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Pistolen für deutsche UNMISS-Soldaten

Juba, 13.02.2014.


Am 23. Januar einigten sich die Konfliktparteien um Präsident Salva Kiir und Ex-Vizepräsident Riek Machar unter Vermittlung der Regionalorganisation für Entwicklung von Staaten in Nordostafrika (Inter-Govermental Authority on Development, IGAD) in Adis Abeba (Äthiopien) auf einen Waffenstillstand, der bislang weitgehend eingehalten wird. Derzeit werden, unter Führung der IGAD, Teams zur Überwachung des Waffenstillstandes gebildet und weitere Verhandlungsrunden zwischen den Konfliktparteien zur Beilegung des Konflikts vorbereitet. Gleichwohl ist die Sicherheitslage im Südsudan nach wie vor sehr angespannt.

UNMISS wird temporär verstärkt (Quelle: Bundeswehr/Lange)Größere Abbildung anzeigen

Aufgrund der aktuellen Krise hatte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 24. Dezember 2013 den zeitweiligen Aufwuchs von UNMISS beschlossen. 5.500 Soldaten sowie 400 Polizisten sollen die Mission temporär unterstützen. Dieser Aufwuchs schreitet derzeit weiter voran. Neben den Polizisten sind mittlerweile ein Infanteriebataillon, drei Transporthubschrauber sowie ein Transportflugzeug von Seiten der internationalen Gemeinschaft im Land eingetroffen.

Die deutschen Soldaten der Mission UNMISS sind unverändert auf ihren Positionen im Hauptquartier der Mission in Juba, in der VN-Liegenschaft Wau sowie als Verbindungsoffiziere im Land tätig. Ihr Einsatz wird im Hinblick auf die Bedrohungslage vor Ort ständig überprüft. Aufgrund der volatilen Sicherheitslage im Südsudan, die immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen führen kann, hat die Bundeswehr den Vereinten Nationen angezeigt, die bisher unbewaffnet bei UNMISS eingesetzten Soldaten temporär mit Pistolen zur Selbstverteidigung auszustatten. Andere Truppensteller, wie Norwegen oder die USA, haben ihre Kontingente bereits mit Handwaffen versehen.
Eine Bewaffnung der deutschen Soldaten ist durch das derzeit gültige Bundestagsmandat abgedeckt.

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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Redaktion PIZ EinsFüKdoBw


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