Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Aktuelle Einsätze > Sudan (UNAMID) > Der Einsatz im Sudan 

Die Unterstützungsmission im Sudan

Karte vom Einsatzgebiet UNAMID
Karte vom Einsatzgebiet UNAMID (Quelle: Bundeswehr)

Kernauftrag von UNAMID (United Nations-African Union Hybrid Mission in Darfur) ist die Unterstützung des Darfur-Friedensabkommens vom 05. Mai 2006 sowie der derzeit unter Leitung der Sondergesandten der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union geführten Friedensverhandlungen.

Neben einer militärischen Komponente mit bis zu 19.555 Soldatinnen und Soldaten (einschließlich 360 Militärbeobachtern und Verbindungsoffizieren) sollen dabei gemäß Resolution 1769 (2007) auch zivile Anteile mit bis zu 3.772 Polizisten und 19 organisierten Polizeieinheiten zum Einsatz kommen.

Nach Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen ist UNAMID dabei autorisiert: zum Eigenschutz, zur Gewährleistung der Sicherheit und der Bewegungsfreiheit der humanitären Helfer, zur Förderung einer schnellen und effektiven Umsetzung des Darfur-Friedensabkommens, zur Verhinderung von Störungen und bewaffneten Angriffen sowie – unbeschadet der Verantwortung der sudanesischen Regierung – zum Schutz von Zivilisten die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Dies schließt die Anwendung von Gewalt ein.

Der Deutsche Bundestag hat am 8. November 2012 die deutsche Beteiligung an UNAMID beschlossen und der Fortsetzung dieser Beteiligung zuletzt am 13. Dezember 2017 bis zum 31. März 2018 mit großer Mehrheit zugestimmt. Das Mandat erlaubt den Einsatz von bis zu 50 Soldaten im Rahmen folgender Fähigkeiten:

- Einzelpersonal in den Stäben und - „Subject Matter Experts“ (z.B. Logistik-, IT-, medizinische Unterstützung sowie Hilfe bei technischer Ausrüstung durch Experten usw.), auch als Teams, abhängig vom konkreten Bedarf.


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 14.12.17


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.aktuelle_einsaetze.unamid.info