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Ich bin iM EINsatz: „Teamarbeit in Sachen Kommunikation“

Koulikoro, 31.03.2014.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In dreizehn Einsatzgebieten leisten deutsche Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Hauptmann Christian W. kümmert sich um die Kommunikation in Mali (Quelle: Bundeswehr/Volker Schöppel)Größere Abbildung anzeigen

Mein Name ist Christian W., mein Dienstgrad ist Hauptmann und ich diene seit Juli 2002 in der Bundeswehr. Als Verbindungsoffizier nationale / internationale Cybersecurity bin ich beim Betriebszentrum IT-System der Bundeswehr in Rheinbach eingesetzt. Derzeit bin ich als S6-Offizier (Informations- und Kommunikationstechnik) und IT-Sicherheitsbeauftragter bei EUTM Mali eingesetzt. Erste Einsatzerfahrungen konnte ich bei ISAF in Afghanistan in sammeln.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Beim Umbau eines Datenverbindungscomputers (Quelle: Bundeswehr/Volker Schöppel )Größere Abbildung anzeigen

Zusammen mit meinen Soldaten der Fernmeldezentrale (FMZ) stelle ich die telefonische und datentechnische Anbindung nach Deutschland – und damit die Führungsfähigkeit des Deutschen Einsatzkontingentes – sicher. Mich freut dabei besonders die Teamarbeit, im Tagesgeschäft wie auch bei größeren Projekten und das sowohl im nationalen, wie auch im internationalen Rahmen.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Für mich persönlich ist es das internationale Umfeld in diesem Einsatz mit Partnern aus ganz Europa. Hier gibt es eben auch mal original italienische Pizza, spanische Paella oder eine finnische Sauna – und das in Afrika.

Kabelarbeiten bei 40°C Außentemperatur (Quelle: Bundeswehr/Volker Schöppel)Größere Abbildung anzeigen

Herauszuheben ist unsere Unterstützungsleistung für die Presse im Rahmen des Besuchs der Verteidigungsministerin Anfang Februar in Mali. Das glückliche Gesicht einer Journalistin, deren Beitrag um kurz vor sieben Uhr abends das deutsche Redaktionshaus noch erreichte und prompt noch in der Hauptnachrichtensendung Platz fand.

Das vermisse ich hier am meisten.

Mir fehlen meine Ehefrau und unsere beiden Katzen.

Das sind meine Pläner, meine Wünsche und Grüße.

In der verbleibenden Zeit hier in Mali möchte ich gerne meine Spanisch- und Französisch-Kenntnisse ausweiten. Für die Zeit nach dem Einsatz freue ich mich darauf, Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
Dienstlich würde ich mich über eine zuküntige internationale Verwendung freuen. Grüßen möchte ich gerne meine Ehefrau und ihr auf diesem Wege sagen, dass ich sehr stolz auf sie bin, wie sie die lange Zeit der Trennung verkraftet.


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Stand vom: 08.01.18 | Autor: Christian W.


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