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Fit an Bord – Teil I: Sport auf dem Flugdeck

In See, 18.07.2017.

Der Dienst an Bord des Tenders „Rhein“ verlangt seiner Besatzung schon einiges ab. Mit Blick auf den Schichtdienst, das Klima und die Enge im Einsatz könnte man da durchaus von einem „heißen Job“ sprechen. Wie gut, dass es da einen Ausgleich gibt. Durchatmen an Deck, mit Dehnübungen und reichlich Fun für die Fitness. Das kompensiert nicht nur Stress im Alltag, es macht auch ein gutes Lebensgefühl.

Schwitzen auf engstem Raum: Das Workout auf dem Flugdeck verlangt den Teilnehmern alles ab

Schwitzen auf engstem Raum: Das Workout auf dem Flugdeck verlangt den Teilnehmern alles ab (Quelle: Bundeswehr/Chris Sieg)Größere Abbildung anzeigen

Schweiß rinnt den Soldaten auf dem Flugdeck vom Gesicht. Zu 20 sind sie und machen sich beim Zirkeltraining ordentlich lang. Zielgerichtetes Training trotz des engen Raumes. Nach der Aufwämphase folgen Stabilisationsübungen, die jeden Teilnehmer schnell an die Belastungsgrenze führen. Am Ende der einstündigen Einheit sind sich die Sportler einig: Es war nicht ohne, aber es hat sich gelohnt. Den Muskelkater gibt es gratis dazu.

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„Funktionelles Training zur Vorbereitung auf den Dienst“

„Wir können an Bord natürlich nur ein begrenztes Sportangebot realisieren. Umso wichtiger ist es, die Soldaten mit speziellen Übungen für ihren fordernden Dienst fit zu halten“, beschreibt Sportoffizier Leutnant Daniel G. die Möglichkeiten an Bord. „Mit Kreativität sind aber auch auf engstem Raum Sportmöglichkeiten gegeben, die jeden ansprechen“, so der Sportoffizier weiter. Neben dem funktionellen Training auf dem Flugdeck, welches fast täglich in den Tagesdienst integriert wird, gibt es noch einen kleinen Fitnessraum im Inneren des Schiffes. Nicht nur als Schlechtwetteralternative hat sich dieser bewährt, sondern wird regelmäßig von Soldaten während der Freiwache genutzt. Der Andrang ist dabei so groß, dass es festgelegte Zeiten für die einzelnen Bereiche gibt. So hat jeder die Möglichkeit, individuell an seiner Fitness zu arbeiten.

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Exotische Sportart zur Stärkung von Körper und Geist

Als Ausgleichssportart erfreut sich Yoga an Bord einer großen Beliebtheit

Als Ausgleichssportart erfreut sich Yoga an Bord einer großen Beliebtheit (Quelle: Bundeswehr/Chris Sieg)Größere Abbildung anzeigen

Großer Beliebtheit erfreuen sich die angeleiteten Gruppentrainings an Oberdeck. „Wir wollen das Angebot abwechslungsreich gestalten und haben mehrere Soldaten an Bord, die eine Sportausbildung durchführen können“, so die Aussage von Leutnant G. Neben dem funktionellen Training findet sich manchmal auch eine exotische Sportart auf dem Dienstplan wieder: Yoga. Die Schiffsärztin Oberstabsarzt Dr. Miriam von G. leitet dabei ihre Kursteilnehmer regelmäßig in den Halte- und Dehnübungen an. Was auf den ersten Blick einfach aussieht, ist in Wahrheit Schwerstarbeit. „Ich hätte nicht gedacht, dass Yoga so anstrengend ist“, berichtet ein erschöpfter Teilnehmer nach der Trainingseinheit.

Das Sportangebot verfolgt dabei primär ein Ziel: Die Soldaten des Einsatzkontingentes durch funktionelles Training auf den Dienst vorzubereiten. „Vor allem die Haltemuskulatur wird in den Trainings angesprochen, damit die Soldaten gut vorbereitet ihren Aufgaben an Bord nachgehen können. Der sportliche Ausgleich ist außerdem wichtig, um mal den Kopf frei zu bekommen“, so die engagierte Schiffsärztin.

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Stand vom: 19.07.17 | Autor: Tino Möhring


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