Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Archiv > Mittelmeer (EUNAVFOR MED Sophia) > 2016 > 3. Quartal 

Juli bis September

Juli

  • Fregattenkapitän Andreas Schmekel, Kapitän zur See Ulrich Brosowsky und Fregattenkapitän Torsten Eidam (v.l.n.r.)

    Operation „Sophia“ : Fregattenkapitän Eidam neuer Kontingentführer


    Augusta, 01. Juli 2016 - Für den Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ ist der Einsatz in der EUNAVFOR MED Operation „Sophia“ zu Ende. Fünf herausfordernde Monate liegen hinter der Besatzung von Kommandant Fregattenkapitän Andreas Schmekel. Am 30. Juni hat er seine Aufgaben als deutscher Kontingentführer an Fregattenkapitän Torsten Eidam übergeben. Mit ihm bilden der Tender „Werra“ und das Minenjagdboot „Datteln“ das 4. Deutsche Einsatzkontingent im zentralen Mittelmeer – insgesamt rund 150 Soldaten.


  • Operation „Sophia“: Neue Schiffe, neue Aufgaben


    In See, 01. Juli 2016 - Fregattenkapitän Torsten Eidam führt seit dem 30. Juni das 4. Deutsche Einsatzkontingent bei EUNAVFOR MED Operation „Sophia“. Ihm unterstehen etwa 160 deutsche Soldaten – an Bord der beiden deutschen Schiffe und im Verbandshauptquartier auf dem italienischen Flugzeugträger „Garibaldi“. Im Interview gibt er einen Ausblick auf das, was die Soldaten im zentralen Mittelmeer erwartet.


  • Die Besatzung der „Frankfurt am Main“

    Einsatzende der „Frankfurt am Main“: „Mehr geleistet, als wir vorher dachten.“


    In See, 07. Juli 2016 - Was die Frauen und Männer des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ in den letzten Wochen und Monaten leisteten, war so vorher nicht unbedingt abzuschätzen: Mehr als 4.400 gerettete Menschen an Bord und 34 Seeversorgungsmanöver bei der Operation „Sophia“ sprechen allein schon für sich. Der Kommandant, Fregattenkapitän Andreas Schmekel, blickt im Interview auf den sechsmonatigen Einsatz im Mittelmeer zurück.


  • Operation „Sophia“: Junge erblickt auf dem Tender „Werra“ das Licht der Welt


    In See, 07. Juli 2016 - Um 18.25 Uhr setzt der Signalmaat des Tenders „Werra“ das Flaggensignal „MOX“ (Mike-Oskar-Xray) in der Backbord-Rah des Schiffes – der Code aus dem Internationalen Signalbuch für: „Es ist ein Kind geboren.“ Eine 22-jährige Nigerianerin hat an Bord des Schiffes einen Jungen zur Welt gebracht.


  • „Willst Du mich heiraten?“ – Oberbootsmann S. in der „Ersten Geige“

    „Werra“ und „Datteln“ – Verlobung vor Sizilien


    In See, 12. Juli 2016 - „Der härteste Job in der Marine? Ehefrau“, geht ein alter Marinespruch. Für Sandra B., Navigationsoffizier des Tenders „Werra“ wird er doppelt wahr. Ihr Partner – zurzeit ebenfalls im Einsatz bei EUNAVFOR MED, jedoch auf einem anderen Schiff – hat auf See um ihre Hand angehalten.


  • Überprüfung des Skiffs, darin Kraftstoffvorräte und weitere Außenbordmotoren: „Wir sind nur Fischer.“

    Schleusungen auf der Mittelmeerroute – „Wir sind nur Fischer.“


    In See, 14 Juli 2016 - Nicht immer läuft es so wie am 9. Juli, als der Tender „Werra“ ein schleusereiverdächtiges Skiff auf Hoher See anhalten und die Insassen später an die italienischen Behörden übergeben konnte. Schleuser operieren an Land und machen schon vor der Abfahrt der Boote ihr Geschäft. Wenn ihre Handlanger versuchen, wieder an Schlauchboote oder Motoren heranzukommen, bleiben sie in libyschen Hoheitsgewässern, wo die Operation „Sophia“ kein Mandat hat. Auf Hoher See lassen sie sich kaum blicken.


  • Die Obermaate René (links) und Daniel – gemeinsam viermal um die Welt auf der „Werra“

    „Gebrüder F.“ auf der „Werra“ - Wir sehen uns auf Sehrohrtiefe!


    In See, 20. Juli 2016 - Es ist seit langem der erste Tag für Obermaat René F. ohne seinen Kameraden, Daniel F. Die beiden Soldaten teilen nicht nur den Nachnamen, den Dienstgrad, das Alter und eine Kammer an Bord der „Werra“ im Einsatz bei EUNAVFOR MED. „Brüder im Geiste“ nennen ihre Kameraden sie. Neun Jahre sind sie zusammen gefahren, 85.000 Seemeilen hat das Schiff in dieser Zeit zurückgelegt. Nun hieß es Abschied nehmen. Daniel – der Heizer – geht auf Tiefe.


