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Die Stabs- und Versorgungskompanie – Kommandoübergabe

Prizren, 14.02.2018.

Der Auftrag steht immer an erster Stelle. Das ist der Geist, der hinter der Arbeit einer Stabs- und Versorgungskompanie steht. Als zentraler Dienstleister zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft des Kontingents läuft nichts ohne sie. Das Kommando der Stabs- und Versorgungskompanie des deutschen Einsatzkontingents KFOR übernahm nun Hauptmann Marcus I. von Kapitänleutnant Svenja E.

Ohne sie läuft nichts. Die Stabs- und Versorgungskompanie ist die personalstärkste Einheit im Feldlager Prizren
Ohne sie läuft nichts. Die Stabs- und Versorgungskompanie ist die personalstärkste Einheit im Feldlager Prizren (Quelle: Bundeswehr/Daniel W.)Größere Abbildung anzeigen

In ihrer Ansprache betonte Kapitänleutnant Svenja E. die Bedeutung von menschlicher Wertschätzung und den Erfahrungen, die sie als militärische Führerin und Vorgesetzte der personalstärksten Einheit des deutschen Einsatzkontingents machen konnte. Diese Wertschätzung beruhte offensichtlich auf Gegenseitigkeit. Das konnte man den angetretenen Soldaten ansehen und auch die Zahl der Gäste sprach für sich.

Humor ist wichtig
 

Eingeschworene Gemeinschaft: Auf Ihren Wimpel sind die Stabsversorger stolz
Eingeschworene Gemeinschaft: Auf Ihren Wimpel sind die Stabsversorger stolz (Quelle: Bundeswehr/Daniel W.)Größere Abbildung anzeigen

Ihr Dank gelte ihren Soldaten, Teileinheitsführern und nicht zuletzt ihrem Spieß, der ihr stets ein wichtiger Ratgeber und geschätzter Gesprächspartner gewesen sei: bei sinnvollen, aber  auch weniger sinnvollen Gesprächen. Denn Humor sei wichtig, das habe sie in Ihren Einsätzen und ihrer Zeit auf See immer wieder erfahren: „Vergessen Sie nicht den Humor. Er hält die Truppe zusammen!“ Diesen Rat wolle sie, neben viel Soldatenglück, ihrem Nachfolger mit auf den Weg geben. 

Den Leistungen gerecht werden
 

Mit Hauptmann Marcus I. übernimmt ein erfahrener Logistiker das Kommando
Mit Hauptmann Marcus I. übernimmt ein erfahrener Logistiker das Kommando (Quelle: Bundeswehr/Daniel W.)Größere Abbildung anzeigen

Auch der Kommandeur des 49. Deutschen Einsatzkontingents KFOR, Oberstleutnant Christian Kiesel, betonte den hohen Anspruch, der an militärische Führung im Einsatz gestellt werde: Wenn man diesem wirklich gerecht werden wolle, dann sei es nicht einfach, die Würdigung einer verdienten Kameradin vorzunehmen, ohne viel Zeit miteinander verbracht zu haben. Er könne ihre Leistungen aber anhand der Ergebnisse ihrer Arbeit ermessen. Das 49. Kontingent, das jetzt das Staffelholz übernehme, kann auf einer sehr guten Grundlage aufbauen.

Neuer Mann am Steuer: Oberstleutnant Kiesel überträgt das Kommando von Kapitänleutnant Svenja E. an Hauptmann Marcus I.
Neuer Mann am Steuer: Oberstleutnant Kiesel überträgt das Kommando von Kapitänleutnant Svenja E. an Hauptmann Marcus I. (Quelle: Bundeswehr/Daniel W.)Größere Abbildung anzeigen

Mit diesen Worten übergab Oberstleutnant Kiesel den Kompaniewimpel und das Kommando über die Stabs- und Versorgungskompanie an Hauptmann Marcus I. Der Rückbau des Feldlagers und die Verlegung ins KFOR-Hauptquartier in Pristina seien zwar einerseits Ausdruck der Erfolge bei der militärischen Stabilisierung, aber zugleich eine fordernde Aufgabe für das 49. deutsche Einsatzkontingent. Als erfahrener Logistiker sei Hauptmann I. prädestiniert dafür, diese Aufgaben zu meistern und er freue sich auf die Zusammenarbeit.


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Stand vom: 14.02.18 | Autor: PAO DEU EinsKtgt KFOR


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