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April bis Juni

April

  • Eine Person springt über Bord, in der Hoffnung, so schneller gerettet zu werden

    „Karlsruhe“ auf Seenotrettungen vorbereitet


    In See, 08. April 2016 - Die Fregatte „Karlsruhe“ befindet sich seit Ende März im zentralen Mittelmeer, um Schleuseraktivitäten vor der libyschen Küste aufzuklären. Im Rahmen einer Übung mit dem zweiten deutschen Schiff, dem Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“, erprobte die Besatzung kürzlich die Abläufe bei der Rettung von Personen in Seenot. Dies ist zwar nicht der Kernauftrag der Operation „Sophia“ – kann aber aufgrund der Flüchtlingsbewegungen im Einsatzgebiet immer wieder vorkommen.


  • 800 Mahlzeiten am Tag – 24 Stunden mit dem Smut der „Frankfurt am Main“


    In See, 13. April 2016 - „Ohne Mampf, kein Kampf“, heißt es im Volksmund und auch in der Deutschen Marine. Auf einem Kriegsschiff gewinnt das Sprichwort besonders an Bedeutung, wenn die Besatzung lange fern der Heimat ist und sich für Wochen in See befindet. Der Smut, wie der Koch an Bord genannt wird, kümmert sich täglich um das leibliche Wohl. Doch was bedeutet es, über 200 Soldaten rund um die Uhr zu versorgen? Wir haben einen der Smuts des EGV „Frankfurt am Main“ einen Tag lang begleitet.


  • Bildergalerie: Ein Tag – 737 gerettete Menschen


    In See, 14. April 2016 - Am 11. April rettete die Besatzung des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ im Mittelmeer insgesamt 737 Personen aus Seenot. Unter den Geretteten befanden sich 23 Kinder und 64 Frauen.


  • Bergfest für die „Frankfurt am Main“ – die Hälfte des Einsatzes liegt hinter Schiff und Besatzung

    EGV „Frankfurt am Main“: Bergfest im Mittelmeer


    In See, 15. April 2016 - Seit Ende Januar ist der Einsatzgruppenversorger (EGV) „Frankfurt am Main“ Teil der EU-Operation „Sophia“ im Mittelmeer. Die Hälfte der Einsatzzeit liegt damit hinter Schiff und Besatzung. Anlass, um auf die bereits geleistete Arbeit der Crew zurückzublicken.


  • Fregattenkapitän Clausing ist Kommandant der „Karlsruhe“ und Kontingentführer der deutschen Soldaten in der Operation „Sophia“

    Kontingentführer EUNAVFOR MED: „In Libyen kann jeder zum Schleuser werden.“


    In See, 25. April 2016 - Ende März hat Fregattenkapitän Christian Clausing die Führung des Deutschen Einsatzkontingents der EUNAVFOR MED Operation „Sophia“ im Mittelmeer übernommen. Nach den ersten Wochen im Einsatz zieht der 43-jährige Kommandant der Fregatte „Karlsruhe“ im Interview ein erstes Resümee und blickt auf die kommenden Wochen im Einsatz vor der Küste Libyens.


  • Hauptgefreiter Diana L. (li.) und  Obermaat Gloria W. von der Bordband der Jubilarin

    32 Jahre – und kein bisschen leise: Fregatte „Karlsruhe“ feiert im Einsatz Geburtstag


    In See, 26. April 2016 - Für gewöhnlich spricht man nicht über das Alter einer Dame. Aber im Fall der Fregatte „Karlsruhe“ im Einsatz EUNAVFOR MED Operation „Sophia“ ist das etwas anderes. Das dienstälteste Schiff der Einsatzflottille 2 der Deutschen Marine feierte am 19. April im Mittelmeer seinen 32. Geburtstag.


  • Oberbootsmann Steffen M. (li.) und Obermaat Jan H. neben dem „Gelben Band“

    „Gelbes Band“ reicht von Hessen bis ins Mittelmeer


    In See, 27. April 2016 - Das „Gelbe Band“ symbolisiert eine Brücke zwischen den Einsatzorten der deutschen Soldaten und der Heimat. Besonders für die Besatzung auf Schiffen ist das Gefühl der Verbundenheit während der langen Abwesenheiten auf See sehr wichtig. Kürzlich erhielt die Besatzung des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ ein „Gelbes Band“ aus Hessen. Die Soldaten beteiligen sich derzeit am Einsatz EUNAVFOR MED Operation „Sophia“ und freuen sich ganz besonders über das Symbol der Solidarität.


