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April bis Juni

Mai

  • Auch bei ruhiger See ist so ein Versorgungsmanöver kein Kinderspiel

    „Stress haben nur die anderen.“ – „Bonn“ versorgt in der Ägäis


    In See, 03. Mai 2016 - Fähnrich zur See Balthasar B. steht in der Mitte der Brücke der „Bonn“. Er hat alles im Blick. Er sieht das blaue Wasser des östlichen Mittelmeeres. Er sieht drei oder vier zivile Frachter beiderseits des Schiffes. Er sieht die Konturen der nahen Inseln und Küsten. Und was er nicht sieht, sieht sein Ausbilder: Hauptbootsmann Andreas W.


  • Echte Allrounder: Die drei Schiffsbetriebstechniker

    Die Bakterienflüsterer auf der „Bonn“


    In See, 06. Mai 2016 - „Wir wissen, was sie gern haben: Süßes.“ Obermaat Wadim J. kennt sich aus. Muss er auch, denn er ist für die Abwasseraufbereitung auf dem EGV „Bonn“ verantwortlich. Die funktioniert auf einem Kriegsschiff nur mit Hilfe der Mikroorganismen. Das gilt auch für das aktuelle Flaggschiff der NATO-Mission zur Überwachung der Schleuseraktivitäten in der Ägäis.


  • Geduldig beantwortet Militärpolizistin Kerstin L. noch offene Fragen

    Ägäis: Starke Frauen sorgen für Sicherheit an Bord


    In See, 09. Mai 2016 - Seenotrettungen, wie sie die Deutsche Marine im Mittelmeer seit einem Jahr schon vielfach vorgenommen hat, sind in der Ägäis für die Besatzung der „Bonn“ eher unwahrscheinlich. Hier grenzen griechische und türkische Hoheitsgewässer oft aneinander – somit stehen die Küstenwachen beider Länder in der Verantwortung. Dennoch ist es denkbar, dass auch die Crew der „Bonn“ Schiffbrüchige aufnehmen muss. Es gilt vorbereitet zu sein.


  • Sein letztes Manöver – Ein Mann geht von Bord der „Bonn“


    In See, 12. Mai 2016 - Ein Schiff fährt nicht von allein. Um eingesetzt zu werden, braucht es Seefahrer mit Erfahrung, Leidenschaft und Ahnung. Ohne diese Menschen geht es nicht. Dabei muss es Konstanten geben, Menschen, die das Schiff kennen. Der Schiffsoperationsoffizier auf der „Bonn“ ist so einer. Er war von Anfang an dabei. Doch heute geht er von Bord, seine Zeit auf dem Versorger ist um. Oberleutnant zur See Thomas S. verlässt das Schiff im Hafen von Piräus.


  • Die Antreiber halten den „Elefantenfuß“ damit er durch die Bodenluken passt

    „Elefantenfuß“ am Haken


    In See, 13. Mai 2016 - Der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ ist das Flaggschiff der NATO-Mission zur Überwachung der Schleuseraktivitäten in der Ägäis. Seefahrt bedeutet immer, dass alle mit anpacken. So auch beim Ausbau eines leckgeschlagenen Ventils. Das erfordert vor allem deshalb Teamwork, weil das Ventil 250 Kilogramm wiegt und die Stelle außen am Schiffsrumpf zusätzlich verschweißt wird. Der Ausbau des Seekühlwasseraustrittsventils ist daher ein schweißtreibender Tag für die „Antreiber“ der „Bonn“.


  • Der taucht fürs Leben – „Nur zusammen sind wir stark.“


    In See, 19. Mai 2016 - Heute ist ein besonderer Tag für Hauptgefreiten Thomas K. – das erste Mal wird er als Schwimmtaucher unterhalb des Einsatzgruppenversorgers „Bonn“ in der Ägäis unterwegs sein. Da tut es gut, einen erfahrenen Stabsbootsmann an seiner Seite zu wissen.


  • Der Betankungsschlauch auf dem Weg zur „Gokova“

    „Bonn“ in der Ägäis: Tanken mit Tentakel


    In See, 26. Mai 2016 - Bootsmann Simon T. wirft die Rettungsweste über, zurrt sie an seinem Körper fest. Er setzt seine Schutzbrille auf und stülpt sich einen gelben Schutzhelm auf den Kopf. Der Kinnriemen verhindert, dass er ihm davonfliegen kann. Simon T. atmet nochmal tief durch, dann tritt er dem Wind entgegen, der heute beim Einsatz in der Ägäis kräftig über das Deck der „Bonn“ fegt. Heute wird er ein Seeversorgungsmanöver an Deck des Einsatzgruppenversorgers durchführen.


Juni

  • Hier kommt „Alex“


    In See, 13. Juni 2016 - „Helicopter Operation – Helicopter Operation“, tönt es blechern aus der Schiffslautsprecheranlage, hinein in die beginnende Abenddämmerung der östlichen Ägäis. Die See ist ruhig. Majestätisch gleitet die 174 Meter lange „Bonn“, das Flaggschiff der NATO-Unterstützungsmission, durch die tiefblaue See zwischen türkischem Festland und vorgelagerten griechischen Inseln. Ihr Auftrag: Überwachung und Meldung illegaler Schleuseraktivitäten.


  • Der Einsatzgruppenversorger im Einsatzgebiet Ägäis

    Interview mit Admiral Klein: „Der Einsatz in der Ägäis hat seine Wirkung entfaltet.“


    In See, 15. Juni 2016 - Flottillenadmiral Jörg Klein führt seit vier Monaten als Kommandeur der „Standing NATO Maritime Group Two (SNMG 2)“ den NATO-Verband in der Ägäis. Im Interview blickt er auf besondere Momente und Ereignisse in dieser Zeit zurück.


  • Die Besatzungen der „Bonn“ und der „Karlsruhe“ sind zur Übergabe angetreten

    Führungswechsel in der Ägäis


    Souda (Kreta), 19. Juni 2016 - Seit vier Monaten nimmt die Standing NATO Maritime Group 2 unter Führung des deutschen Flottillenadmirals Jörg Klein ihren Unterstützungsauftrag in der Ägäis wahr: Die Lagebilderstellung und Überwachung von Schleuseraktivitäten. Jetzt übergab der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Erich Pfeffer, das Kommando über das deutsche Kontingent von Flottillenadmiral Jörg Klein an Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach.


  • Der Einsatz in der Ägäis wird der letzte der Fregatte sein

    Goldener Einsatz einer älteren Dame


    In See, 29. Juni 2016 - Kurs 016 Grad. Nordwestlich liegt die griechische Insel Chios – im Osten türkisches Festland. Es ist 9 Uhr morgens, die See ist ruhig. Die Fregatte „Karlsruhe“ befindet sich im Operationsgebiet des NATO Unterstützungseinsatzes in der Ägäis. Seit einer Woche ist sie das Flaggschiff dieser Mission. Ein ganz besonderer Einsatz – es ist ihr letzter.



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Stand vom: 29.06.16


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