Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Aktuelle Einsätze > Routinierte Rettung von 90 Menschen

Routinierte Rettung von 90 Menschen

In See, 29.11.2017.

90 in Not geratene Menschen gerettet! Die Männer und Frauen der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ haben am vergangenen Donnerstag wieder vollen Einsatz gezeigt. In einer routinierten Aktion wurden die aus mehreren ostafrikanischen Ländern stammenden Menschen aus einem Schlauchboot an Bord des deutschen Marineschiffes geholt. Am Abend erfolgte die Abgabe an ein ziviles Boot, das die Geretteten nach Italien brachte.

Am Mittwoch wurden mehrere Ablandungen von der libyschen Küste nordwärts beobachtet. Die „Mecklenburg-Vorpommern“ befand sich zu dem Zeitpunkt mehrere Seemeilen entfernt auf Patrouille. Am Abend bekam sie den Auftrag, zum Ort des Geschehens zu verlegen. Bis dahin hatten sich die Boote bereits voneinander entfernt. Am frühen Donnerstagmorgen erschienen schließlich zwei Kontakte auf dem Radar.

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Am Mittwoch wurden mehrere Ablandungen von der libyschen Küste nordwärts beobachtet. Die „Mecklenburg-Vorpommern“ befand sich zu dem Zeitpunkt mehrere Seemeilen entfernt auf Patrouille. Am Abend bekam sie den Auftrag, zum Ort des Geschehens zu verlegen. Bis dahin hatten sich die Boote bereits voneinander entfernt. Am frühen Donnerstagmorgen erschienen schließlich zwei Kontakte auf dem Radar.

Für Erik B. ist es der erste Auslandseinsatz. Der 19-jährige Obergefreite gehört seit April zur Besatzung der Fregatte. Während der Rettung stand er als Ausguck in einer er beiden Brückennocken. „Wenn ich ein Schlauch- oder Holzboot mit vielen Menschen an Bord sehe, bin ich immer ein wenig angespannt: Man weiß ja nie, was kommt. Die Konzentration steigt - auch, weil ich weiterhin im Blick haben muss, was sonst um das Schiff herum passiert.“

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Für Erik B. ist es der erste Auslandseinsatz. Der 19-jährige Obergefreite gehört seit April zur Besatzung der Fregatte. Während der Rettung stand er als Ausguck in einer er beiden Brückennocken. „Wenn ich ein Schlauch- oder Holzboot mit vielen Menschen an Bord sehe, bin ich immer ein wenig angespannt: Man weiß ja nie, was kommt. Die Konzentration steigt - auch, weil ich weiterhin im Blick haben muss, was sonst um das Schiff herum passiert.“

Bevor die Rettung begann, war der Kommandant bereits seit Stunden wach. „Trotz der frühen Morgenstunden und dem unplanmäßigem Wecken der Besatzung waren die Vorbereitungen schon zur Hälfte der Zeit ab-geschlossen“, resümiert Fregattenkapitän Schultze. „Eine hervorragende Leistung, auf die wir stolz sein können!“

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Bevor die Rettung begann, war der Kommandant bereits seit Stunden wach. „Trotz der frühen Morgenstunden und dem unplanmäßigem Wecken der Besatzung waren die Vorbereitungen schon zur Hälfte der Zeit ab-geschlossen“, resümiert Fregattenkapitän Schultze. „Eine hervorragende Leistung, auf die wir stolz sein können!“

Sebastian G. ist der Fernmeldeoffizier der „Mecklenburg-Vorpommern“. Neben dieser Aufgabe wird er regelmäßig als Wachoffizier auf der Brücke eingesetzt. So auch am Donnerstagmorgen. Der 26-jährige Oberleutnant zur See dirigierte die Fregatte an das Schlauchboot heran. „Die Sichtung war ein absoluter Glücksfall! Die Sonne war noch nicht aufgegangen und auf dem Radar gab es viele Fehlkontakte. Irgendwas in mir sagte aber, dass vor uns eines der gesuchten Boote war.“

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Sebastian G. ist der Fernmeldeoffizier der „Mecklenburg-Vorpommern“. Neben dieser Aufgabe wird er regelmäßig als Wachoffizier auf der Brücke eingesetzt. So auch am Donnerstagmorgen. Der 26-jährige Oberleutnant zur See dirigierte die Fregatte an das Schlauchboot heran. „Die Sichtung war ein absoluter Glücksfall! Die Sonne war noch nicht aufgegangen und auf dem Radar gab es viele Fehlkontakte. Irgendwas in mir sagte aber, dass vor uns eines der gesuchten Boote war.“

