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Ich bin iM EINsatz: Die Nutzerbetreuerin – für Kameraden da sein

Djibouti, 10.10.2014.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten deutsche Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Obermaat Claudia D. kümmert sich bei der Einführung neuer Software um die User
Obermaat Claudia D. kümmert sich bei der Einführung neuer Software um die User (Quelle: Bundeswehr/ PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Mein Name ist Claudia D., ich bin Obermaat und 30 Jahre alt. Seit Dezember 2007 bin ich Marinesoldatin und für die Materialbewirtschaftung zuständig. Derzeit bin ich in Deutschland im Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr der Marine in Neustadt in Holstein stationiert. Dort diene ich seit Juli 2013 und bin dort auch für die Betreuung der Nutzer nach der Einführung von Standard-Anwendungs-Software-Produktfamilien (SASPF) zuständig.

Durch die Standardisierung der planenden, steuernden und unterstützenden Bundeswehr-Prozesse und der damit verbundenen Einführung von SASPF sollen verschiedene Software-„Insellösungen" abgelöst werden.

Dies ist mein erster Einsatz und ich freue mich auf die Erfahrungen, die ich hier noch sammeln werde.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Bevor das Arbeiten losgehen kann, braucht es eine intensive Schulung
Bevor das Arbeiten losgehen kann, braucht es eine intensive Schulung (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Derzeit werden die Dienststellen der Deutschen Marine in Djibouti im „Atalanta“-Einsatz mit SASPF ausgestattet. Da ich als Nutzerbetreuerin für die Prozesse der Materialbewirtschaftung innerhalb der Software ausgebildet bin, unterstütze ich die Soldaten bei der Arbeitsaufnahme. Dabei kümmere ich mich besonders um die Schulung und Einarbeitung einzelner Soldaten. Ich stehe ihnen bei der Bewältigung von Problemen zur Seite, gebe Hilfestellungen und erläutere Abläufe.

Das Ziel ist, dass am Ende meiner Einsatzzeit alle Soldaten das Programm sicher beherrschen.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Obermaat D.: „Es ist schön, die Erfolgserlebnisse mitzuerleben“
Obermaat D.: „Es ist schön, die Erfolgserlebnisse mitzuerleben“ (Quelle: Bundeswehr/PAO Atalanta)Größere Abbildung anzeigen

Ich vermittle den Soldaten vielfältige Kenntnisse in der praktischen Anwendung der Software. Mir macht es große Freude anderen Menschen etwas beizubringen und mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Es ist schön, die Erfolgserlebnisse der anderen mitzuerleben und nach der Ausbildung festzustellen, dass sie in der Lage sind, mit SASPF selbstständig zu arbeiten. Vor allem, wenn alles beim ersten Mal klappt, habe ich das Gefühl, gute Arbeit geleistet zu haben.

Aus den Erfolgen der Kameraden ziehe ich auch meine Motivation und habe jeden Tag aufs neue Freude an meiner Tätigkeit.

Das vermisse ich hier am meisten.

Ich habe mit meiner Familie ein festes Ritual, das ich besonders vermisse. Wir treffen uns eigentlich jeden Freitag, wenn ich nach Hause komme, in unserem Lieblings-Kaffeeladen, um den wöchentlichen „Romanzitto“, einen Kaffee aus Schokolade und Mocca, zu trinken. Ich freue mich darauf, meine Familie, meinen Partner und meine Freunde wieder in die Arme nehmen zu können. Dann werde ich auch wieder regelmäßig Handball spielen.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Ich hoffe, den Soldaten hier vor Ort die Hilfe geben zu können, die sie brauchen. Ich wünsche mir für alle Soldaten, dass sie wieder heil und unbeschadet nach Hause kommen.


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Claudia D.


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