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Crossfit-Parcours und Stärkung beim Barbecue

Koulikoro, 06.10.2017.

Einen Crossfit-Wettkampf mit Gewichtheben, Sprinten, Eigengewichtsübungen und weiteren originellen Übungen starteten jetzt belgische Soldaten bei EUTM Mali für die Kameraden aller beteiligten Nationen im Koulikoro Training Center. Der Fitness-Contest kam richtig gut an und die Kämpfer zeigten, was sie drauf haben. Zum anschließenden Barbecue, also dem Garen in heißer Luft, luden die Deutschen ein.

Alle sind voll motiviert beim Wettkampfbeginn

Alle sind voll motiviert beim Wettkampfbeginn (Quelle: Bundeswehr/Simon Hofmann)Größere Abbildung anzeigen

Der Alltag im Auslandseinsatz ist vielseitig und oft unvermutet fordernd. Um da gut präpariert zu sein, muss auch das Training schon multi-tasking sein. Kraft, Ausdauer und gerade ungewohnte Anspannungen müssen geübt werden. Beweglichkeit und Schnelligkeit sind ebenso gefragt. Keine Chancen hat, wer nur auf Laufleistung oder Muskeltraining setzt. Das alles brachten die Belgier mit ihrem Crossfit-Wettkampf auf den Punkt und stärkten so obendrein den Teamgeist der internationalen Akteure.

Kraft und Kreativität fordert die Disziplin „Tire-Flip“

Kraft und Kreativität fordert die Disziplin „Tire-Flip“ (Quelle: Bundeswehr/Simon Hofmann)Größere Abbildung anzeigen

Beim Crossfit werden alle zehn physischen Grundfertigkeiten trainiert. Es ist eine Kombination aus Turnen, olympischem Gewichtheben und Zirkeltraining und bietet gerade Soldaten wohl beste körperliche Übungen, um sich auf ihren Auftrag vorzubereiten.

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Kreativität und Spaß

Eine etwas andere Perspektive auf den Wettkampf

Eine etwas andere Perspektive auf den Wettkampf (Quelle: Bundeswehr/Simon Hofmann)Größere Abbildung anzeigen

Zehn Stationen hatten die Teams zu bewältigen. 15 Mannschaften, nationale und internationale Teams, stellten sich so klangvollen Übungen wie Burpees, das ist eine Mischung aus Kniebeuge, Liegestütz und Strecksprung mit den Händen hinter dem Kopf. Box-Jumps (der Sprung aus dem Stand auf eine höhere Ebene) oder auch Truck-Pull (das Ziehen eines schweren Gefährts). Ebenfalls dabei: der Tire-Flip, hier wird ein schwerer Reifen, der am Boden liegt, aufgehoben bis er steht und dann umgeworfen.

Jede Wiederholung wird genau gezählt

Jede Wiederholung wird genau gezählt (Quelle: Bundeswehr/Simon Hofmann)Größere Abbildung anzeigen

Wer nicht in Aufträgen gebunden war, fand sich an den Stationen ein und feuerte kräftig an. Zu sehen gab es viel, denn die Belgier hatten sich als Veranstalter wirklich etwas einfallen lassen. Mit viel Aufwand wurden die Stationen aufgebaut und betreut. Die „Crew“ an den Stationen war für das Zählen der richtig ausgeführten Wiederholungen zuständig.
Auch wenn die eine oder andere Blessur nicht ausblieb, waren Motivation und Spaß ungebrochen. Im multinationalen Wettkampf kam spürbar Teamgeist auf, ein Schritt zu Kameradschaft über Grenzen hinweg. Diese freundliche Stimmung und spannende Wettkämpfe hatten sich alle erhofft.

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Zwei tolle Veranstaltungen an einem Tag

Truck-Push, eine von zehn einfallsreichen Disziplinen

Truck-Push, eine von zehn einfallsreichen Disziplinen (Quelle: Bundeswehr/Simon Hofmann)Größere Abbildung anzeigen

Nach dem anstrengenden Teil folgte dann der leckere. Deutschland als Gastgeber veranstaltete ein Barbecue. Oberstleutnant Michael Herrmann, Kontingentführer des 14. Deutschen Einsatzkontingents, lobte alle Teilnehmer und dankte dem Organisationsteam für die tolle Arbeit.

Drei Deutsche unter den Gewinnern beim „Mixed-Team“

Drei Deutsche unter den Gewinnern beim „Mixed-Team“ (Quelle: Bundeswehr/Simon Hofmann)Größere Abbildung anzeigen

Bevor es ans Essen ging, erhielten die Sportler den Lohn für Schweiß und Anstrengung. Bei der Siegerehrung wurden die Gewinner des Wettkampfs auf die Bühne geholt. Die Veranstalter zeichneten nationale Teams aus und auch das beste „Mixed-Team“ wurde prämiert. Oberstleutnant Herrmann zeigte sich mehr als zufrieden von dem gemeinsamen Tag: „Für mich waren es zwei tolle Veranstaltungen an einem Tag, die dazu beigetragen haben, die über 400 Soldaten aus 27 Nationen am Standort Koulikoro zusammenzubringen.“

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Stand vom: 06.10.17 | Autor: Simon Hofmann


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