Mai

  • Nachversorgung im Hafen – Felix T. hat alles im Blick

    Durchatmen, Auftanken, Weitermachen


    Souda Bay, 24. MAi 2016 - Wer glaubt, dass ein Hafen den Seeleuten nur zur Entspannung dient, liegt falsch. Die Besatzung des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ ist kürzlich in Souda Bay auf Kreta eingelaufen. Doch bevor die Soldaten sich in eine wohlverdiente Pause nach über 100 Tagen bei der Operation „Sophia“ begeben, ist noch eine Menge zu erledigen.


Juni

  • Der Sonne entgegen – doch der Samstag wird kein ruhiger Tag

    An einem ganz „normalen“ Samstag


    In See, 01. Juni 2016 - Samstagmorgen: Ausschlafen, der Duft von frischem Kaffee, und dann gemütlich in den Tag starten – so oder so ähnlich stellen sich viele den perfekten Beginn des Wochenendes vor. Aber nicht in See. Und erst recht nicht im Einsatz! Der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ und seine Besatzung haben einen ereignisreichen Samstag hinter sich.


  • Nachversorgung im Hafen – Felix T. hat alles im Blick

    Durchatmen, Auftanken, Weitermachen


    Souda Bay, 24. MAi 2016 - Wer glaubt, dass ein Hafen den Seeleuten nur zur Entspannung dient, liegt falsch. Die Besatzung des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ ist kürzlich in Souda Bay auf Kreta eingelaufen. Doch bevor die Soldaten sich in eine wohlverdiente Pause nach über 100 Tagen bei der Operation „Sophia“ begeben, ist noch eine Menge zu erledigen.


  • Blick von der „Karlsruhe“ auf die „Enterprise“ und den Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ (hinten)

    100 Jahre Skagerrakschlacht: Deutsch-Britisches Treffen im Einsatzgebiet


    In See, 06. Juni 2016 - 100 Jahre nach Ende der Skagerrakschlacht, bei der etwa 9.000 britische und deutsche Soldaten den Tod fanden, trafen sich die beiden deutschen Kriegsschiffe „Frankfurt am Main“ und „Karlsruhe“ mit der britischen HMS „Enterprise“ im Einsatzgebiet vor der libyschen Küste. Alle drei sind derzeit Teil der EU-Operation „Sophia“ im Mittelmeer. Normalerweise sind sie im Rahmen der Auftragserfüllung weiträumig zur Seeraumüberwachung im Einsatzgebiet verteilt.


  • „Frankfurt am Main“ – Der Versorger kann auch ganz anders…


    In See, 09. Juni 2016 - Der Vollmond steht hoch am Himmel und erleuchtet die tiefschwarze Nacht. Es ist atemberaubend still, noch nicht mal die seichten Wellen sind hier mitten im Mittelmeer zu hören. Eine fast schon romantische Szenerie. Da durchbricht plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Stille. Und auf einmal wird es taghell.


  • Zwischen Muttersprache und Vaterland


    In See, 10. Juni 2016 - Jeder, der schon mal eine Fernreise unternommen hat, kennt das vielleicht: Weil man die Sprache nicht so gut beherrscht, scheitert man in den einfachsten Situationen. Ähnlich ist es im Einsatz bei der Operation „Sophia“ im Mittelmeer. Zwar ist Englisch die Seefahrersprache, doch die Menschen, die sich auf die lebensgefährliche Mittelmeerroute nach Europa begeben, sprechen weder Deutsch noch Englisch. Deshalb hat der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ drei Sprachmittler an Bord.


