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Ich bin iM EINsatz: Der 1. Elektronikmeister auf der „Hessen“

Auf See, 27.02.2014.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In dreizehn Einsatzgebieten leisten deutsche Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Er ist der Fachmann für die Radaranlagen der „Hessen“ – Oberbootsmann Arne S. (Quelle: Bundeswehr/Andreas K.)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin Oberbootsmann Arne S.. Ich wurde 1983 in Rostock geboren und trat nach der Mittleren Reife und einer Ausbildung zum Kommunikationselektroniker im Juni 2004 als Grundwehrdienstleistender in die Bundeswehr ein. Seit 2011 leiste ich meinen Dienst auf Schiffen, zunächst auf der Fregatte „Sachsen“ und jetzt auf der „Hessen“.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Ich bin hier an Bord für die Wartung und Instandsetzung der Großradaranlagen und für die Hauptsensoren zuständig. Für mich ist es jedes Mal eine große Befriedigung, die Radargeräte nach einer erfolgreichen Fehlersuche wieder instand zu setzen. Dazu arbeite ich mit zwei Unteroffizieren zusammen, die mich unterstützen. Wir sind ein gutes Team, unterstützen und ergänzen uns prima.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Technische Herausforderungen sind seine Motivation (Quelle: Bundeswehr/Andreas K.)Größere Abbildung anzeigen

Zum Beginn des Einsatzes hier bei Atalanta hatten wir einen Kurzschluss in der Elektronikanlage. Wir konnten den Grund jedoch zunächst nicht finden. Nach tagelanger Suche und etwas Unterstützung machten wir eine Leckage aus, die für den Kurzschluss verantwortlich war. Die Leckage wurde beseitigt und das System konnte wieder in Betrieb genommen werden. Auf solch einen Fehler wurde man in den zahlreichen Lehrgängen nicht vorbereitet. Aber das Ereignis hat uns im Team gestärkt und uns unsere Schwächen, aber auch unsere Stärken aufgezeigt.

Solche Herausforderungen geben mir die Motivation zum Einsatz und zum Dienst an Bord.

Das vermisse ich hier am meisten.

Ich vermisse meine Ehefrau sehr und finde es schade, dass wir unsere Geburtstage sowie unseren Hochzeitstag nicht miteinander verbringen können. Es ist auch schade, dass ich hier nicht nach meinem eigenen Plan kochen oder einfach mal Grillen kann.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Für die nun noch verbleibenden Tage im Einsatzgebiet plane ich noch regelmäßiger Sport zu machen und auch die hier erreichte Motivation zuhause aufrechterhalten zu können.


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Stand vom: 08.01.18 | Autor: Arne S.


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