Kapitänleutnant Christian H. (mittig) ist der Bordeinsatzoffizier. Bei der Aufnahme von in Not geratenen Personen ist er und sein Team zuerst vor Ort. Sie sorgen dafür, dass der Transfer von den meist völlig überfüllten Schlauch- oder Holzbooten zur Fregatte sicher von statten geht. „Aufgrund der guten Wetter-bedingungen verlief die letzte Rettung sehr gut und strukturiert“, berichtet Christian H.

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Kapitänleutnant Christian H. (mittig) ist der Bordeinsatzoffizier. Bei der Aufnahme von in Not geratenen Personen ist er und sein Team zuerst vor Ort. Sie sorgen dafür, dass der Transfer von den meist völlig überfüllten Schlauch- oder Holzbooten zur Fregatte sicher von statten geht. „Aufgrund der guten Wetter-bedingungen verlief die letzte Rettung sehr gut und strukturiert“, berichtet Christian H.

Einige der geretteten Menschen waren krank oder schienen zumindest ärztliche Hilfe zu benötigen. Stabsbootsmann Sascha W. gehörte zu den Sanitätern, die das im Backbord-Hangar eingerichtete provisorische Lazarett betrieben. „Zum Glück konnten wir den meisten mit einfachen Mittel wie Salben und Tabletten helfen.“

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Einige der geretteten Menschen waren krank oder schienen zumindest ärztliche Hilfe zu benötigen. Stabsbootsmann Sascha W. gehörte zu den Sanitätern, die das im Backbord-Hangar eingerichtete provisorische Lazarett betrieben. „Zum Glück konnten wir den meisten mit einfachen Mittel wie Salben und Tabletten helfen.“

Mohamed S. (mittig, in weißem Anzug) ist der Sprachmittler an Bord. Der gebürtige Somali stellt neben dem Interkulturellen Einsatzberater das Bindeglied zwischen den geretteten Menschen und ihren Helfern dar. „Ich persönlich habe die Geretteten als sehr dankbar erlebt. Manche von ihnen waren sogar so froh und erleichtert, dass sie gar nicht schlafen konnten.“

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Mohamed S. (mittig, in weißem Anzug) ist der Sprachmittler an Bord. Der gebürtige Somali stellt neben dem Interkulturellen Einsatzberater das Bindeglied zwischen den geretteten Menschen und ihren Helfern dar. „Ich persönlich habe die Geretteten als sehr dankbar erlebt. Manche von ihnen waren sogar so froh und erleichtert, dass sie gar nicht schlafen konnten.“

Waldemar H. unterstützte bei der Betreuung der geretteten Personen und hielt sich deswegen die meiste Zeit auf dem Flugdeck auf. Jeder, der hier hilft, hat sich freiwillig für diese Aufgabe gemeldet. So auch der 25-jährige Stabsgefreite. „Bei der ersten Rettung war ich nervös und aufgeregt, denn ich habe Schlimmes erwartet. Das ist zum Glück aber nicht eingetreten. Nach sieben Rettungen habe ich auch viel Erfahrung im Umgang mit den geretteten Personen sammeln können.“

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Waldemar H. unterstützte bei der Betreuung der geretteten Personen und hielt sich deswegen die meiste Zeit auf dem Flugdeck auf. Jeder, der hier hilft, hat sich freiwillig für diese Aufgabe gemeldet. So auch der 25-jährige Stabsgefreite. „Bei der ersten Rettung war ich nervös und aufgeregt, denn ich habe Schlimmes erwartet. Das ist zum Glück aber nicht eingetreten. Nach sieben Rettungen habe ich auch viel Erfahrung im Umgang mit den geretteten Personen sammeln können.“

Unter den 90 geretteten Personen waren auch einige Frauen und Kinder. Das jüngste (hier) ist rund vier Woche alt gewesen.

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Unter den 90 geretteten Personen waren auch einige Frauen und Kinder. Das jüngste (hier) ist rund vier Woche alt gewesen.

nach oben


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 29.11.17 | Autor: PAO EUNAVFOR MED


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.aktuelle_einsaetze&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB174000000001%7CATKF78646DIBR