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Einsatz der Bundeswehr am Horn von Afrika
(EU NAVFOR Somalia- Operation Atalanta)

Die Operation ATALANTA schützt die Transporte des Welternährungsprogramms, Seeleute und Handelsschiffe am Horn von Afrika und verhindert Piraterie vor der Küste Somalias. Deutschland beteiligt sich seit 2008 durchgehend an der EU-Operation. Derzeit ist Personal im "Support Element ATALANTA" im Einsatz, das den logistischen Abstützpunkt für die Schiffe am Horn von Afrika betreibt. Außerdem stellt die Deutsche Marine ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ P-3C "Orion" mit der dazugehörigen Einsatzgruppe. Von März bis August 2016 hat Deutschland zum dritten Mal den Kommandeur der EU-Schiffe am Horn von Afrika gestellt.

Durch den Golf von Aden verläuft die Haupthandelsroute zwischen Europa, der Arabischen Halbinsel und Asien - gleichzeitig gehört sie zu den weltweit am stärksten von Piraterie gefährdeten Seewegen. Mehr als 20.000 Schiffe passieren das Gebiet pro Jahr, sie befördern etwa 95 Prozent des Handelsvolumens zwischen Afrika, Asien und Europa. Die Piraterie am Horn von Afrika ist in den vergangenen fünf Jahren stark rückläufig, was unter anderem auf die Erfolge der Operation ATALANTA zurückzuführen ist. Wurden im Jahr 2011 noch 176 Angriffe auf Schiffe am Horn von Afrika und 25 Entführungen gezählt, ist diese Zahl seitdem stetig gesunken. Seit 2013 wurde kein Schiff im Seegebiet mehr entführt. Während im Januar 2011 noch 736 Seeleute auf 32 Schiffen als Geiseln gehalten wurden, sind es gegenwärtig keine. Die Seewege am Horn von Afrika sind wesentlich sicherer geworden.


Der Einsatz am Horn von Afrika

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Stand vom: 20.03.17


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.aktuelle_einsaetze.somalia