionen die gesamte Bandbreite des militärischen Alltags umfassen.

Hilfe zur Selbsthilfe: Deutsches Instandsetzungspersonal unterstützt die Kurden bei der Reparatur der Fahrzeuge

Hilfe zur Selbsthilfe: Deutsches Instandsetzungspersonal unterstützt die Kurden bei der Reparatur der Fahrzeuge (Quelle: Bundeswehr/Andre Klimke)Größere Abbildung anzeigen

Als Teil der parlamentarisch-zivilen Kontrolle über die deutschen Streitkräfte hat der Wehrbeauftragte in der Bundesrepublik ausdrücklich Verfassungsrang. So kümmert er sich insbesondere um die Einhaltung der Grundrechte der Soldaten. Zu seinen Befugnissen gehört es zum Beispiel, Truppenteile und Dienststellen der Bundeswehr jederzeit besuchen zu können. Von diesem Recht hatte Dr. Bartels, nun wiederholt Gebrauch gemacht und den persönlichen Kontakt zu Soldaten des Deutschen Einsatzkontingentes Ausbildungsunterstützung Nordirak aufgenommen.

Oberst Peter Eichelsdörfer, Kontingentführer des Deutschen Einsatzkontingentes, begrüßt den Wehrbeauftragten, Hans-Peter Bartels

Oberst Peter Eichelsdörfer, Kontingentführer des Deutschen Einsatzkontingentes, begrüßt den Wehrbeauftragten, Hans-Peter Bartels (Quelle: Bundeswehr/Andre Klimke)Größere Abbildung anzeigen

Vom Kontingentführer Oberst Peter Eichelsdörfer begrüßt und vom Stab in die Lage im Einsatzland eingewiesen, besichtigte der Wehrbeauftragte anschließend das multinationale Camp. Dabei konnte er zahlreiche Gespräche führen. „Die Bedingungen sind hart, die Soldaten brauchen einen besonderen Willen“, beschrieb Dr. Bartels die persönlichen Anforderungen, die der Dienst an jeden einzelnen stellt. Diesem Profil würden die Soldaten gerecht: „Die Motivation ist hoch und sie sind sich bewusst, dass sie hier etwas bewirken können.“ Am Folgetag verschaffte sich der Politiker einen Überblick über die konkreten Ausbildungsvorhaben und die laufenden Ertüchtigungsprojekte für die kurdischen und irakischen Kräfte. Ertüchtigung umfasst die Kombination von Ausbildung, Bereitstellung von Material und die Erneuerung teils vorhandener Infrastruktur. Sie soll aktiv und nachhaltig zur Stabilisierung des Iraks beitragen, so will es der Auftrag. Und auch der scheint auf einem guten Weg: „Die Erfahrungen die hier in der Zusammenarbeit mit der kurdischen Seite gesammelt werden, sind für uns sehr wertvoll“, unterstrich Bartels.

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Stand vom: 17.08.17 | Autor: Andre Klimke


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