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Ich bin iM EINsatz: Herausforderungen auf dem „Wiesel“

Schnellboot "Wiesel", 15.09.2014.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In sechzehn Einsatzgebieten leisten deutsche Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Christopher P. betreut die IT-Technik auf dem „Wiesel“
Christopher P. betreut die IT-Technik auf dem „Wiesel“ (Quelle: Bundeswehr/PAO UNIFIL)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin Obermaat Christopher P. und in der Heimat sowie im Einsatz als IT-Systembetreuer der Besatzung „Ozelot“ eingesetzt. Seit Juli 2008 bin ich Soldat und dies ist mein zweiter Einsatz bei UNIFIL.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Ein neuer Drucker muss her
Ein neuer Drucker muss her (Quelle: Bundeswehr/PAO UNIFIL)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin der IT -Maat der Besatzung „Ozelot“. Wir fahren derzeit im Einsatz auf dem Schnellboot „Wiesel“. Meine Aufgabe ist es, das Netzwerk an Bord und alle IT-Systeme am Laufen zu halten. Die Tätigkeit macht Spaß, wird aber aufgrund der schon etwas älteren Technik und dem gelegentlichen Ausfall der Systeme manchmal zur Herausforderung. Auf See werde ich als Bediener in der Operationszentrale eingesetzt und unterstütze dort die Kameraden.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Viele Kabel und wenig Platz – als IT-Maat auf einem Schnellboot
Viele Kabel und wenig Platz – als IT-Maat auf einem Schnellboot (Quelle: Bundeswehr/PAO UNIFIL)Größere Abbildung anzeigen

Da ich der einzige Soldat an Bord bin, der aus dem IT-Bereich kommt, habe ich nur wenige Möglichkeiten, andere Besatzungsmitglieder bei technischen Fragen um Hilfe zu bitten. Umso mehr bin ich stolz auf meinen Job und die Verantwortung, die mir übertragen wurde. Besonders motivierend für mich sind die positiven Reaktionen meiner Kameraden, wenn alles wieder funktioniert.

Das vermisse ich hier am meisten.

Mir fehlt am meisten meine Familie, insbesondere mein Bruder. Ich würde gern auch mal wieder mit meinen Freunden etwas unternehmen. Zudem ist die Privatsphäre an Bord bekanntermaßen eingeschränkt, so dass ich für ein Zimmer, ganz für mich alleine und für ein ganzes Wochenende, schon dankbar wäre.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Mein Plan für den Rest des Einsatzes ist es, mir die Entfernung nach Hause nicht all zu sehr zu Herzen zu nehmen und das Beste aus jeder neuen Situation zu machen. An dieser Stelle grüße ich ganz herzlich meinen Bruder Robin, meine Eltern Heiko und Jeanette und meinen besten Freund Fabian mit seiner Freundin Isabel.


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Stand vom: 08.01.18 | Autor: Christopher P.


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