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Wachwechsel auf der „Braunschweig“

Limassol, 11.10.2016.

Die Korvette "Braunschweig" operiert seit Mai im östlichen Mittelmeer. Für insgesamt ein Jahr wird sich das Boot am maritimen UNIFIL-Einsatz beteiligen. Damit das gelingt, wird alle vier Monate ein Besatzungstausch durchgeführt. Der erste Wachwechsel wurde vor wenigen Tagen im Hafen von Limassol auf Zypern vollzogen.

Die Besatzung „Alpha“ auf der „Braunschweig“

Die Besatzung „Alpha“ auf der „Braunschweig“ (Quelle: Bundeswehr/PAO UNIFIL)Größere Abbildung anzeigen

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Ronny Bergner hat die Besatzung „Alpha“ der Korvette "Braunschweig“ einen erfolgreichen Einsatz hinter sich gebracht. Für die Frauen und Männer ist es der erste Tausch seit Einführung des Mehrbesatzungssystems. „Als ich vor einem Jahr das Kommando übernahm, war der Tausch bereits geplant. Seitdem haben wir uns mit der Besatzung auch darauf vorbereitet. Meine Besatzung gibt erstmals das Kommando ab und der Ablauf wurde bordintern besprochen“, so der Kommandant.

In den letzten Wochen wurden „die Ärmel hochgekrempelt“ und die Übergabe vorbereitet. „Das gehörte zum Tagesgeschäft. Wir wollen unsere ‚Braunschweig‘ im bestmöglichen Zustand übergeben. Aus meiner Sicht wurde das Ziel erreicht. Das führte zu einer schnellen und unproblematischen Übergabe“, betont der Marineoffizier.

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Fazit zum Ende

Die Korvette „Braunschweig“ läuft zum Besatzungswechsel in Limassol ein

Die Korvette „Braunschweig“ läuft zum Besatzungswechsel in Limassol ein (Quelle: Bundeswehr/PAO UNIFIL)Größere Abbildung anzeigen

In den vergangenen Monaten hat die „Braunschweig“ durchgehend im Rahmen der UNIFIL Maritime Task Force (MTF) die Seeraumüberwachung vor der libanesischen Küste übernommen. „Die Korvette wurde oftmals im südlichen Küstenstreifen vor dem UNIFIL-Hauptquartier bei Naqoura (Libanon) positioniert. Hier nutzte man die örtliche Nähe auch für ein sogenanntes „Cross-Pol“. „Soldaten meiner Besatzung oder aus Naqoura konnten die Gelegenheit nutzen, sich an Bord oder im UNIFIL-Hauptquartier einen Eindruck zu verschaffen. Damit wurde das Bewusstsein für die Operation UNIFIL gestärkt, die ja wesentlich mehr ist als der Marineverband“, erklärt der Korvettenkapitän. „Auf See bekommt man ja den Anteil der Landoperation gar nicht mit.

Das Highlight war eine Übung, in der die Zusammenarbeit zwischen den libanesischen Küstenradarstationen, einem Hubschrauber der libanesischen Luftwaffe und einem libanesischen Boardingteam geübt werden sollte. Die „Braunschweig“ stellte dabei ein verdächtiges Schiff dar. „Der direkte Kontakt mit den vielen Akteuren und die gute Zusammenarbeit zeigten eindrucksvoll das hohe Niveau der Zusammenarbeit zwischen UNIFIL und unseren libanesischen Partnern und deren mittlerweile hohen Ausbildungsstand“, fasst Kommandant Bergner zusammen.

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Gut vorbereitet in den Einsatz

Fregattenkapitän Fitz (links) hat das Kommando von Korvettenkapitän Bergner übernommen.

Fregattenkapitän Fitz (links) hat das Kommando von Korvettenkapitän Bergner übernommen. (Quelle: Bundeswehr/PAO UNIFIL)Größere Abbildung anzeigen

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Rüdiger Fitz wird die Besatzung „Bravo“ in den nächsten vier Monaten im östlichen Mittelmeer patrouillieren, im Marineverband den Waffenschmuggel in den Libanon unterbinden und so für Sicherheit in der Region sorgen. Die Marinesoldaten haben sich in den letzten Monaten intensiv auf ihren UNIFIL-Einsatz vorbereitet.

Viel seemännische und nautische Übungen standen dabei auf der Tagesordnung. Ziel der Einsatzvorbereitung ist es, die Besatzung an ihre physischen und psychischen Grenzen heranzuführen und sie für den Einsatz fit zu machen. Der krönende Abschluss ist die Einsatzbesichtigung durch das Geschwader – der Abschlusstest mit der Zertifizierung für den Einsatz. „Nach langer, intensiver und guter Einsatzvorbereitung freut sich meine Besatzung, dass es endlich losgeht“, betont der „neue“ Kommandant der „Braunschweig“.

Fregattenkapitän Fitz hat vor zehn Jahren die Anfänge des Einsatzes vor der Levante im 1. Deutschen Einsatzkontingent miterlebt. „Für mich wird es interessant sein, zu sehen, was sich seitdem verändert hat, wie der Einsatz vorangekommen ist“, erläutert er nach der Kommandoübernahme. „Daran wollen wir dann anknüpfen und unseren Beitrag leisten, um den gesteckten Zielen einen Schritt näher kommen. Wir freuen uns auf die professionelle und interessante Zusammenarbeit mit den Schiffen im Marineverband und mit unseren libanesischen Kameraden.“

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Stand vom: 11.10.16 | Autor: Sascha Jonack


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