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Wir sind iM EINsatz: Die Erste Seewache der „Frankfurt am Main“


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Die Erste Seewache des EGV „Frankfurt am Main“
Die Erste Seewache des EGV „Frankfurt am Main“ (Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Die Erste Seewache des Einsatzgruppenversorgers Frankfurt am Main besteht aus zwölf Soldaten und wird vom Decksoffizier geführt. Neben den fünf Kameraden aus dem Bereich des Decksdienstes gehören noch je zwei Navigationssoldaten und zwei Signalsoldaten sowie drei Versorger zur Seewache. Bis auf zwei Kameraden ist der Einsatz in der Operation „Sophia“ für alle der erste Auslandseinsatz.

Das ist unsere Aufgabe im Einsatz.

Auf der Brücke hat jeder seine festen Aufgaben
Auf der Brücke hat jeder seine festen Aufgaben (Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Unsere Aufgaben innerhalb der Seewache richten sich nach den jeweiligen Funktionen des Brückendienstes. Während der Wachoffizier zusammen mit den Kameraden des Decksdienstes das Schiff fährt, also sowohl den Rudergänger als auch die Ausgucks stellt, kümmert sich die Navigation um das Einhalten des richtigen Kurses und die Positionierung des Schiffes. Der Signalabschnitt stellt die taktische Kommunikation mit dem Verband sicher.

Der Signalabschnitt stellt die taktische Kommunikation sicher
Der Signalabschnitt stellt die taktische Kommunikation sicher (Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Besonders ist für uns die personelle Zusammensetzung aus verschiedenen Verwendungs- sowie Aufgabenbereichen, denen wir während des normalen Tagesdienstes nachgehen. Nur während der vier Stunden dauernden Seewache sind wir hier zusammen. Wir müssen gut aufeinander abgestimmt sein, denn der Rest der Besatzung verlässt sich darauf, dass wir das Schiff sicher zur See fahren und im Einsatz auch plötzlich auftretende Bedrohungen abwehren können. Wir sind immer bereit, mögliche Angriffe unter anderem mittels unserer Speedboote abzuwehren. Das üben wir regelmäßig bei Tag und Nacht.

Das macht unsere Tätigkeit hier besonders.

Sichere Seefahrt ist ohne Navigation nicht möglich
Sichere Seefahrt ist ohne Navigation nicht möglich (Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)Größere Abbildung anzeigen

Obwohl der Tagesdienst für uns alle ganz unterschiedlich ist, ist es uns in den letzten Monaten gelungen, zu einer kleinen Brückenfamilie zusammen zu wachsen. Wir verstehen uns gut und unternehmen auch außerhalb der Dienstzeit gemeinsam etwas, zum Beispiel im Auslandshafen.

Das zeichnet uns aus.

Besonders für uns ist der hohe Ausbildungsstand. Wir sind so umfangreich ausgebildet, dass wir problemlos auch die Aufgaben anderer Stationen übernehmen könnten. Das ist für uns als Brückenteam ganz wichtig, denn so kann jeder für den anderen mitdenken, aushelfen und vielleicht in Gefahrensituationen schneller reagieren.

Das sind unsere Pläne, unsere Wünsche und Grüße.

Nach Ende des Einsatzes im Sommer haben einige von uns ihr Dienstzeitende erreicht oder werden an andere Dienstorte versetzt. Wir hoffen, dass wir unsere Brückenfamilie für den Rest der Zeit bewahren können und noch die eine oder andere gemeinsame Erfahrung an Bord oder im Auslandshafen machen dürfen.


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Erste Seewache „Frankfurt am Main“


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