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Ich bin iM EINsatz: „Jedes Flugzeug macht uns stolz“

Djibouti, 28.01.2016.


Von Afrika bis nach Afghanistan, auf zwei Weltmeeren und über Syrien: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Oberstabsgefreiter Christoph S. kümmert sich in Djibouti um den Luftumschlag
Oberstabsgefreiter Christoph S. kümmert sich in Djibouti um den Luftumschlag (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin Oberstabsgefreiter Christoph S., 27 Jahre alt und seit sechs Jahren bei der Bundeswehr. In Deutschland bin ich im Logistikbataillon 171 in Burg stationiert. Hier in Djibouti, bei meinem zweiten Auslandseinsatz, arbeite ich als Luftumschlagsoldat.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Bei der Beladung eines Transportflugzeugs
Bei der Beladung eines Transportflugzeugs (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin mit meinen Kameraden für die Fracht von und nach Deutschland verantwortlich. Unser Team stellt die Versorgung aller Marineeinheiten im Atalanta-Einsatz sicher. Der Tagesablauf und meine Dienstzeit werden dabei vor allem vom Flugplan bestimmt. Ich muss sicherstellen, dass die Fracht pünktlich zur Verladung bereit steht und auch verladen wird. Dazu arbeiten wir eng mit einheimischen Speditionen und auch mit Arbeitern des Flughafens von Djibouti zusammen.
Neben dem Verpacken, Kennzeichnen und Wiegen der Fracht erstelle ich auch die notwendigen Fracht- und Transportpapiere. Diese übergebe ich vor dem Beladen des Flugzeuges dem Luftfahrzeugladungsmeister, der an Bord die Verantwortung trägt.

Gefahrgut ist immer eine besondere Fracht
Gefahrgut ist immer eine besondere Fracht (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Besonders wichtig ist dabei das Verpacken und Verladen von Gefahrgut. Als verantwortliche Person für den Transport dieser Güter achte ich auf die Einhaltung aller diesbezüglichen Bestimmungen. Gefahrgut muss immer besonders gekennzeichnet sein und unter Umständen in besonderen Gefäßen und Mengen transportiert werden.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Auch die Post aus der Heimat steckt im Laderaum der gecharterten Antonov  AN-124
Auch die Post aus der Heimat steckt im Laderaum der gecharterten Antonov AN-124 (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Große Motivation und Freude bereitet es immer wieder, die glücklichen und strahlenden Gesichter meiner Kameraden zu sehen, wenn sie Post aus Deutschland bekommen. Mein persönliches Ziel ist es, weiterhin mit allen gut auszukommen und trotz der nicht immer einfachen Arbeitsbedingungen immer 100 Prozent zu geben. Jedes Flugzeug, das von uns abgefertigt worden ist und am Horizont verschwindet, macht uns stolz.

Das vermisse ich hier am meisten.

Am meisten vermisse ich meine Freundin und meine Tochter, aber auch meine ganze Familie sowie die Kameraden in der Heimat.

Das sind mein Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Für die restliche Zeit am Horn von Afrika wünsche ich mir weiterhin eine gute Zusammenarbeit, über alle Dienstgrade hinweg. Weiterhin möchte ich viele Erfahrungen sammeln und noch einige Eindrücke von Land und Leuten mitnehmen.

Viele liebe Grüße gehen nach Hause. Vielen Dank für den Rückhalt, den ich während des Einsatzes von Euch bekomme.


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Christoph S.


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