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Deutscher General berät UN-Mission in Afghanistan

Kabul, 20.08.2014.


Mitte Juli hat mit Brigadegeneral Kay Brinkmann erstmals ein deutscher General seine Tätigkeit bei UNAMA aufgenommen. Als Senior Military Advisor berät er die UN-Mission in Afghanistan in allen militärischen Fragen.

Brigadegeneral Brinkmann (r.) bei der Übernahme Mitte Juli
Brigadegeneral Brinkmann (r.) bei der Übernahme Mitte Juli (Quelle: Bundeswehr/PAO UNAMA)Größere Abbildung anzeigen

Mit Brigadegeneral Kay Brinkmann besetzt Deutschland erstmals einen militärischen Dienstposten in der unmittelbaren Leitungsebene einer Mission der Vereinten Nationen.
Seit 2005 beteiligt sich die Bundeswehr bereits durchgehend mit einem Stabsoffizier an der UNAMA-Mission, die am 28. März 2002 beschlossen wurde.

Die „Military Advisory Unit“, also die militärische Beratungseinheit, der Brigadegeneral Brinkmann vorsteht, ist integraler Bestandteil der Mission und berät den Sondergesandten des UN-Generalsekretärs für Afghanistan, Ján Kubiš aus der Slowakei, unmittelbar in allen militärisch relevanten Angelegenheiten. Sie stellt dabei militärfachliche Expertise in enger Zusammenarbeit mit den zivilen Abteilungen der Mission sicher. Die „Military Advisory Unit“ ist flächendeckend in Regionalbüros in ganz Afghanistan eingesetzt, unter anderem in Mazar-e Sharif, Jalabad, Kabul, Kandahar und Herat.
Im Vordergrund stehen Informationen und Bewertungen zu den Entwicklungen in den afghanischen Streitkräften sowie zur internationalen Militärpräsenz und deren Auswirkungen für die UNAMA-Mission. Dies umfasst politische, militärpolitische, menschrechtliche, zivilgesellschaftliche und sicherheitsrelevante Aspekte.

Bleibt ein Jahr für die UN in Afghanistan: Brigadegeneral Kay Brinkmann (r.)
Bleibt ein Jahr für die UN in Afghanistan: Brigadegeneral Kay Brinkmann (r.) (Quelle: Bundeswehr/PAO UNAMA)Größere Abbildung anzeigen

UNAMA ist eine der bedeutenden politischen Missionen der Vereinten Nationen. Sie soll, parallel zum Abzug der ISAF-Kräfte und dem geplanten Beginn einer Folgemission „Resolute Support“ zum 01. Januar 2015, die Regierung in Kabul weiter unterstützen und begleiten, die Arbeit von Hilfsorganisationen koordinieren und den Kontakt zu Nachbarstaaten halten. Sie hat insgesamt etwa 1.500 Mitarbeiter, 350 von ihnen kommen aus dem Ausland. Der Einsatz der internationalen Militärberater bei UNAMA erfolgt unbewaffnet.


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Rüdiger Tillmann


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