Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Aktuelle Einsätze > Ich bin iM EINsatz: Ein Flugzeug muss fliegen.

Ich bin iM EINsatz: Ein Flugzeug muss fliegen.

Djibouti, 28.05.2015.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Oberbootsmann Jonas V. vor „seinem“ Flugzeug, der P-3C „Orion“ in Djibouti
Oberbootsmann Jonas V. vor „seinem“ Flugzeug, der P-3C „Orion“ in Djibouti (Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch)Größere Abbildung anzeigen

Mein Name ist Jonas V., ich bin 26 Jahre alt und verheiratet. Wir haben keine Kinder und wohnen in Jever in Niedersachsen. 2010 bin ich in die Bundeswehr eingetreten und seit Oktober 2012 in der technischen Staffel P-3C im Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz eingesetzt. Dort arbeite ich als Fluggerätemechaniker am Aufklärungsflugzeug P-3C „Orion“. Zurzeit befinde ich mich in meinem ersten Auslandseinsatz in Djibouti bei „Atalanta“.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Die Reifen werden regelmäßig auf möglichen Verschleiß geprüft
Die Reifen werden regelmäßig auf möglichen Verschleiß geprüft (Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch)Größere Abbildung anzeigen

Meine Aufgabe ist die Vorbereitung des Flugzeuges. Dazu gehört das Tanken, die Vorfluginspektion, das Überprüfen der Bremsen, der sogenannte „brake check“, sowie die Kontrolle der Reifen auf richtigen Druck und möglichen Verschleiß. Nach dem Flug helfe ich bei der Annahme des Flugzeuges. Anschließend führe ich die Nachfluginspektion durch und mache eine generelle Sichtkontrolle rund um den Flieger.

Die Sichtkontrolle bezieht beinahe alle Bereiche am Flugzeug mit ein
Die Sichtkontrolle bezieht beinahe alle Bereiche am Flugzeug mit ein (Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch)Größere Abbildung anzeigen

Zusätzlich gehören zu unserem Aufgabenfeld als Technik-Crew das Beheben von aufgetretenen Störungen und die Durchführung von verschiedenen, wiederkehrenden Inspektionen. Darüber hinaus kümmern wir uns um das für unsere Arbeiten nötige Bodendienst- und Prüfgerät und um die Sonderwerkzeuge. Auch das Befüllen der Maschine mit notwendigen Schmierstoffen gehört zu unserem Job.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Mich persönlich motiviert es, nach Abschluss aller Arbeiten am Flugzeug, dieses dann auch fliegen zu sehen. Das Besondere hier im Einsatz sind nicht nur die klimatischen Bedingungen. Auch die sehr gute Kameradschaft sowie die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgruppen untereinander sind etwas ganz Spezielles. Man kann sagen, wir sind eine große Familie.

Das vermisse ich hier am meisten.

Bei aller Kameradschaft vermisse ich doch besonders meine Frau und meine Familie, aber auch die heimische Küche.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Mein Wunsch ist, dass wir alle wieder gesund nach Hause kommen. Ich möchte an dieser Stelle besonders meine Frau und meine Familie in der Heimat grüßen.


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 12.12.17 | Autor: Jonas V.


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.aktuelle_einsaetze&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB174000000001%7C9WX8H4836DIBR