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Ich bin iM EINsatz: Auf dem richtigen Kurs

In See, 02.03.2016.


Von Afrika bis zum Kosovo, auf zwei Weltmeeren und in Afghanistan: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten unsere Soldaten täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Mein Einsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Obergefreiter Simon S. ist Navigationsgast auf der „Augsburg“
Obergefreiter Simon S. ist Navigationsgast auf der „Augsburg“ (Quelle: Bundeswehr/PAO Fregatte Augsburg)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin Obergefreiter Simon S. und an Bord der Fregatte „Augsburg“ als Navigationsgast – gehöre also als Mannschaftsdienstgrad zum Navigationsbereich. Wir begleiten und beschützen den französischen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“.

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Zu meinen Aufgaben gehören das Führen des Schiffstagebuchs, die Beobachtung und Dokumentation der Wetterlage und die Unterstützung des Navigationsteams auf der Brücke. Der Wachrhythmus und das Reinschiff an Bord prägen die Bordroutine, also unsere Einteilung in verschiedene Schichten. Wenn wir im Hafen liegen, habe ich an manchen Tage Wache, an denen ich auch als sogenannter „Läufer an Deck“ fungiere oder andere Dienste übernehme.

Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Nah dran – die „Augsburg“ in unmittelbarer Nähe des französischen Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“
Nah dran – die „Augsburg“ in unmittelbarer Nähe des französischen Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“ (Quelle: Bundeswehr/PAO Fregatte Augsburg)Größere Abbildung anzeigen

Besonders macht meine Tätigkeit, dass ich viele verschiedene Häfen sehen und mit Seeleuten und Menschen aus anderen Kulturen in Kontakt treten kann. Zusätzlich lerne ich hier an Bord, die zuhause ganz selbstverständlichen privaten Freiheiten zu schätzen. Ich bin stolz, meinen Beitrag an Bord der „Augsburg“ zu leisten. Letztlich leiste auch ich meinen Beitrag, unsere Werte von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität zu wahren.

Das vermisse ich hier am meisten.

Neben den ganz offensichtlichen Dingen, wie der Familie, den Freunden und der Heimat, vermisse ich vor allem die kleinen Dinge: Mein eigenes Zimmer, das Essen meines Vaters, ein freies Wochenende, Fußballspielen und -schauen, Kinobesuche, Autofahren und Ausschlafen.

Das sind mein Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Für den restlichen Einsatz wünsche ich uns allen eine gesunde und baldige Heimkehr und einen möglichst langen Urlaub danach. Ich grüße meine Eltern und meine Geschwister, sowie den Rest meiner großen Familie. Nicht zu vergessen natürlich meine Freunde und meinen Fußballverein, den SV Friesen Lembruch.


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Simon S.


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