  • Wasser, Brot und eine Decke gibt es gleich nach der Rettung für jeden an Bord der „Frankfurt am Main“

    Operation „Sophia“: Schleuser vertrieben – 537 Menschen gerettet


    In See, 14. Juni 2016 - Sie bringen Hunderte Menschen in Lebensgefahr und machen aus der Not dieser Menschen ein Geschäft: Schleuser schicken Migranten in seeuntauglichen Booten auf das Wasser, seit 2014 sind die Bilder der Boote im Mittelmeer allgegenwärtig. Keines dieser Boote – ob aus Holz oder aus Kunststoff – ist dazu geeignet, das Mittelmeer nach Italien zu überqueren. Der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ konnte bei der Seenotrettung vom 9. Juni 2016 mutmaßliche Schleuser davon abhalten, verlassene Boote wieder an Land zu schleppen.


  • Das Bordeinsatzteam der „Reina Sofia“ nähert sich dem verdächtigen Boot

    Übung: Spanischer Gegenwind


    In See, 15. Juni 2016 - Ein verdächtiges Speedboot mit fünf Personen versucht zu fliehen. Die Kontaktaufnahme des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ wird von ihnen ignoriert. Der Versorger nimmt die Verfolgung auf, Unterstützung aus der Luft wird angefordert.


  • Admiral Gueglio wird mit der Hochleine an Bord der „Frankfurt am Main“ gebracht

    Admirale können doch über Wasser laufen


    In See, 16. Juni 2016 - Vielleicht nicht ganz ohne Hilfe, aber Admiral Andrea Gueglio hat es vorgemacht. Die Besatzung des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ musste kräftig Hand anlegen, damit dies dem Force Commander von EUNAVFOR MED gelingt. Für seinen Abschiedsbesuch wurde der Italiener per Hochleine an Bord gezogen.


  • Erleichtert verlassen die Geretteten den Einsatzgruppenversorger in Italien

    Nach der Rettung ist vor der Rettung


    In See, 17. Juni 2016 - Wer meint, dass sich die Soldaten nach einer erfolgreichen Seenotrettung im Mittelmeer erstmal ausruhen könnten, liegt daneben. Gerade wenn so ein Tag mehrere Rettungsaktionen beinhaltet und dann für viele der Besatzungsmitglieder 15 Stunden oder länger dauert, ist für einige der Besatzungsmitglieder immer noch keine Verschnaufpause in Sicht.


  • Die „Karlsruhe“ wird unter dem Kommando von Fregattenkapitän Clausing das neue Führungsschiff in der Ägäis

    Kommandant der „Karlsruhe“: „Wir können leider nicht überall gleichzeitig sein.“


    In See, 17. Juni 2016 - Fregattenkapitän Christian Clausing, Kommandant Fregatte „Karlsruhe“, übernahm Ende März 2016 die Führung des deutschen Kontingentes EUNAVFOR MED Operation „Sophia“ im Mittelmeer. Sein Schiff hat den Einsatz im zentralen Mittelmeer mittlerweile beendet und wird nun das Flaggschiff der NATO-Unterstützungsmission in der Ägäis. Im Interview blickt Clausing auf besondere Momente und Ereignisse zurück.


  • Der Schiffstechnische Leitstand ist rund um die Uhr besetzt

    Immer unter Strom – Elektrizität auf Meisterebene


    Der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ ist mit einer schwimmenden Kleinstadt vergleichbar. Für die knapp 200 Besatzungsmitglieder gibt es unter anderem einen Sportraum, eine Friseurstube und einen Kiosk. Sogar eine Sauna existiert an Bord. Doch nichts geht ohne Strom. Der Elektronik- und der Elektrotechnikmeister des Schiffes erklären ihre Aufgaben sowie den Unterschied zwischen beiden Fachrichtungen.


  • Danach wurden 123 Menschen von einem Schlauchboot gerettet – sie waren vorher von der „Topaz Responder“ mit Rettungswesten ausgestattet worden

    Bilder: 1.286 Menschen an einem Tag an Bord genommen


    In See, 26. Juni 2016 - In rund zwei Wochen wird die Besatzung des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ wieder in der Heimat erwartet. Am vergangenen Wochenende haben die Soldaten noch einmal gezeigt, dass sie bis zur letzten Minute hochprofessionell, konzentriert und motiviert im Einsatz sind. Fast 1.300 Menschen wurden allein am Samstag nach der Rettung aus Seenot an Bord genommen.



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Stand vom: 28.06.16


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