August

  • Mika (29)  kommt aus der finnischen Küstenbrigade. Schon 2014 war er auf den deutschen Fregatten „Augsburg“ und „Schleswig-Holstein“ im Einsatz

    Alustarkastusosasto – Finnische Force Protection für Tender „Werra“


    In See, 08. August 2016 - „Alustarkastusosasto“ steht auf einem Badge am rechten Arm der finnischen Flecktarnuniform – das bedeutet Boarding Team auf Finnisch. Eine gekreuzte Muskete und ein Enterbeil vor einem klaren Stockanker sind das Symbol der Spezialisten aus Skandinavien. Für ein Jahr gehören sie zu den Besatzungen der deutschen Schiffe in der Operation Sophia, drei Teams werden es am Ende gewesen sein. Für die Männer um Boardingoffizier Mika (29) endet ein viermonatiger Einsatz auf der Fregatte „Karlsruhe“ und dem Tender „Werra“.


  • Die erschöpften Geretteten haben Mühe über die Lotsenleiter an Bord zu kommen.

    Alles andere muss warten - „Datteln“ rettet 133 Menschen aus Seenot


    In See, 09. August 2016 - Geübte Routine wird zum Ernstfall. Nun kommt es darauf, dass alle Besatzungsmitglieder des Minenjagdbootes „Datteln“ ihre Aufgaben so umsetzen, wie sie es zuvor bei vielen Übungen gelernt haben. Jeder Handgriff sitzt, um die 133 in Seenot geratenen Insassen eines Schlauchbootes aus ihrer misslichen Lage zu retten. Ein italienisches Schiff übernimmt im Anschluss die aufgenommenen Passagiere. Korvettenkapitän Björn Fischer und sein Team setzen ihren eigentlichen Auftrag fort.


  • Zu der Besatzung der „Werra“ gehören bei „Sophia“ auch finnische Boardingsoldaten. Reporter Michael Behrendt erlebte den Einsatz der Soldaten hautnah.

    „DIE WELT“ auf der „Werra“ – „Eisbrecher im Mittelmeer“


    Potsdam, 23. August 2016 - Der Tender „Werra“ ist seit rund anderthalb Monaten im Einsatz bei EUNAVFOR MED vor der libyschen Küste. Der Marineverband unter italienischem Kommando hat den Auftrag, gegen Schleusereiverdächtige vorzugehen und Informationen über die Schleppernetzwerke zusammenzutragen. Die Besatzung hat in den knapp 45 Tagen mehrere Hundert Menschen aus Seenot gerettet, Skiffs im Seegebiet überprüft, ein schleusereiverdächtiges Fahrzeug angehalten, an Bord kam ein Kind zur Welt. Der Journalist Michael Behrendt war für „Die Welt“ an Bord und hat die Besatzung zwölf Tage lang begleitet.


September

  • Der Tender „Werra“ im Mittelmeer

    Halbzeit im Mittelmeer – Der Alltag auf der „Werra“


    Catania, 09. September 2016 - Nach mehr als zwei Monaten im Einsatzgebiet hat die Besatzung der „Werra“ schon einige Erfahrungen bei der EUNAVFOR MED Operation „Sophia“ gesammelt. Die Aufklärung von Schleusernetzwerken, die Aufnahme und Übergabe Schleusereiverdächtiger, aber auch die Seenotrettungen bestimmten die Tage auf See. Da heißt es zwischendurch auch einmal Durchatmen und auf andere Gedanken kommen, aber auch weiter auszubilden und neue Besatzungsmitglieder zu integrieren.


  • Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ jetzt Teil von EUNAVFOR MED


    Augusta , 15. September 2016 - Im Hafen von Augusta (Sizilien) erfolgte am 14. September ein Führungswechsel bei der EUNAVFOR MED Operation „Sophia“. Fregattenkapitän Torsten Eidam, der das deutsche Kontingent bislang vom Tender „Werra“ aus führte, übergab die Verantwortung an den Kommandanten der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“, Fregattenkapitän Christian Schultze.


  • Interview: Versorgung von Geretteten in einer nicht für möglich gehaltenen Zahl


    In See, 15. September 2016 - Am 20. Juni sind das Minenjagdboot „Datteln“ und der Tender „Werra“ gemeinsam aus Kiel in Richtung Mittelmeer ausgelaufen. Die „Datteln“ ist bereits wieder auf dem Rücktransit, sie wurde von der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ im Einsatz bei der EUNAVFOR MED Operation „Sophia“ abgelöst. Im Interview ziehen der ehemalige Kontingentführer, Fregattenkapitän Torsten Eidam, und der Kommandant der „Datteln“, Korvettenkapitän Björn Fischer, ihre Bilanz.


  • Gemeinsam mit Oberstabsarzt Frank B. behandelt Sandra N. die Soldaten an Bord.

    Die „Zahnfee“ der „Werra“


    26. September 2016 - Als Sandra N. als 15-Jährige 2004 ihre Ausbildung zur Zahnarzthelferin im unterfränkischen Veitshöchheim antrat, ahnte sie ganz sicher nicht, dass sie zwölf Jahre später auf einem Tender der Deutschen Marine über vier Monate im Mittelmeer zur See fahren wird. Sie ist die „Zahnfee“ auf der „Werra“ bei EUNAVFOR MED.



Fußzeile

nach oben

Stand vom: 27.09.16


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.archiv.eunavformed.2016.3qt