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Januar bis März

Januar

  • Feierliche Eröffnung der ETU durch den stellvertretenden Gesundheitsminister Liberias

    „Ein großer Tag für das liberianische Volk“


    Monrovia, 06. Januar 2015 - Kurz vor Weihnachten konnte in Monrovia die von DRK und Bundeswehr gemeinsam zu betreibende „Ebola Treatment Unit (ETU) feierlich übergeben werden. Sie ist sichtbarer Erfolg der Anstrengungen der Fachkräfte vom Deutschen Roten Kreuz und der Bundeswehr im vom Ebola-Virus gebeutelte Liberia.


  • Die Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs und Leiterin der UNMIL, Karin Landgren

    Liberia: Dank für kompetente Hilfe


    Monrovia, 07. Januar 2015 - Im Rahmen der Humanitären Hilfe für Westafrika unterstützte das Fachpersonal der deutschen Ebola Treatment Unit (ETU) kürzlich bei der medizinischen Versorgung zweier Angehöriger der Mission der Vereinten Nationen in Liberia (United Nations Mission in Liberia, UNMIL) und ihrem anschließendem Transport in eine Behandlungseinrichtung. Dies geschah auf Anfrage des liberianischen Gesundheitsministeriums.


  • Unterzeichnung des Vertrages zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung

    Liberia: Operation „United Assistance“


    Monrovia, 20. Januar 2015 - Zwei Unterschriften – und die Vereinbarung zwischen den US-amerikanischen Streitkräften in Liberia und dem Unterstützungselement des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur gegenseitigen medizinischen Hilfe und Unterstützung ist endgültig in Kraft.


  • Hauptmann Claus P. bei der Arbeit

    Zwischen den Welten


    Monrovia, 21. Januar 2015 - Im Einsatz gilt es in vielerlei Hinsicht, die Verbindung zu halten. Einerseits geht es um dienstliche Aufträge, zum anderen stellt der Kontakt nach Hause einen wesentlichen Motivationsfaktor der eingesetzten Soldaten und zivilen Helfer dar. Jederzeit muss die Kommunikation funktionieren. Und Hauptmann Claus P. kümmert sich darum – als „Verbinder“ zwischen den Welten bei der Humanitären Hilfe in Westafrika.


  • Der "Buddy" überprüft den Sitz der persönlichen Schutzbekleidung.

    Drill fürs Überleben


    Monrovia, 23. Januar 2015 - Einer möglichen Infektion vorbeugen - das ist die Hauptaufgabe der „Infection Prevention Control“. Als Teil der „Ebola Treatment Unit“ in Monrovia müssen die Mitarbeiter stets bestmöglich vorbereitet sein. Das bedeutet ständiges Wiederholen und Üben der Abläufe. Denn, wenn es drauf ankommt, muss jeder Handgriff sitzen.


  • Das John F. Kennedy Medical Center

    Phönix aus der Asche


    Monrovia, 26. Januar 2015 - Die jüngsten Zahlen machen Hoffnung: Die Rate der Ebola-Neuerkrankungen ist auf dem niedrigsten Stand seit Ausbruch der Epidemie. Liberia scheint auf einem guten Weg, scheint den Kampf gegen Ebola zu gewinnen.


  • Oberfeldwebel Tino G., Head Nurse des deutschen Behandlungszentrums

    Als „Head Nurse“ in Monrovia


    Monrovia, 28. Januar 2015 - Im gemeinsam vom Deutschen Roten Kreuz und der Bundeswehr betriebenen Behandlungszentrum in Monrovia (Liberia) arbeiten derzeit etwa 45 deutsche Helfer und 89 einheimische Fachkräfte. Einer der Deutschen ist Oberfeldwebel Tino G., Fachkrankenpfleger für Anästhesie in einem Krankenhaus am Bodensee. Er leistet als „Head Nurse“ eine Reservedienstleistung ab und nimmt damit die Aufgaben des Pflegedienstes wahr. Wir haben mit ihm über seine Eindrücke gesprochen.


Februar

  • Der Desinfektor besprüht im Schutzanzug Paletten. Im Hintergrund steht eine Transall.

    Kampf gegen Ebola: Unterwegs mit der Transall


    Accra, 13. Februar 2015 - Die Humanitäre Hilfe für Westafrika dauert an. Im Kampf gegen Ebola fliegt die Deutsche Luftwaffe Hilfsgüter in die betroffenen Regionen. Fast täglich startet eine Transall in Accra (Ghana) und fliegt Ziele in Liberia, Sierra Leone und Guinea an. Für die Crew wird es heute wieder ein langer und anstrengender Tag.


  • Die letzten Ebolafälle sollen ausgefiltert werden

    Weiter im Kampf gegen Ebola


    Monrovia, 18. Februar 2015 - Im liberianischen Monrovia betreibt das Deutsche Rote Kreuz mit Unterstützung der Bundeswehr im Kampf gegen Ebola eine Behandlungseinrichtung. Zunächst war sie als „Ebola Treatment Unit“ (ETU) aufgebaut und wurde nach sinkenden Fallzahlen in eine „Severe Infection Temporary Treatment Unit“ (SITTU) weiter entwickelt. Hier geht es insbesondere darum, die letzten Ebola-Fälle in der Region auszufiltern, um der Epidemie endgültig Einhalt zu gebieten.


  • Zwei Paletten beladen mit Mopeds stehen vor einem Vordach.

    Drehscheibe Accra: „In Afrika gibt’s keine Routine“


    Accra, 23. Februar 2015 - Mittags am Flughafen von Accra. Temperaturen von über 30 Grad werden auch heute wieder in der ghanaischen Hauptstadt gemessen. Unter einem schattenspendenden Blechdach verpacken deutsche Soldaten Material auf Paletten. Sie sollen später noch in eine C-160 Transall geladen werden – konkrete Hilfe für die von Ebola betroffenen Regionen Westafrikas.


  • Pflegekräfte ziehen sich den Vollschutz PPE an.

    Training für den High-Risk-Bereich


    Monrovia, 25. Februar 2015 - Bevor ein Arzt oder Pfleger an einem Patienten in der Severe Infection Temporary Treatment Unit (SITTU) in Monrovia arbeiten darf, durchläuft er ein umfangreiches Training. Zunächst in Deutschland kurz vor dem Einsatz und vor Ort im Trainingsbereich der SITTU.


  • Oberstleutnant Andreas Heck ist Kontingentführer der Mission Humanitäre Hilfeleistung der Bundeswehr in Westafrika

    Als Kontingentführer in Westafrika: „Beide Unterstützungsleistungen müssen funktionieren.“


    Accra, 27. Februar 2015 - Von Ghana über Liberia bis hin zum Senegal: Regelmäßig überbrückt Oberstleutnant Andreas Heck Entfernungen von über 1000 Kilometern. Er ist der Kontingentführer der deutschen Soldaten, die konkrete Hilfe für die von Ebola betroffenen Regionen Westafrikas leisten. Die Zusammenarbeit mit den Partnern des Deutschen Roten Kreuzes, der UNMEER, dem WFP sowie den US-Streitkräften kennzeichnet seine Tätigkeit.


März

  • Frauen sitzen in der Triage im JFK Medical Center.

    Ende der Nothilfe im Kampf gegen Ebola


    Monrovia, 02. März 2015 - Seit Anfang November ist das Deutsche Rote Kreuz mit Unterstützung der Bundeswehr in Liberia im Einsatz im Kampf gegen Ebola. Die Phase der Nothilfe geht nun zu Ende – Anfang März endet die gemeinsame Mission. Das zusammen erarbeitete Konzept der „Severe Infection Temporary Treatment Unit“ (SITTU) ist für den weiteren Weg Liberias im Umgang mit dem gefährlichen Virus wegweisend.


  • Vier Soldaten stehen vor der Transportmaschine Transall C-160 angetreten.

    Jubiläum - 4.000 Flugstunde über Westafrika


    Accra, 03. März 2015 - Ein besonderes Jubiläum konnte Hauptmann Hansjörg U. beim Einsatz gegen Ebola begehen. Der Transall-Pilot, der zurzeit Hilfsgüter in die betroffenen Länder Westafrikas fliegt, erreichte seine 4.000 Flugstunde.


  • Pflegepersonal steht neben einer zur Aussegnung aufgebahrten Person. Davor steht ein Pfarrer.

    Hilfe in Liberia: Zwischen Leben und Tod


    Monrovia, 05. März 2015 - In der „Severe Infection Temporary Treatment Unit“ (SITTU) in Monrovia werden Patienten mit Verdacht auf Ebola oder andere Infektionskrankheiten aufgenommen. Mittlerweile haben sich insgesamt mehr als 300 Personen in der SITTU vorgestellt. In der Einrichtung werden die freiwilligen Helfer immer wieder mit Extremsituationen und mit dem Tod konfrontiert. Die Erlebnisse verarbeitet jeder auf eine andere Weise.


  • Zwei Transall auf einem Flughafen.

    Rollschaden auf der Abstellfläche


    Accra, 07. März 2015 - Am Samstag, den 7. März, berührten sich am Abend zwei Luftfahrzeuge vom Typ C-160 Transall auf dem Flughafen von Accra (Ghana)


  • Der Kontingentführer, Oberstleutnant Heck, überreicht die Dankesurkunden des Befehlshabers Einsatzführungskommando der Bundeswehr

    Ebola: Ende der militärischen Unterstützung in Liberia


    Monrovia/Potsdam, 11. März 2015 - Am 10. März kamen die letzten deutschen Soldaten, die das Deutsche Rote Kreuz in Monrovia unterstützten, zurück nach Deutschland. Damit endet der Beitrag der Bundeswehr in Liberia beim Kampf gegen Ebola. Die Luftbrücke der Bundeswehr, mit der Hilfsgüter nach und in Westafrika transportiert werden, wird noch bis zum Ende dieses Monats betrieben. Das DRK führt die gemeinsam errichtete Behandlungseinrichtung in Monrovia noch so lang wie nötig weiter.


  • Oberstleutnant Andreas Heck begrüßte zusammen mit seinem Stab die Besatzung der Transall

    1.000 Flugstunden für die Humanitäre Hilfe über Westafrika


    Accra, 30. März 2015 - Die tropischen Bedingungen in Accra sind eine Belastung für Mensch und Material. Dennoch gehen die Soldaten des deutschen Kontingents Humanitäre Hilfeleistung mit Hingabe ihrer Arbeit in Accra nach. Denn von hier wird die Luftbrücke in die Ebola-Krisenländer betrieben.



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Stand vom: 30.03.15


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